Vergangenes

Gruppen-Treffen: „Sich etwas trauen“

Am 16. Dezember 2019 war ein Gruppen-Treffen mit dem Namen „Sich etwas trauen“. Es wurde von der Schauspielerin Elisabeth Krön geleitet.

Es ging darum, gemeinsam schwierige Situationen zu üben. Das Ziel war das Selbstbewusstsein zu stärken.

Das Treffen hat mit einer Vorstellungs-Runde begonnen. Dann wurden Aufwärm-Spiele gespielt. Das hat Spaß gemacht.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer machen ein Aufwärmspiel.

Danach haben wir verschiedene Rollen-Spiele gemacht. Das heißt, wir haben Situationen nachgespielt. Zum Beispiel bei einem Bewerbungs-Gespräch. Oder bei einem Gespräch mit dem Chef. Oder beim Arzt oder der Ärztin.

Es hat allen gut gefallen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben viel Neues gelernt.

Bericht von Günther Leitner


Die WUK Weihnachts-Feier am 11. Dezember 2019

Am 11. Dezember 2019 fand eine Weihnachts-Feier wie jedes Jahr im WUK im großen Projekt-Raum statt. Es waren an die 200 Leute anwesend. Iris und Ossi waren verhindert. Günther, Maria, unser neuer Praktikant Florian und unsere Unterstützerinnen Mira, Lina vom Selbstvertretungs-Zentrum waren dabei.

Um 17 Uhr 30 war der Einlass im großen Projekt-Raum. Zuerst wurde eine Ansprache von den 2 WUK-Geschäftsführern Christoph Trauner und Vincent Abbrederis gehalten. Danach wurde ein Film über das WUK gezeigt.

Es gab Kekse, Getränke, Mineral, Orangen und Apfelsaft. Und ein großes Buffet. Jeder/jede konnte sich nehmen, was er/sie möchte.

Es wurden mit anderen Leuten geplaudert und gelacht und ausgiebig bis zum Schluss gefeiert. Es war sehr schön.

Günther und Maria, Mira, Florian und Lina gingen schon nach Hause. Denn man war müde von der Arbeit. Andere blieben noch etwas länger dort.

Wir wünschten allen ein frohes Fest und ein gutes Neujahr 2020.

Das ist ein Weihnachts-Baum.

Bericht von Maria Schwarr


Wir gratulieren Günther Leitner!

Das Team des Selbstvertretungs-Zentrums gratuliert Günther Leitner!
Er hat seine Ausbildung zum Peer-Streitschlichter erfolgreich abgeschlossen.

Das ist Günther Leitner. Er hält sein Zeugnis in der Hand.


Workshop über Leichte Sprache bei Amnesty International

Am Samstag, den 7. Dezember 2019, fand ein Workshop bei Amnesty International am Lerchenfelder Gürtel 43 statt. Ossi und Maria vom Selbstvertretungs-Zentrum und Elisabeth Laister von dem Verein Leicht Lesen haben ihn gehalten. Es waren 20 Personen und unsere Unterstützerin Mira anwesend. Günther war leider verhindert.

Das sind die Vortragenden Oswald Föllerer, Elisabeth Laister und Maria Schwarr.

Beginn war um 10 Uhr. Es gab eine Vorstellungs-Runde. Danach wurden Postkarten auf dem Boden verteilt. Jede und jeder nahm eine Karte und beantworte Fragen: Weshalb hat man die Karte gezogen? Was war interessant an dem Thema Leichte Sprache?

Um 11 Uhr stellte Maria das Programm vor. Danach stellte Elisabeth ihre Übung vor: Schwierige Wörter werfen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mussten sagen, was diese Wörter bedeuten.

Danach wurde ein Theorie-Teil und die Disability Studies, also die Forschung, vorgestellt. Ossi hielt einen Vortrag über die Selbstvertretungs-Bewegung in der Praxis. Wie ist die Selbstvertretung entstanden? Was sind ihre Grundsätze?

Maria erzählte, was das Selbstvertretungs-Zentrum macht. Wer dort arbeitet und welche Leitungs-Aufgaben jede und jeder hat.

Danach gab es eine Stunde Mittagspause. Um 13 Uhr 30 trafen sich alle wieder. Elisabeth erklärte den Unterschied zwischen Leicht Lesen, Leichter Sprache und Einfacher Sprache.

Maria und Ossi berichteten über ihre Erfahrungen. Welche Probleme es in schwerer Sprache gegeben hat. Wo die Sprach-Barrieren sind. Warum Leichte Sprache für alle wichtig ist.

Um 14 Uhr stellten Maria und Ossi die Regeln von Leichter Sprache vor. Eine Power Point Präsentation wurde auf einer Leinwand gezeigt.

Danach stellte Elisabeth eine Übung vor: Schwere Wörter-Memory. Es gab kleine Arbeits-Gruppen mit 2 oder 3 Personen. Es wurde jeweils ein Wort in schwerer Sprache gezogen. Man musste es in Leichter Sprache erklären. Ohne das Internet zu benutzen. Die Lösungen wurden auf ein Plakat geschrieben. Danach gab es eine kurze Pause.

Um 15 Uhr 30 besprachen Elisabeth, Ossi und Maria die Übung nach. Sie und die Teilnehmer und Teilnehmerinnen gaben Rückmeldung. Dann beantworteten Elisabeth, Ossi und Maria offene Fragen.

Um 16 Uhr 30 stellte Maria die Fragen für die Rückmelde-Runde vor: Was hat mir gut gefallen? Was konnte man verändern oder verbessern?

Als Abschluss bedankten wir uns für die Einladung und wünschten allen einen schönen Abend.

Bericht von Maria Schwarr  


Bericht über den Erwachsenen-Schutz-Recht Workshop

Am Mittwoch, den 27. November 2019, haben wir einen Vortrag über das Erwachsenen-Schutz-Recht beim P.I.L.O.T. Projekt der Integration Wien gehalten.

Günther und Maria aus dem Selbstvertretungs-Zentrum hielten den Vortrag. Günther fragte zuerst die Teilnehmer und Teilnehmerinnen, was sie schon über das Erwachsenen-Schutz-Recht wissen. Danach erzählte er, weshalb es das neue Gesetz gibt. Und was sich geändert hat.

Nach der UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderung sollen Menschen mit Behinderungen die gleichen Rechte haben. Das alte Sachwalterschafts-Gesetz wurde daher abgeschafft. Das neue Gesetz trat im Jahre 2018 in Kraft.

Jede/r kann sich jetzt seinen Vertreter oder seine Vertreterin selbst aussuchen. Die Erwachsenen-Vertretung sollte einmal im Monat oder öfter auf Besuch kommen. Sie muss fragen, ob es mir gut geht und ich zufrieden bin. Sie wird alle zwei Jahre vom Gericht kontrolliert.

Danach gab es eine Frage an die Teilnehmer und Teilnehmerinnen: Welche Arten von Vertretung gibt es? Günther zählte Lösungs-Vorschläge auf. Man musste die richtigen Lösungen herausfinden.

Danach erzählte Maria etwas über das Erwachsenen-Schutz-Recht. Die Vertretung darf nicht über meinen Kopf hinweg entscheiden. Ich muss immer informiert werden. Ich darf alleine entscheiden, wenn ich das kann. Ausnahme ist nur, wenn mein Wohlbefinden gefährdet ist. Dann muss die Vertretung für mich entscheiden.

Bei medizinischen Behandlungen beim Arzt oder der Ärztin sollte mit mir gesprochen werden und nicht mit den Angehörigen. So dass ich alles verstehen kann.

Es gab Beispiele für die Teilnehmer und Teilnehmerinnen. Ein Beispiel war: Max hat eine Erwachsenen-Vertretung. Sie sagt: Er muss operiert werden. Max will aber nicht. Wir haben zusammen überlegt und die Lösung gesucht.

Maria berichtete auch noch über Verträge. Zum Beispiel einen Miet-Vertrag. Was muss man beachten. Wenn ich eine Erwachsenen-Vertretung habe, muss sie mir erklären, was der Vertrag für mich bedeutet.

Jede/r soll lernen, dass Menschen mit und ohne Lernschwierigkeiten die gleichen Rechte haben.

Als Abschluss bedankten wir uns für die Einladung und wünschten allen eine gute Heimreise.

Bericht von Maria Schwarr

Das Foto zeigt Günther und Maria. Sie halten einen Vortrag.


Vergabe des Österreichischen Inklusionspreis

Am Dienstag, den 19. November 2019, fand die Vergabe des Österreichischen Inklusionspreis statt. Er wurde bei einer Gala von der Lebenshilfe Österreich in Kooperation mit den Österreichischen Lotterien vergeben. Die Veranstaltung fand im Gebäude der Österreichischen Lotterien am Rennweg statt.

Es waren viele Leute aus verschiedenen Organisationen anwesend. Vom Selbstvertretung-Zentrum waren dabei: Günther, Maria, unsere Unterstützerin Lina und Florian, ein Praktikant.

Um 18 Uhr wurden wir von den beiden Moderatoren Herr Klaus Brunner, Selbstvertreter von der Lebenshilfe, und von Frau Ani Gülgün-Mayr vom ORF sehr herzlich begrüßt.

Danach wurde ein Gedicht mit dem Namen „Versteckspiel“ von Emil Kaschka vorgetragen.

Kurze Filme über die eingereichten Projekte aus jedem Bundesland wurden gezeigt.

Den Förderpreis mit 5.000 Euro gewann „Der kleine magische Laden“ aus Niederösterreich. Es ist ein Platz zum Verweilen oder Einkaufen. Das Unternehmen stellt Menschen mit Behinderung bei vollem Gehalt ein.

Einzelnen Bundesländern wurde ein Ehrenpreis überreicht: Im Bundesland Wien gewann die Sendereihe „barrierefrei aufgerollt“ von BIZEPS den Preis.

Als Abschluss bedankten sich Herr Germain Weber von der Lebenshilfe Österreich und Frau Bettina Glatz-Kremsner von den Österreichischen Lotterien für die vielen Einreichungen und das Engagement. Sie gratulierten den Preisträgern und Preisträgerinnen.

Es war ein schöner Abend.

Bericht von Maria Schwarr       




Gruppen-Treffen „Was tun bei Gewalt?“

Am Montag, 4. November 2019 fand das Gruppentreffen „Was tun bei Gewalt?“ im Selbstvertretungs-Zentrum statt.

Zuerst wurden wir von der Polizistin Frau Gabriel sehr herzlich begrüßt. Danach zeigte sie allen ihren Dienst-Ausweis. Wenn man Polizist oder Polizistin werden will, braucht man eine Ausbildung. Zuerst kommt man in eine Polizei-Schule. Dort wird erklärt, welche Regeln es bei der Polizei gibt. Verschiedene Dinge sind vorgegeben. Zum Beispiel eine Waffe sollte nur bei Notwehr verwendet werden.

Die Polizei-Zentrale befindet sich im 1. Bezirk. Dort kann unter der Nummer 31310 angerufen werden. Sie erzählte uns, dass im Jahr 1990 die ersten Frauen zur Polizei gekommen sind. Danach gab es eine kurze Pause mit Kaffee, Tee, Getränken, Keksen und Knabbereien.

Es ging im 2. Teil um das Thema „Was tun bei Gewalt?“. Zum Beispiel: Wenn man gemobbt oder belästigt wird, kann man eine Anzeige bei der Polizei erstatten. Die Gleichbehandlungs-Anwaltschaft kann auch herangezogen werden.

Frau Gabriel hat ein Handalarm-Gerät mitgenommen. Sie zeigte was dieses Gerät alles kann. Dieses Gerät macht ein lautes Geräusch, so dass der oder die Täter_in Angst bekommt. Man soll dieses Gerät außen an dem Rucksack hängen. Dann findet man es schnell. Sollte man sich verfolgt fühlen, sofort das Handalarm-Gerät auf den Boden werfen. Dann kann es ein lautes Geräusch machen und der oder die Täter_im ergreift die Flucht. Oder man läuft so rasch wie möglich zu dem nächsten Ort, wo sich Leute befinden.

Man sollte keine Kopfhörer tragen und besser auf seine Umgebung achten. Immer gut schauen, wo beleuchtete Straßen oder Gassen sind, und dort gehen. Frau Gabriel sprach von 3 Regeln, was die Täter_innen nicht wollen: Lärm, Licht und Leute. Wenn man Hilfe braucht, sollte man sich an einen Polizisten oder Polizistin wenden. Als Abschluss bedankten wir uns bei der Polizistin Frau Gabriel für das Gruppen-Treffen.

Bericht von Maria Schwarr

Das ist die Polizistin, die das Gruppen-Treffen geleitet hat.


 

Vielen Dank an Julius Meinl für die Kaffee-Spende!

Die Kaffeetrinkerinnen und Kaffetrinker vom Selbstvertretungs-Zentrum freuen sich sehr über die 12 Kilogramm Kaffee!

Das sind Oswald Föllerer, Maria Schwarr und Iris Kopera mit dem Kaffee von Julius Meinl.


Gruppen-Treffen zum Chancen-Gleichheits-Gesetz Wien

Am Montag, den 21. Oktober 2019, fand ein Gruppen-Treffen zum Thema Chancen-Gleichheits-Gesetz Wien im Selbstvertretungs-Zentrum statt.

Es waren 9 Teilnehmerinnen und Teilnehmer und Ossi und Maria vom Selbstvertretungs-Zentrum anwesend. Ossi und Natalia Postek vom Fonds Soziales Wien hielten einen Vortrag über das Chancen-Gleichheits-Gesetz Wien.

Natalia erzählte über das Chancen-Gleichheits-Gesetz und was man beachten sollte. Welche Gesetze und Regeln gelten in Wien?

Das ist Natalia Postek. Sie haltet einen Vortrag.

Jede/r Betroffene/r sollte Zugang zu allen Bereichen haben und auch selbstbestimmt leben können. Viele Menschen brauchen bestimmte Förderungen und Leistungen. Es gibt Leistungen mit Rechtsanspruch. Zum Beispiel: Vollbetreutes und teilbetreutes Wohnen.

Was ist die Zielgruppe vom Chancen-Gleichheits-Gesetz? Menschen, die in ihrem Leben Nachteile haben. Zum Beispiel bei der Entwicklung, in der Ausbildung oder im Beruf, in der Gesellschaft und Freizeit oder im Privatleben. Dies kann folgende Gründe haben: Körperliche Beeinträchtigung, Lernschwierigkeiten, psychische oder Sinnesbeeinträchtigung.

Danach gab es eine Pause mit Kaffee, Tee, Kuchen, Keksen, Obst und Getränken.

Danach ging es weiter mit dem 2. Teil zum Chancen-Gleichheits-Gesetz. Im Paragraph 9 ging es um die Regeln der Tagesstruktur. Menschen bekommen eine Leistung, wenn sie nicht im allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten können. Ab 14 Jahren kann man in einer Tagesstruktur arbeiten, sofern eine Förderung vom Träger beantragt wird. Die Förderungen gibt es bis 65 Jahre und in besonderen Umständen auch länger.

Es gibt auch genauere Regeln für die Tagestrukturen, die der Fonds Soziales Wien gemacht hat. Dort werden verschiedene Dinge behandelt. Zum Beispiel: Fehlzeiten in den Einrichtungen oder Mitbestimmung in den Werkstätten. Kundinnen und Kunden sollen mitbestimmen können. Sie können Vertreter und Vertreterinnen wählen oder einen Werkstätten-Rat oder Rätin wählen. Die Einrichtung unterstützt eine solche Wahl.

Der Paragraph 37 ist über Mitbestimmung von Menschen mit Behinderung in Einrichtungen der Behindertenhilfe.   

Menschen mit Behinderungen werden in den Einrichtungen der Behindertenhilfe betreut und begleitet. Daher haben sie das Recht auf Mitbestimmung.

Als Abschluss gab es eine Blitzlicht-Runde. Es war sehr spannend. Für manche war es neu. Für andere eine gute Wiederholung.

Bericht von Maria Schwarr   


10 Jahre Wiener Gesundheitsförderung

Die Wiener Gesundheitsförderung (WiG) ist 10 Jahre alt geworden. Es gab ein großes Fest im Rathaus. Dort waren viele ehemalige und aktuelle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von der WiG.

Auch das Selbstvertretungs-Zentrum wurde eingeladen. Die WiG ist nämlich eine unserer Fördergeberinnen. Iris Kopera, Lina Maisel und Florian Koller vom Selbstvertretungs-Zentrum sind zum Fest gegangen.

Ganz zu Beginn wurde ein Film gezeigt. Die verschiedenen Projekte und Angebote der WiG wurden vorgestellt.

Dennis Beck, der Geschäftsführer der WiG und Peter Hacker, Stadtrat für Soziales, Gesundheit und Sport, haben eine kurze Rede gehalten. Die beiden arbeiten schon sehr lange zusammen.

Danach gab es einen Vortrag von Dr. Harald Katzmair mit dem Thema „Die widerstandsfähige Stadt – wie wir gesund und lernfähig bleiben (auch unter schwierigen Bedingungen)“. Der Vortrag war sehr spannend. Aber nicht immer in leichter Sprache. Meine Unterstützerin Lina hat mir geholfen es zu verstehen.

Es gab ein großes Buffet, das schnell geleert wurde. Wir haben einen Karottenkuchen gegessen.

Das Selbstvertretungs-Zentrum bedankt sich bei der WiG für die lange Zusammenarbeit und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit.

Bericht Iris Kopera

Das Foto zeigt Iris Kopera und Dennis Beck. Sie halten ein großes Schild. Dort steht drauf. Für ein gesunder Leben in einer gesunden Stadt. 10 Jahre.


Öffentliche Monitoring-Sitzung: Barrierefreiheit in Krankenhäusern

Am 24. September 2019 war die öffentliche Sitzung des Bundes-Monitoring-Ausschuss und der Monitoring-Stelle Wien. Sie fand zusammen mit dem Wiener Krankenanstalten-Verbund statt.

Das Thema war: Barrierefreiheit in Krankenhäusern.

Die Sitzung hat um 13 Uhr im ÖGB-Haus Catamaran begonnen. Die Moderatorin Petra Plicka begrüßte alle.

Der erste Vortrag war von Erich Girlek von dem Bundes-Monitoring-Ausschuss. Er hat verschiedene Barrieren aufgezeigt, die es in öffentlichen Gebäuden gibt.

Nach der Präsentation hat es eine Diskussion mit Erich Girlek und Christine Steger gegeben. Christine Steger ist die Vorsitzende des Bundes-Monitoring-Ausschuss. Die Diskussion wurde eröffnet mit Meldungen, wo es verschiedene Hindernisse gibt.

Der zweite Vortrag war von Anna Maria Hosenseidl und Oswald Föllerer von der Monitoring-Stelle Wien. Es ist um Barrierefreiheit in 3 verschiedenen Krankenhäusern gegangen: Wilhelminen-Spital, Donau-Spital und Krankenhaus Nord. Es ging darum, welche Barrieren schon abgebaut wurden. Und welche Hindernisse es noch gibt.

Sie erzählten von ihren Begehungen der Krankenhäuser. Dabei waren: Anna Maria Hosenseidl, Oswald Föllerer, Michael Fink von der Monitoringstelle Wien, Ursula Naue von der Universität Wien und Reinhard Faber vom Krankenanstalten-Verbund.

Die Vortragenden sagten, dass sie das Projekt weitermachen wollen.

Danach hat es wieder Diskussionen über Barrierefreiheit gegeben. Es wurde zum Beispiel über Folgendes geredet: Orientierung im Krankenhaus, leichte Sprache, Schulungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Informations-Tafeln und Assistenz-Hunde.

Oswald Föllerer spricht bei der öffentlichen Sitzung.

Oswald Föllerer war besonders die leichte Sprache wichtig: Dass Ärztinnen und Ärzte leichte Sprache verwenden. Dass Informationen in leichter Sprache und größerer Schrift sind. Dass Informationen übersichtlicher sind. Dass es nicht zu viele Informationen auf einer Tafel gibt.

Dann hat es eine Pause mit Essen und Trinken gegeben.

Danach hat Reinhard Faber über Barrierefreiheit im Wiener Krankenanstalten-Verbund geredet. Er hat die Sicht des Personals beschrieben. Dann gab es eine Diskussion mit 2 weiteren Personen vom Krankenanstalten-Verbund: aus dem technischem Bereich und dem Vielfalts-Management.

Am Ende gab es eine Zusammenfassung mit Zeichen-Protokoll. Es gab auch Abschluss-Meldungen von Christine Steger, Reinhard Faber und Michael Fink. Es wurde über die weitere Zusammenarbeit gesprochen. Es sollen weitere Krankenhäuser besichtigt werden.

Bericht von Oswald Föllerer


Gruppen-Treffen über GeKo Wien am 23. September 2019

Am Montag, den 23. September 2019, fand ein Gruppen-Treffen über den GEKO Pass im Selbstvertretungs-Zentrum statt. GEKO ist die Abkürzung und heißt Gesundheit Kommunikation.

Es waren einige Leute anwesend. Zuerst wurden wir von Toni Schmalhofer und Sophie Komenda vom Dachverband der Sozialeinrichtungen sehr herzlich begrüßt.

Danach wurde eine Präsentation auf der großen Leinwand gezeigt. Es wurde erklärt, wo man die rote GEKO Wien Mappe und den Pass bekommt. Sie wurden auch schon im Forum Selbstvertretung vorgestellt. Manche hatten schon eine rote Mappe und einen Pass.

Es kamen Rückfragen an die beiden Vortragenden. Es kam die Frage, ob es diese GEKO Mappe in allen Ländern gibt. Toni sagte: In allen Bundesländern gibt es diesen GEKO Pass und Mappe noch nicht. Sie gibt es nur in Wien.

Es gab eine Arbeitsgruppe mit 7 Treffen von Experten und Expertinnen, Ärzten und Pflegepersonen Angehörigen und Betreuern. Vernetzung mit anderen Bundesländern wie Kärnten und Salzburg ist geplant.

Die GEKO Mappe kann beim Dachverband bestellt werden und ist kostenlos. Es wurden an die 2.000 GEKO Mappen in den Spitälern und Ambulanzen verteilt.

Welche Informationen bräuchte man dazu? Zum Beispiel eine Mappe sowie auch Notfallblätter und Befunde, Adressen, Telefonnummer und Versicherungsnummer sollen vorhanden sein.

Danach gab es eine kurze Pause. Kaffee und Tee, Getränke und Kuchen wurden von uns bereitgestellt. Danach gab es noch einige Folien. Zum Beispiel über die Situation in Österreich: Was fehlt noch? Welche gute oder schlechte Erfahrung habt ihr gemacht? Wo bräuchte man mehr Unterstützung bei der Kommunikation mit Menschen mit Lernschwierigkeiten, die sich nicht so gut ausdrücken können?

Weitere Entwicklungen sind geplant: Es gab zwei Befragungen: Wie gefallen ihnen die Unterlagen? Wo könnte man Unterstützung brauchen? Es gibt Rückmeldungen von den Evaluatorinnen. Derzeit ist der GEKO aus Papier. Später soll er elektronisch gespeichert werden.

Die Elektronische Gesundheits-Akte ELGA speichert die Patienten-Daten im Gesundheitsbereich. Zum Beispiel: Befunde, Entlassungen, Briefe und Medikamente. Eine Überlegung wäre, den GEKO Wien in der ELGA zu speichern.

Als Abschluss bedankten wir uns bei Toni Schmalhofer und Sophie Komenda für den Vortrag und wünschten ihnen eine gute Heimreise.

Bericht von Maria Schwarr

 

Das Foto zeigt die Präsentation des GeKo Wien.


Informations-Reise Hamburg mit Balance

Vom 15. September bis 19. September 2019 war die ganze Gruppe von Balance in Hamburg auf einer Informations-Reise. Es waren 19 Personen. Jeder hat sich eingebracht, damit alles klappt.

Wir haben verschiedene Tagesstrukturen und Wohneinrichtungen in Hamburg angeschaut. Iris Kopera wird beim Netzwerk „Für dich. Für uns.“ darüber berichten.

Zum Beispiel die Tagesstätte Ilse Wilms. Das ist eine Tagesstätte mit Personen mit hohem Unterstützungs-Bedarf. Es gibt dort unter anderem eine Papierschöpf-Gruppe. Jedes Jahr machen sie 2.000 Weihnachtskarten. Darum müssen sie schon im März anfangen.

Wir waren auch in der Lernwerkstatt Frisenweg (Auf Achse). Es sind dort unterschiedliche Gruppen. Sie bekommen Aufträge von Firmen. Einige arbeiten zum Beispiel daran Seifen herzustellen für verschiedenen Unternehmen. Sie lernen aber auch die Arbeitswelt außerhalb der Werkstatt kennen. Zum Beispiel arbeitet jemand beim Fußball-Stadion St. Pauli. Sie ist für Ticket-Kontrolle zuständig.

Auch in der Wohngruppe Fischmarkt und im Atelier: Die Schlumper waren wir.

Am Ende gab es noch einen Workshop. Wir haben überlegt wie wir weiter machen können. Wir wollen den Kontakt nicht verlieren. Es soll weiter zwischen Wien und Hamburg zusammengearbeitet werden.

Es gibt sieben Brücken in Hamburg. Wir haben uns eine ausgesucht. Dort wollen wir uns das nächste Mal treffen. Hamburg ist sehr groß, aber viele Wege führen nach Hamburg.

Ein Bericht von Iris Kopera


HEAR OUR VOICES - Konferenz 2019 in Graz vom 18. bis 20. September 2019

Organisiert wurde die Konferenz von der European Platform of Self-Advocates (EPSA).

Oswald Föllerer und Boris Mijatovic, sein Übersetzer, fuhren nach Graz. Die Konferenz fand im Audimax der Fachhochschule Joanneum statt.

Der neue Präsident der EPSA László Bercse hat alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen und den Bürgermeister Siegfried Nagl begrüßt. Am Nachmittag gab es einen Workshop von Senada Halilčević über das Thema: EU-Abgeordnete. Am Abend waren alle im Rathaus der Stadt Graz zu einem Abendessen eingeladen.

Am zweiten Tag gab es den ganzen Tag verschiedene Workshops. Alle Workshops und Vorträge wurden immer gleich auf Englisch und Deutsch übersetzt.

Oswald Föllerer hat einen Workshop geleitet zum Thema: Zugang zur Politik – „Wie kann ich meine Anliegen an Politiker und Politikerinnen herantragen?“ Der Zugang kann gefunden werden über Tagungen oder öffentlichen Sitzungen.

Oswald Föllerer hat mit den Teilnehmern und Teilnehmerinnen Rollenspiele gemacht. Es wurde geübt wie man Politiker und Politikerinnen anspricht und seine Anliegen präsentiert.

Das Programm wurde falsch verstanden. Daher waren leider wenige Teilnehmer und Teilnehmerinnen beim Workshop.

Am dritten Tag gab es eine Abschiedsrede von László Bercse und der Lebenshilfe. Abschließend gab es noch eine Besprechung der Steuergruppe der EPSA. Es wurde darüber gesprochen wie es weitergeht.

Bericht von Oswald Föllerer


EU-Projekt „We are in this together“

Von 10. bis 12. September 2019 fand in Wien das EU-Projekt „We are in this together“ statt. Davor hat es bereits Treffen in Prag, Madrid, Cambridge und Zagreb gegeben.

Am Dienstag, 12. September, fand das erste Treffen im Verein Selbstlaut statt. Es waren Selbstvertreter und Selbstvertreterinnen aus Spanien, Kroatien, England, Tschechien und zuletzt auch aus dem Selbstvertretungs-Zentrum Wien dabei. Es waren anwesend: Günther, Iris, Maria, unsere neuen Unterstützerinnen Lina und Mira und der neue Praktikant Florian und die Übersetzerin Samira. Ossi war ab Mittwoch dabei.

Das ist ein Gruppen-Foto der Teilnehmer und Teilnehmerinnen des EU-Projekts.

Um 9 Uhr Günther begrüßte die Gäste sehr herzlichst zu unserem Treffen in Wien. Maria zeigte ein Kennenlernen-Spiel mit Namen und Bewegungen. Jede/r wiederholte dieses Spiel, bis alle in der Reihe fertig waren. Iris präsentierte das Programm dieser drei Tage.

Um 11 Uhr begann Iris eine Vorstellung von unseren Projekten. Günther und Maria sprachen über das Alter der Selbstvertreter und Selbstvertreterinnen aus ihren Ländern. Es kamen Rückfragen von den Leuten. Sie sagten, es gibt jüngere und ältere Selbstvertreter und Selbstvertreterinnen aus ihren Ländern. Es wurde auf den verschiedenen Sprachen gesprochen und auf Deutsch übersetzt.

Die Selbstvertreterinnen und Selbstvertreter aus Wien halten einen Vortrag.

Günther erzählte von seiner Streitschlichter Ausbildung. Er fragte, ob es in ihren Ländern auch so etwas gibt wie in Österreich.

Um 14 Uhr machten wir uns auf den Weg zu einer Stadtführung in die Innenstadt. Ein Stadtführer zeigte uns die Innenstadt.

Um 17 Uhr gingen wir zum Restaurant im Augustiner Keller. Es gab zum Abendessen Wiener Schnitzel und Bratkartoffeln sowie eine vegane Speise. Wir saßen noch einstweilen hier und plauderten mit ihnen. Danach gingen einige Leute nach Hause, denn sie waren sehr müde von dem langen Tag.

Am Mittwoch, 11. September, gab es um 9 Uhr einen Rückblick über das EU Projekt. Was könnte man verbessern oder ändern? Danach gab es den zweiten Teil des Rückblickes. Was haben wir gelernt? Iris stellte ihre Fragen vor. Wie können wir das Gelernte in der Zukunft umsetzen?

Um 15 Uhr machten wir einen Besuch in das Kunsthistorische Museum. Dort begleitete Rotraud Krall eine Führung über das Arches-Projekt. Dabei ging es um barrierefreie Kunst. Manche hat es interessiert, andere waren schon müde.

Das Foto zeigt die Führung im Kunsthistorischen Museum.

Um 18 Uhr begann die Abschlussfeier im Verein Selbstlaut. Es gab Pizza und Torten. Rebecca aus England hatte an diesem Tag Geburtstag. Maria spielte auf der Harmonika ein Ständchen für sie.

Maria Schwarr spielt Harmonika und Iris Kopera und Günther Leitner singen dazu.

 

Danach gab es mehrere Spiele. Es gab auch Verkleidungen. Es wurde mit den anderen geplaudert und zuletzt wurde die Räume wieder aufgeräumt.

Das sind Günther Leitner und eine Teilnehmerinnen aus Spanien bei dem Abschlussfest. Sie sind verkleidet.

Donnerstag, 12. September, hielt Michelle Proyer den ganzen Tag einen Workshop. Zu dem Thema: Wie kann man junge Menschen in die Selbstvertretung bringen? Danach stellten wir uns der Reihe nach auf. Je nachdem wie lange jede/r in der Selbstvertretung arbeitet.

Ab 15 Uhr ging es um die Kommunikation mit jungen Menschen. Jedes Land überlegte, welche Projekte sie machen könnten. Um mehr junge Menschen in die Selbstvertretung zu bringen.

Das ist eine Pinnwand mit Zetteln, auf denen Ideen stehen.

Um 17 Uhr 30 gingen alle zum Restaurant Inigo im ersten Bezirk. Dort gab es zum Abendessen ein veganes oder normales Gericht. Als Abschluss wurden von einigen Leuten Fotos gemacht. Allen hat dieses EU-Projekt in Wien sehr gefallen. Wir haben ihnen eine gute Heimreise gewünscht und vielleicht sehen wir uns wieder.

Ein großes Danke an alle, die uns unterstützt haben:

Verein Selbstlaut, Catering Mitschka, Restaurant Augustinerkeller, Restaurant INIGO, Kunsthistorisches Museum, Vienna Sightseeing Tours, Jugend am Werk, Ströck

Bericht von Maria Schwarr


Arches Projekt

Was ist Arches?

Es ist international, also es sind mehrere Länder dabei. Da gab es einen Austausch, bei dem die anderen Länder in Wien waren. Die machen das Projekt auch in anderen Ländern in anderen Museen.

Das ist die End-Veranstaltung von Arches.

Wer ist bei Arches dabei?

Es sind immer an die 20 Personen dabei. Alle haben eine Beeinträchtigung. Fünf davon sind Menschen mit Lernbehinderungen. Andere sind blind. Es gibt auch eine Person, die gehörlos ist.

Das ist Iris Kopera beim Malen.

Was ist das Ziel von Arches?

Das Ziel ist Kunst barrierefrei zu machen.
Es gibt eine Homepage. Wir überprüfen die Texte, die auf der Homepage stehen. Die Texte beschreiben Bilder und Ausstellungen.
Wir machen auch Wegbeschreibungen, wie man zu den Bildern findet.
Wir überprüfen ob die Barrierefreie Kunst auch wirklich barrierefrei ist. Bei jedem Treffen gibt es eine Führung in leichter Sprache.

Was haben wir gemacht?

Ein kleiner Überblick, was wir gemacht haben.
Es waren viele Dienstage, an denen wir uns getroffen haben. Wir haben uns alle gut verstanden. Es waren viele Diskussionen.
Es waren Unterstützerinnen dabei, die uns geholfen haben. Es waren auch Dolmetscher dabei. Es wurde in Englisch übersetzt, wenn es gebraucht worden ist.
Wir haben Bilder ausgearbeitet. Diese Bilder wurden dann erklärt, damit es jeder versteht. Es war immer sehr lustig.
Dann haben wir auch ein Relief erarbeitet. Das ist ein Tast-Objekt. Man kann es berühren und drücken. Dann erklärt eine Stimme das Bild.
Es ist auch ein spezieller Bildschirm gemacht worden. Der steht dann auch im Museum. Da kann man das Bild auch sehen. Wenn man darauf drückt, bekommt man Informationen zu dem Bild. Man kann es in großer Schriftgröße lesen. Auch in verschiedenen Farben. Oder man kann es sich in leichter Sprache vorlesen lassen.

Das ist ein Tast-Objekt.

Es ist auch eine App entwickelt worden. Das ist ein Programm, das man sich auf das Handy laden kann.
Wir haben viele Bilder in Ausstellungen angeschaut.

Was lernen wir daraus?

Das Projekt Arches ist am 4. Juli 2019 beendet worden.
Es wird jetzt auch barrierefreie Führungen geben. Abwechselnd für gehörlose Menschen, sehbeeinträchtigte Menschen und Menschen mit Lernschwierigkeiten.
Arches ist ein super Projekt.
Das Bild hat Iris Kopera während Arches im Kunsthistorischen Museum gemalt.
Es hängt jetzt in einem Büro des Museums.

Die Idee zu diesem Bild hatte Iris Kopera durch einen anderen Künstler.

Das ist die Internet-Seite von Arches: www.arches-project.eu/de

Bericht von Iris Kopera


Bericht über das 10 Jahre WiG Fest am 2. Juli 2019

Der Fördergeber des Selbstvertretungszentrums ist die WiG - Wiener Gesundheitsförderung.

Am 2. Juli 2019 fand ein 10-jähriges Jubiläum der Wiener Gesundheitsförderung in der Treustraße im 20. Bezirk statt. Treffpunkt war um 14 Uhr 45 oberhalb bei der Friedensbrücke U4 mit dem Selbstvertretungszentrum Wien Simmering. Günther, Maria, Iris, Mira - unsere neue Unterstützerin -  begleiteten uns. Ossi kam etwas später.

Beim Eingang befand sich ein Glücksrad mit verschiedenen Symbolen. Es wurden Fragen gestellt und wir beantworteten sie. Jede/r konnte das Glücksrad drehen und gewann kleine Preise. Danach fuhren wir ins erste Obergeschoss und wurden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von der WiG Wiener Gesundheitsförderung Herr Dennis Beck und Frau Daim Martina herzlichst begrüßt.

Es gab belegte Brote, Aufstriche und Getränke wie Apfelsaft, Orangensaft, Birnensaft und Tee, Apfelstrudel, kleine Snacks, Desserts, Kompott und Nussschokolade. Kaffee und Kuchen befanden sich im hinterem Raum.

Es wurde geplaudert und gelacht. Günther, Maria und Mira verabschiedeten sich nach zwei Stunden und fuhren nach Hause. Ossi und Iris blieben noch.

Es war ein sehr gelungenes 10 Jahre WiG Fest und wir hoffen, dass die WiG noch viele Jahre bestehen bleibt.

Bericht von Maria Schwarr

Das sind Günther Leitner und Maria Schwarr vom Selbstvertretungszentrum Wien.


 

Bericht über die Selbstvertretungs-Tagung 2018 in Matrei

Am Donnerstag am 18.10.2018 fuhren wir zu der SV-Tagung nach Matrei. Treffpunkt war um 9 Uhr am Hauptbahnhof Wien beim Löwen. Abfahrt erfolgte erst um 9 Uhr 30 oben beim Bahnsteig 8 im hinteren Waggon 32. Anwesend waren Günther, Ossi, Maria, Iris und unser Unterstützer Fynn. Vom Jugend am Werk nahmen auch Leute bei dieser SV-Tagung in Matrei teil.

Susi konnte nicht mitfahren. Wir stiegen in den Zug und unsere Sitzplätze waren reserviert. Als wir am späteren Nachmittag in Innsbruck ankamen, kauften sich einige etwas zu essen. Dort trafen wir uns mit anderen Selbstvertretern und Selbstvertreterinnen aus anderen Ländern. Wie Deutschland, Österreich, Italien, Südtirol und Schweiz.

Dort stiegen wir in einen Pendlerzug und fuhren bis nach Matrei. Dann fuhr man mit dem Ambulanz-Wagen ins Bildungshaus St. Michael hinauf. Andere wohnten im Ort im Hotel Krone. Wir alle luden unsere Koffer aus dem Bus und bezogen die Zimmer. Abend-Essen war um 18 Uhr im großen Speise-Saal. Es gab mehrere Menüs zur Auswahl. Etwas später wurden wir von den Ansprech-Personen herzlichst begrüßt und sie erklärten die Regeln. Foto und Film konnte man ansehen und es gab ein offenes Mikrophon. Nach dieser Begrüßung waren einige schon sehr müde von der langen Reise.

Am Freitag 19.10.2018 frühmorgens gab es ein Frühstücks-Buffet Kaffee Kakao Tee, Butter, Marmelade, Wurst, Käse, Aufstrichen, Eiern, Müsli, Obst und Getränken.

Um 9 Uhr 30 wurde das Programm der Leiter und Leiterinnen vorgestellt. Danach gab es 6 Arbeits-Gruppen mit verschiedenen Themen. Etwas später gab es eine kurze Pause mit Getränken. Damit ging es weiter bis zu Mittag. Um 12 Uhr war das Mittag-Essen im großen Speise-Saal und es gab mehrere Menüs zur Auswahl. Es gab die Auswahl zwischen Vegetarisch und Vegan. Nach dem Mittag-Essen bereiteten die Arbeits-Gruppen ihre Ergebnisse vor. Es gab einige Rückmeldungen an die Teilnehmer und Teilnehmerinnen. Abend-Essen war erst wie gewohnt um 18 Uhr. Danach hielt Stefan Göthling im großen Saal einen Vortrag über die UN Konvention. Aber es war manchmal etwas zu laut und man verstand kaum was er sagte.

Am Samstag 20.10.2018 fand eine Demonstration in Innsbruck beim Land-Haus statt. Treffpunkt war unten bei den Info-Tischen. Es gab Essens-Paket für alle. Einige blieben im Bildungs-Haus und hielten ein Ersatz-Programm von Kaspar Modersbacher, der leider verhindert war. Wir fuhren mit dem Bus in den Ort. Dann ging es weiter mit dem Zug nach Innsbruck. Dann gingen wir bis zum Land-Haus. Dort wurde ein Theaterstück von der WIBS vorgeführt. Zum Beispiel über eine Arbeits-Verweigerung und eine schlechte Unterstützung. Danach bekam jede/r ein Plakat in die Hand, welche Rechte für Menschen mit Behinderung wir fordern.

Unterwegs zur Demo wurde Alfred Rauchegger  von einer Radfahrerin auf der Straße niedergestoßen. Er war zum Glück nur leicht verletzt und wurde mit der Rettung ins Spital gebracht.

Dort wurde Alfred medizinisch versorgt und konnte wieder entlassen werden. Um 14 Uhr 30 ging die Rückfahrt mit dem Zug von Innsbruck  nach Matrei. Darauf um 16 Uhr berichteten wir von der Demo, wie es allen gefallen hatte. Die Arbeits-Gruppe berichtet von ihrem Ersatz-Programm und dann wurde die Rückmeldung von den Vortragenden eingeteilt.

Um 18 Uhr gab es wie gewohnt das Abend-Essen. Gegen 20 Uhr gab es eine Disco im Keller. Günther und Maria waren beide Buddys. Michael Hahnl und Benjamin unterstützten uns bei der Bar. Es gab verschiedene Getränke mit und ohne Alkohol. Es gab Gutscheine für jedes Getränk bei der Kassa zu  kaufen. Um 22 Uhr 45 war die Disco zu Ende. Alles wurde saubergemacht und Tische abgeräumt. Danach fuhr Günther mit dem Taxi ins Hotel zurück.

Am Sonntag 21.10.2018 um 8 Uhr war Frühstück. Dann wurden die Zimmer aufgeräumt und die Schlüssel abgegeben. Danach gab es einige Rückmeldungen von den Gruppen, wie es ihnen gefallen hatte. Danach wurden auf die Luftballon Forderungen geschrieben. Ein Gruppen-Foto wurde gemacht, um sie steigen zu lassen. Monika Rauchberger kündigte die nächste SV-Tagung 2020 an. Sie sagte, dass es nächstes Jahr keine SV-Tagung gibt, weil das Bildungs-Haus St. Michael ausgebucht ist. Danach verabschieden wir uns von den Selbstvertreterinnen aus allen Ländern. Wir wünschten ihnen eine gute Heimreise und freuen uns auf ein nächstes Treffen.

Bericht von Maria Schwarr


Bericht über den Vortrag vom FEM VITAL

Am Freitag, 28. September 2018, fand eine Veranstaltung zum Thema  FEM VITAL im Rathaus statt. Es waren sehr viele Leute anwesend. Maria und Natalia hielten einen Vortrag auf der FEM VITAL über das Thema Gesundheit und inklusive Möglichkeiten der Selbstvertretung von Frauen mit Behinderung.

Natalia erzählte, wie viele Frauen mit Behinderungen es in Österreich gibt. Manche geben an, in ihrem Alter eine dauerhafte Beeinträchtigung zu haben.

Viele Frauen besitzen einen Behinderten-Pass und sind begünstigte Behinderte. Maria erzählte, dass sie keinen Behinderten-Pass besitzt und keine begünstigte Behinderte ist. Stattdessen besitzt Maria einen Mobil-Pass.

Natalia erzählte, dass Frauen in vollbetreuten oder teilbetreuten Wohnen leben und arbeiten in der Tages-Struktur. Maria erzählte: Ich wohne bei meiner Familie. Ich arbeite bei Jugend am Werk im Kaffeea-Haus und arbeite auch ehrenamtlich im Selbstvertretungs-Zentrum mit. Das Zentrum wird von Menschen mit Lernschwierigkeiten geleitet. Wir vertreten uns selbst.

Natalia erzählte von Lebens-Welten. Über Verhütungs-Methoden und Überhütung. Frauen mit Lernschwierigkeiten leiden unter Geschlechts-Losigkeit und leben häufiger alleine. Sie haben oft ein niedriges Bildungs-Niveau oder bekommen keinen Zugang zum Arbeits-Markt und sind armutsgefährdet.

Maria erzählte, dass Frauen in den Tages-Strukturen ein Taschen-Geld und eine Monats-Karte erhalten. Das ist sehr wenig.

Natalia erzählte von der Zufriedenheit mit dem Gesundheits-Zustand. Es gibt Unterschiede zu den Frauen die in ihren eigenen Haushalten wohnen und in Einrichtungen leben. Maria sagte: Ich bin zufrieden mit meinem Gesundheits-Zustand. Aber meine Ärztin ist manchmal kompliziert, wenn man sie für etwas bräuchte, sowie Formulare ausfüllen. Darum geht meine Schwester mit mir zum Arzt.

Natalia erzählte von der Gesundheit von Frauen mit Behinderung. Sie haben weniger Wissen über ihren Gesundheits-Zustand und werden schlechter bei Vorsorge-Untersuchung unterstützt. Es herrscht Mangel an spezifischen oder bedürfnis-gerechten Angeboten. Maria sagte:  Viele Frauen mit Lernschwierigkeiten wurden unfruchtbar gemacht. Manche waren einverstanden, aber nicht alle. Das hieß Zwangs-Sterilisation. Wenn Frauen mit Lernschwierigkeiten Kinder bekämen, wurden sie vom Jugend-Amt weggenommen oder ins Krisen-Zentrum gesteckt. Natalia erzählte dass Frauen mit Behinderung in ihren Lebensläufen häufiger Verletzungen durch körperliche oder sexuelle Übergriffe haben.

Frauen mit Behinderung haben weniger Bewusstsein über Brust-Krebs. Sie wissen kaum über die Risiko-Faktoren vom Brust-Krebs. Sie gehen seltener zur Brustkrebs-Vorsorge-Untersuchung oder zur Mammographie. Maria erzählte: Ich gehe regelmäßig zur Mammographie.

Zum Abschluss erklärte ich den GEKO Pass und wozu man diesen verwendet.

Der GEKO Pass wurde vom Dachverband der Wiener Sozial-Einrichtung entwickelt. Ich habe mit anderen Menschen mit Lernschwierigkeiten zusammen gearbeitet und eine Mappe erstellt. Darin gibt es die wichtigsten Informationen, die man braucht. Das hilft vielen Leuten. Auch wenn man eine Sprach-Schwierigkeit hat soll es leichter werden. Beim Arzt oder Kranken-Haus braucht man nicht viel erklären und bekommt trotzdem eine gute Versorgung. Frau Katharina Schossleitner war an diesen Tag anwesend und präsentierte den GEKO Pass mit Mappen zur Besichtigung und gibt gerne Auskunft. Danach bedankten sich Natalia und Maria für den Vortrag auf der FEM VITAL und bekamen als Geschenk eine Decke von der FEM VITAL überreicht. Der Vortrag war ein Erfolg. Es gab einige Info-Stände, beidenen man sich viele Informationen über Gesundheit holen konnte und beraten wurde.

Bericht von Maria Schwarr


Bericht über das Treffen zum Frauen-Volksbegehren am 30. Mai 2018

Das Treffen war im Selbstvertretungs-Zentrum mit der Expertin Frau Hladky vom Frauen-Volksbegehren und unserer Unterstützerin Susi Bali.

Zuerst gab es eine Vorstellrunde, danach erklärte uns Frau Hladky das Frauen-Volksbegehren und was es bedeutet.

Jede/r stellte Fragen an Frau Hladky. Zum Beispiel: Welche Forderungen brauchen wir? Es kamen Rückfragen an Frau Hladky. Sie berichtete uns über das Frauen-Volksbegehren in Österreich. Und das Eltern mit Kindern keine Kinderbetreuungs-Plätze bekommen. Und Frauen weniger für ihre Arbeit bezahlt werden und welche Ungerechtigkeiten entstanden sind. Das Frauen-Volksbegehren ist für alle Bürger und Bürgerinnen zuständig. Ab 1. bis 8. Oktober 2018 kann man beim Gemeinde-Amt Wien eine Bürger-Karte beantragen. Man braucht einen Reise-Pass oder Lichtbild-Ausweis dafür. Es haben sehr viele Frauen dieses Frauen-Volksbegehren unterschrieben. Als Abschluss bedankten wir uns bei Frau Hladky, dass sie sich die Zeit genommen hatte und wünschten allen einen schönen Tag.

Bericht von Maria Schwarr 


Bericht über den WUK Mitarbeiter_innen Tag am 28. Mai 2018 im großen Saal

Am Montag den 28. Mai 2018 fand ein WUK Mitarbeiter_innen-Tag im großen Saal statt.

Es waren sehr viele Mitarbeiterinnen vom WUK anwesend, und auch die Selbstvertreter und Selbstvertreterin Günther und Maria, und unsere Unterstützer und Unterstützerin Fynn und Susi sowie auch Lisi Buxhofer haben teilgenommen.

Zuerst wurden wir von Christoph Trauner, der einer der Geschäftsführer vom WUK ist, herzlichst zu dem Mitarbeiter_innen Tag begrüßt. Danach hielt Christoph Trauner eine Ansprache über WUK Bildung und Beratung. Es wurde eine Präsentation auf einer großen Leinwand gezeigt über welche Berufs-Sparten es im WUK gibt. Zum Beispiel Jugend-Coaching Plus und andere Berufe.

Danach gab es eine kurze Pause. Kaffee, Tee, Kuchen und Getränke wurden zur Verfügung gestellt. Dann ging es weiter mit einem Vortrag von Philip König. Er berichtete über das Datenschutz-Gesetz. Was man beachten muss, welche Vorschriften es gibt. Zum Beispiel keine Dokumente oder Unterlagen am Arbeits-Platz offenliegen lassen, sondern in einem versperrbaren Schrank aufbewahren.

Darauf gab es ein Kabarett mit Stefan Geiershofer über Burn-Out, Stress am Arbeits-Platz oder Unterdrückung in der Firma. Welche Auslöser es für Burn-Out gibt.

Zum Schluss stellte sich der Betriebs-Rat vor, um ihre Ergebnisse zu präsentieren. Sie schlugen vor, dass jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin einen ganz kleinen Teil von ihrem Gehalt spendet an den Betriebs-Rat.

Als Abschluss sagte Christoph Trauner einige Worte und bedankte sich für zahlreiches Erscheinen. Danach wurden wir vom Geschäftsführer Christoph Trauner zum Essen im Alten AKH insGasthaus eingeladen, wo man vor einigen Jahren schon einmal war. Es wurde mit Anderen geplaudert und gelacht. Wir ließen diesen Abend ausklingen und wünschten Ihnen eine gute Heimfahrt und bis zum nächsten Mal.

Bericht vom Maria Schwarr


Bericht über die Selbstvertretungs-Tagung im ÖGB Catamaran am 7. Mai 2018

Am Montag den 7. Mai 2018 fand eine Selbstvertretungs-Tagung im ÖGB Catamaran oben im Fest-Saal statt. Die Mitglieder der Experten und Expertinnen-Gruppe trafen sich zusammen mit den Buddys und bekamen graue T-Shirts und eine Tasche. Die Anmeldung war oben bei der Rezeption. Es waren 171 Teilnehmer und Teilnehmerinnen sowie Lehrlinge bei dieser Tagung anwesend. Um 9 Uhr begrüßte uns Herr Robert Bacher vom FSW. Danach gab es mit der Experten und Expertinnen-Gruppe sowie mit den Moderatoren und Moderatorinnen ein gemeinsames Foto. Die Moderation stellte sich vor, dann wurde der Tagesablauf angekündigt. Beim Ausgang wurden Plakate an die Wand gehängt. Um 9 Uhr 20 wiederholten die Moderatoren und Moderatorinnen was beim ersten Selbstvertretungs-Tag 2017 passiert ist.

Danach berichtete Robert Bacher darüber, was seit dem letzten Jahr im Fond Soziales Wien geschehen ist. Im Hintergrund sah man eine Präsentation mit Fotos. Robert Bacher erzählte uns, dass eine Richtlinie in leichte Sprache übersetzt wurde und es eine Ausbildung für Peer- Streitschlichter und Streitschlichterinnen geben wird. Es wurden Dinge aufgezeigt, die noch nicht geschehen sind.

Die Arbeits-Gruppen stellten sich kurz vor. Inzwischen wurde eine Zeichen-Zusammenfassung von Frau Plicka präsentiert. Es gab eine kurze Pause: Kaffee, Tee und Getränke, Obst, Kuchen wurden zur Verfügung gestellt. Um 10 Uhr 30 begrüßte uns die Stadt-Rätin Sandra Frauenberger und hielt eine kurze Ansprache. Danach bedankte ich mich für ihre Worte und überreichte ihr einen Blumen-Strauß. Ich hatte die Vormittags-Moderation. Dann gab es ein gemeinsames Foto mit der Stadt-Rätin. Im Anschluss gingen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen zu ihren Arbeits-Gruppen. Es waren  4 Arbeits-Gruppen zu verschiedenen Arten von Unterstützung.

1.    Unterschied zwischen Unterstützung und Betreuung

2.    Unterstützung durch Personen

3.    Unterstützung durch Organisationen

4.    Unterstützung durch Politik

 

Die Mittags-Pause fand im Untergeschoß in der Kantine statt. Es gab 3 Menüs zur Auswahl. Danach ging es weiter in den Arbeits-Gruppen in den kleinen Räumen. Danach wurden die Ergebnisse der Arbeits-Gruppen vorgestellt. Um 15 Uhr gab es eine Kaffee-Pause mit Kuchen und Getränken.

Danach stellte Petra Plicka in einer Zeichen-Zusammenfassung die Ergebnisse des Tages vor.

Zum Abschluss sagte Robert Bacher ein paar Worte. Dann bedankte sich Lucia Vock bei Herbert Pichler und Robert Bacher für die Einladung und jeder bekam Süßigkeiten. Wir wünschten allen eine gute Heimreise und hoffen auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

Bericht von Maria Schwarr


Bericht über das EU-Projekt vom Verein RYTHMUS in Prag von 20.2-22.2.2018

Am Montag, 19. Februar 2018, fuhren wir zu einem EU-Projekt vom Verein RYTMUS nach Prag. Treffpunkt war um 14 Uhr 45 beim Eingang Haupt-Bahnhof im Ober-Geschoß beim Löwen.

Wer war dabei? Ossi ,Günther, Maria, Iris und unser Praktikant Benedikt und unsere Unterstützerin Susi Bali.

Abfahrt war um 15 Uhr 10 am Bahn-Gleis 2 im Wagen 24.
Sitz-Plätze waren für uns reserviert. Als wir in Prag ankamen, fuhren wir gemeinsam mit der U-Bahn und gingen ein Stück zu Fuß ins Hotel ADEBA. Dort meldeten wir uns an und bezogen unser Zimmer im 1. und 2. Stock. Es waren auch andere Urlaubs-Gäste im Hotel. Danach gingen wir ins Unter-Geschoß, dort befand sich ein kleines Restaurant und wir kauften uns etwas zum Essen. Am nächsten Morgen gab es ein Frühstück-Buffet mit Kaffee, Kakao, Tee, Getränken und Brot, Butter, Marmelade, Honig, Wurst, Käse, Müsli, gekochten Eiern und Aufstrichen.

Danach fuhren wir mit der U-Bahn und gingen etwas zu Fuß zu dem Verein RYTMUS. In dem Gebäude befand sich ein kleiner Innen-Hof und ein Lift. Mit diesem fuhren wir in das zweite Ober-Geschoß

Wir wurden vom Verein RYTMUS herzlichst begrüßt und mit Getränken versorgt. Wir befanden uns in einem großen Raum. Es waren 35 Personen aus verschiedenen Ländern und die Projekt-Leiterin Iva, die dieses Projekt leitete.

Es gab ein Kennenlernen der Leute und eine kleine Kaffee-Pause. Da haben wir ein Jerusalem-Spiel gemacht. Es gab spezielle Regeln. Alle tanzten zur Musik um die Stühle herum. Wenn die Musik angehalten wurde, dann mussten alle auf die Stühle. Für jeden musste ein Platz gefunden werden, sonst hatten alle verloren. Es war sehr lustig.

Danach stellten sich alle einzelnen Gruppen vor. Es waren Gruppen aus verschiedenen Ländern: Kroatien, Spanien, England, Tschechien, Österreich. Danach gab es eine Mittags-Pause. Entweder man bestellte Pizza oder ein Nudel-Gericht.

Nach der Mittags-Pause wurden die Präsentationen der Projekte in englischer Sprache vorgestellt. Darauf bildete sich eine Gruppen-Arbeit, wo jede/r etwas sagen konnte. Als Abschluss wurde das Programm für den nächsten Tag angekündigt. Dann fuhren wir wieder ins Hotel zurück.

Am nächsten Tag hatten wir eine Prag-Besichtigung. Wir fuhren mit der U-Bahn und mit der Straßenbahnlinie 2 und gingen zu Fuß bis zur Karls-Brücke hinauf. Von dort sah man den Fluss der Moldau und auch enge Gassen. In verschiedenen Geschäften konnte sich jede/r etwas kaufen. Danach fuhren wir wieder zurück und gingen in ein Gasthaus arabisch essen.

Danach gab es ein Programm im Kulturellen Zentrum. Das hat allen gefallen und in einem Seminar wurde über Vorurteile gesprochen. Teilnehmer und Teilnehmerinnen erzählten, dass sie schreckliche Dinge erlebt hatten.

Am Abend fuhren wir mit der U-Bahn und stiegen in den Bus und gingen in einem Pub zum Abend-Essen. Es waren sehr viele Leute hier. Jede/r bestellte sich etwas zum Essen. Es gab viel zur Auswahl und Getränke. Es wurde mit anderen Leuten geplaudert und gelacht. Es wurde gefragt, welchen Beruf sie haben und wo sie leben.

Als Abschluss fuhren wir wieder zurück und gingen in den Darts-Club wo auch Ossi spielte. Andere waren schon sehr müde von dem ganzen Tag und gingen ins Hotel.

Am nächsten Tag wurde ein Seminar über Manipulation gehalten, zum Beispiel wie man Nein sagen oder sich wehren kann. Danach wurden Ideen gesammelt für das nächste Projekt-Treffen. Diese wurden alle auf mehrere Flip-Chart-Tafeln geschrieben und präsentiert

Als Abschluss bedankten wir uns für die Einladung des Projektes.

Bericht von Maria Schwarr


Besuch beim Mitsprache-Café von TAGS 11

Tags 11 ist vom Verein Balance und ist in der Hochheimgasse im 13. Bezirk.

Unser Besuch war am 19. Jänner 2018.

Treffpunkt war um 9 Uhr 30 bei der Linie U4 Hietzing, oberhalb der Bus-Haltestellen. Ossi, Maria, Iris und unsere Unterstützerin Linda gingen zusammen zum Treffen. Wir fuhren mit dem Bus ein paar Stationen und gingen über die Straße geradeaus zu Fuß bis zu dem Verein Balance.

Zuerst wurden wir von den Gastgebern herzlichst begrüßt. Das Mitsprache-Café befand sich im großen Besprechungs-Raum. Darauf gab eine Vorstell-Runde vom Verein Balance und das  Selbstvertretungs-Zentrum stellte seine Arbeit vor. Eine Teilnehmerin erzählte von einer Tanz-Montage, die sie für Menschen mit Lernschwierigkeiten leitet. Andere arbeiten in der  Projekt-Gruppe und machen einen Ausflug in den Tiergarten Schönbrunn oder gehen ins Haus der Musik oder ins Museum. Es kamen einige Fragen von den Teilnehmerinnen an das Selbstvertretungs-Zentrum. Die Projekt-Gruppe macht auch etwas zu Barriere-Freiheit. Sie schauen im öffentlichen Raum, wo noch Barriere-Freiheit fehlt. Danach gab es Kuchen und Kaffee und Obst. Und es wurden noch Fotos gezeigt.

Als Abschluss bedankten wir uns für die Einladung ins Mitsprache-Café von Tags 11 und wünschten ihnen einen schönen Tag.

Bericht von Maria Schwarr


Wir waren beim Bundespräsidenten!

Am 15. Dezember fand in der Hofburg der Weihnachts-Empfang für Bürger_innen mit Behinderungen statt. Eingeladen hat der Bundespräsident Alexander Van der Bellen. Oswald, Iris und Susi waren dort.

Der Bundespräsident hat eine Rede gehalten. Auch Herbert Pichler, der Präsident vom Österreichischen Behindertenrat hat gesprochen. Weihnachts-Geschichten wurden vorgelesen. Der Chor vom Gymnasium der Wiener Sängerknaben hat gesungen.

Oswald und Iris haben dem Bundespräsidenten von Selbstvertretungs-Zentrum erzählt. Das sieht man auf dem Foto. Schön wars!

Iris Kopera, Susi Bali und Owald Föllerer reden mit dem Bundespräsidenten


Bericht über den Wiener Gesundheits-Preis

Aus der Praxis auf die Bühne am 18.September 2017 im Rathaus.

Am 18. September 2017 fand im Rathaus die Gesundheits-Konferenz der WIG statt. Es wurde auch der Wiener Gesundheit-Preis verliehen. Es waren sehr viele Leute anwesend.

Es gab eine Ansprache von Frau Brauer Susanne. Das Thema war: Wie weit reicht Eigen-Verantwortung aus der Sicht der Ethik? Welche Verantwortung habe ich und was muss man beachten für die Gesundheit? Es gab danach eine Diskussion mit den Gästen und Rückfragen.

Gegen Nachmittag gab es eine kurze Pause. Kaffee, Getränke und Obst wurden zur Verfügung gestellt. Danach wurde der Wiener Gesundheits-Preis 2017 an alle Preisträgerinnen verliehen. Es wurde ein Film gezeigt „Gesunde gerechte Stadt“. Es wurden heuer 55 Projekte vorgestellt sowie das Projekt „Gesund in Einrichtungen“.

Die Gewinner und Gewinnerinnen erhielten zwischen 500 € und 2.000 €. Zuletzt wurde der Dachverband mit dem Medien-Preis ausgezeichnet. Katharina Schossleithner und Toni Schmalhofer gaben Wortmeldungen ab. Maria Schwarr stellte den GEKO Pass vor. Sie erklärte, wozu man ihn braucht. Als Abschluss wurde auch von allen Preisträgerinnen ein Foto gemacht.

Es war ein sehr schöner Nachmittag. Es gibt schon Pläne für das nächste Jahr.

Bericht von Maria Schwarr


Bericht über das IKT Forum 2017

Am 4. und 5 Juli 2017 fand das IKT Forum in der Johannes Kepler Universität in Linz statt. Günther Leitner, Maria Schwarr, Iris Kopera und Linda Exenberger, unsere Unterstützerin, trafen sich beim West-Bahnhof um 8 Uhr 15 im Ober-Geschoß bei der Info-Stelle. Zuerst besorgten wir uns für zwei Tage die Fahrkarten - Hinfahrt und Rückfahrt nach Linz bis Wien. Die Abfahrt erfolgte um 8 Uhr 45 beim Bahn-Gleis 6. Wir fuhren mit der West-Bahn nach Linz. Danach ging es die Rolltreppe hinunter bis zur Straßenbahn 2. Wir stiegen aus bei der End-Stelle Johannes Kepler. Diese war ein paar Minuten zu Fuß bis zu der Universität.

Es waren sehr viele Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus verschiedenen Vereinen bei der Tagung anwesend. Im Ober-Geschoß befand sich ein Buffet mit Kaffee, Keksen und Getränken. Danach ging es in den Raum BR 6. Dort bekamen wir von den zwei Vortragenden Herr Schwarz und Herr Braun von der Miteinander GmbH, einen Einblick in die unterstützte Kommunikation mit Hilfe von digitalen Medien. Es wurden einige Fragen gestellt. Man bekam auch einige Antworten und Rückmeldungen.

Beim 2. Vortrag wurde ein Film über die Arbeit der Kulturformen Kunst und Menschen mit Beeinträchtigungen gezeigt. Frau Kristiane Petersmann aus dem Institut Hartheim erzählte uns, dass sie einen Geschäfts-Laden besitzt, in welchem Kunst  von Menschen mit Beeinträchtigung ausgestellt wird. Diese Bilder kann man käuflich erwerben.  

Um 12 Uhr berichtete uns der Künstler Herr Edler über die Inklusive Mal-Kunst. Er zeigte uns, was er gezeichnet hatte.

Um 12 Uhr 30 war Mittags-Pause im Erdgeschoß in der Mensa. Eine Mitarbeiterin verteilte die  Essens-Gutscheine diese wurden in Jetons umgetauscht Es gab 2 verschiedene Menüs zur Auswahl.

Nach dem Mittag-Essen  gab es 2 Arbeits-Gruppen. Man hatte die Auswahl zwischen „Gesundheits- Förderung in der Stadt“ oder „Eigen-Verantwortung“. Wir gingen in den Workshop „Eigen-Verantwortung“ mit den 3 Vortragenden: Herr Karl Mühlbacher und Herr Rene Morwind und  Frau Ulrike Lauss vom KJ-I. Es gab eine Vorstell-Runde und jeder erzählte in welcher Einrichtung er pder sie arbeitet. Danach wurde Fragen gestellt. Jeder erzählte welche Eigen-Verantwortung man hat. Zum Beispiel bei der Arbeit, beim Wohnen und in der Freizeit. Wir sprachen auch darüber: Wo brauche ich Unterstützung? Einige hatten Fragen und bekamen Antworten. Jede /r konnte etwas sagen. Dann  gab es eine kurze Pause. Damit war der erste Tag vorbei. Wir bedankten uns für diese Einladung und wünschten ihnen eine gute Heimreise.

Am nächsten Tag trafen wir uns zur selben Zeit beim West-Bahnhof und fuhren zur Tagung nach Linz. Um 11 Uhr 30 Vormittag begann ein Vortrag im selben Raum. „Ich kann helfen“ von Anita Phiringer. Sie erklärte uns, was man im Notfall machen muss, um Erste Hilfe zu leisten. Zum Beispiel: Zuerst die Rettung verständigen. Wenn jemand auf der Straße einen Unfall mit dem Rad oder Moped hat und schwerverletzt ist, sollte man sofort in das nächste Kranken-Haus gebracht werden. Frau Phiringer erstellt gerade ein Erste-Hilfe-Heft für Menschen mit Lernschwierigkeiten.

Beim nächsten Vortrag hat uns Frau Karina Lattner gezeigt, wie man Visualisierungen macht. Es wurden auf dem Flip-Chart ein paar Menschen gezeichnet. Jede/r bekam ein Papier und Stifte und zeichnete wie er/sie es konnte.

Wir bedankten uns für die Tagung und wünschten ihnen eine gute Heimreise. Es war sehr interessant und spannend. Man konnte viele Informationen sammeln und anderen Leuten weitergeben.

Bericht von Maria Schwarr

 Maria, Linda, Iris und Günther mit Bildern vom Workshop Eigenverantwortung


Von 20. bis 22. Oktober 2017 ist die 10. Selbstvertretungs-Tagung
in Wien im Kardinal König Haus.

Die Tagung macht das Netzwerk Selbstvertretung Österreich.
Früher war die Tagung immer in Matrei am Brenner.
Dieses Jahr ist die Tagung in Wien.

Es gibt eine große Demonstration in Wien.
Wir stellen laut unsere Forderungen:
Lohn statt Taschengeld,
Assistenz auch für Menschen mit Lern-Schwierigkeiten,
selbstbestimmtes Wohnen - wie und wo wir wollen!!
Wenn ihr wollt, dann könnt ihr bei der Demonstration teilnehmen.
Wir finden es sehr wichtig, dass ihr alle teilnimmt.
Denn um so größer umso stärker sind wir!

Treffpunkt ist am 21. Oktober um 12 Uhr am Graben bei der Pest-Säule.
Um 13.00 Uhr gehen wir los zum Helden-Platz.
Demo-Ende ist um 15.00 Uhr am Helden-Platz.


Bericht über die FSW-Tagung für Wiener Selbstvertreter_innen im ÖGB-Haus Catamaran am 8. Mai 2017

Am 8. Mai 2017 fand eine Tagung für Selbstvertreter_innen in Wien im ÖGB-Haus Catamaran statt. Zum Thema „Wie kann ich mitbestimmen?“ Es waren sehr viele Teilnehmer Innen anwesend. Im Ober-Geschoß wurden bei der Anmeldung die Namen-Schilder und Unterlagen verteilt. Um 9 Uhr 30 begann die offizielle Eröffnung von Herrn Bacher Robert vom FSW (Fonds Soziales Wien). Herbert Pichler von der ÖGB (Österreichischer Gewerkschafts-Bund) war an diesen Tag leider krank. Herr Bacher berichtete über den FSW und was in den letzten Jahren für Menschen mit Behinderungen gemacht wurde. Danach moderierten der Selbstvertreter Josef Hochmeister und Petra Plicka gemeinsam den Tagesablauf. Sie stellten uns die Arbeits-Gruppen vor. Um 10 Uhr 15 gab es eine Pause mit belegten Broten, Obst und Getränken. Auch Kuchen wurde zur Verfügung gestellt. Danach wurden 4 Arbeitsg-Guppen eingeteilt. Jeder bekam dazu Punkte in verschieden Farben. 40 Leute waren bei der Arbeitsg-Guppe 2 zum Thema Arbeit. Jede/r sagte den Namen, die Organisation, und welche Funktion er /sie dort hatte. Es gab auch einige Fragen zu den Problemen in den Werkstätten. Wünsche, Anliegen und Beschwerden wurden auf bunte Kärtchen geschrieben, die wir auf den Flip-Chart geklebt haben. Die Arbeitsg-Guppe war sehr spannend, denn viele Menschen sind dort zu Wort gekommen. Viele haben erzählt, dass sie in ihrer Werkstätte noch nicht viel Möglichkeit zur Mitsprache haben. Um 12 Uhr 30 gab es eine Mittags-Pause im Unter-Geschoß. Es gab 2 Menüs zur Auswahl, mit Fleisch und Vegetarisch. Nach dem Mittag-Essen moderierten Günther Leitner und Petra Plicka. Im Hintergrund wurde Musik gespielt zum Pausen-Ende. Günther tanzte dazu. Etwas später moderierte Petra Plicka die Zeichen-Zusammenfassung vom Vormittag und Nachmittag. Es wurden die einzelnen Arbeitsg-Guppen vorgestellt. Zum Abschluss bedankten sich die Moderatoren für das zahlreiche Erscheinen bei dieser Tagung. Wir werden sehen, was mit den vielen Rückmeldungen der Selbstvertreter_innen passiert. Robert Bacher sagte bei den Abschieds-Worten, dass wir uns in einem Jahr wieder alle beim Selbstvertretungs-Tag treffen. Denn der Selbstvertretungs-Tag war ein Erfolg. Zuletzt wurden viele grüne Karten in die Rückmelde-Box geworfen, und die Namen-Schilder musste man abgeben. Wir wünschten allen eine gute Heimfahrt.

Bericht von Maria Schwarr


Bericht über den Workshop „Leichte Sprache“ bei der Mitglieder-Versammlung von Amnesty International am 29.April 2017 in Wels / OÖ.

Am 29. April 2017 machten wir einen Workshop über „Leichte Sprache“ für die Mitglieder von Amnesty International im Bildungshaus Schloss Puchberg in Wels in Oberösterreich.

Günther Leitner, Maria Schwarr, Iris Kopera und Susi Bali trafen sich um 8 Uhr beim Westbahnhof bei der Informationsstelle im Obergeschoss. Abfahrt war 8 Uhr 20 am Bahngleis 5, wir fuhren diesmal mit der Westbahn zu der Mitglieder-Versammlung nach Wels. Dort stiegen wir in das Taxi, dieses brachte uns direkt in das Schloss Puchberg. Wir nahmen auch unsere Materialen mit, was wir alles für den Workshop brauchten. Es waren viele Teilnehmer_innen vom Amnesty International anwesend, die über Menschenrechtsverletzungen und Ungerechtigkeiten in der Öffentlichkeit forschen. Es gab eine Vorstellrunde und alle erzählten uns, weshalb sie im Workshop sind. Danach stellte Iris das ganze Programm vor, und sagte, wozu man leichte Sprache braucht. Günther und Maria stellten die einzelnen Plakate vor. Beide erzählten von guten und schlechten Erfahrungen mit Leichter Sprache: Bei einem Gesundheitskurs, und bei einem Rettungseinsatz. Auch Iris erzählte von ihren Erfahrungen, die sie erlebt hatte. Danach wurden Regeln für Leichte Sprache vorgestellt. Um 13 Uhr gingen wir Mittagessen, es gab zwei Menüs zur Auswahl: Mit Fleisch und Vegetarisch. Kuchen und Getränke wurden von dem Küchenpersonal zur Verfügung gestellt. Jede/r konnte sich nehmen, was man wollte. Nach der Mittagspause ging es weiter mit dem zweiten Workshop. Dabei wurden Kleingruppen - zu dritt oder zu viert – gebildet. Es gab eine Übung: „Sag es in Leichter Sprache“. Jede Gruppe zog zwei Karten mit schweren Worten, die verdeckt waren. Sie hatten eine Viertelstunde Zeit, um die Worte in Leichte Sprache zu übersetzen. Günther sagte allen Gruppen mit Augenzwinkern, dass sie die Übersetzungen nicht im Internet nachschauen sollen. Danach wurden die Übersetzungen vorgestellt und man konnte auch Bilder dazu zeichnen. Am Ende von der Arbeitsgruppe wurde eine Power-Point Präsentation über das Selbstvertretungszentrum Wien vorgestellt. Günther und Maria berichteten darüber, wie es gegründet wurde und welche Aufgaben jede/r hat. Als Abschluss bedankten wir uns für die Einladung, es wurde noch geplaudert. Alle wünschten uns eine gute Heimfahrt.

Bericht von Maria Schwarr

Ein Bild vom Ankündigungsschild von unserem Workshop. Darauf steht: "Warum brauchen wir Leichte Sprache- und wie geht sie?"

Das ist das unser Türschild beim Workshop

Das sind Maria Schwarr, Günther Leitner und Iris Kopera im Schloss Puchberg.

Das sind Maria Schwarr, Günther Leitner und Iris Kopera im Schloss Puchberg.

 


Bericht über die Tagung 
„Gesundheit verstehen, Gesundheit sprechen“

Am Donnerstag, den 2. Februar 2017 fand eine Fachtagung im Wiener Rathaus über das Thema Gesundheit statt.  Es haben ungefähr 100 Teilnehmer und Teilnehmerinnen an dieser Fachtagung teilgenommen. Die Tagung war vom Dachverband der Wiener Sozialeinrichtungen und von der Wiener Gesundheitsförderung.

Um 9 Uhr begann die Registrierung mit Begrüßungskaffee. Günther Leitner, Maria Schwarr und Susi Bali, die Unterstützerin, trafen sich um 9.30 Uhr bei der U-Bahn-Station Rathaus beim Ausgang oben. Von dort gingen wir zu der Fachtagung. Um 10 Uhr begrüßte uns Frau Maria Brandl, die diese Tagung moderierte. Es begrüßten uns auch einige Vortragende: Frau Eva Luger, Geschäftsführerin vom Dachverband der Wiener Sozialeinrichtung, Herr Dennis Beck, Geschäftsführer der Wiener Gesundheitsförderung, Frau Zoufal Karin Direktorin der Wiener Gebietskrankenkasse und Frau Mörk Gabriele, Vorsitzende der Gemeinde-rechtlichen Behindertenkommission. Danach übernahm Germain Weber von der Universität Wien der Lebenshilfe Österreich das Podium und hielt einen Vortrag über Menschen mit Lernschwierigkeiten und komplexen Beeinträchtigungen. Es ging um die Herausforderung in der Gesundheits-Versorgung. Danach gab es einige Fragen an die Vortragenden, eine kurze Pause wurde angesagt: Es gab im anderen Raum ein Buffet, wo Kaffee Kuchen und Getränke bereitgestellt wurden. Am späten Vormittag  ging es weiter. Frau Schader Marlene vom Frauengesundheitszentrum berichtete über die Gesundheits-Kompetenz. Das heißt, wie können Menschen mit Beeinträchtigungen mehr über Gesundheit wissen und anwenden? Wie kann man diese Kompetenz fördern? Danach gab es eine Mittagspause mit Buffet mit einer großen Menü-Auswahl.

Um 13 Uhr stellte sich Günther Leitner aus dem Selbstvertretungszentrum Wien vor, und Frau Heidrun Rader von der Wiener Gesundheits-Förderung. Die beiden berichteten über den Kurs „Gesundsein“ für Menschen mit Lernschwierigkeiten. Eine Power-Point-Präsentation wurde auf einer großen Leinwand vorgestellt. Die beiden erzählten, welche Erfahrungen und Ergebnisse es gab, und wie es mit dem Kurs-Angebot weiter geht. Etwa später nahmen Maria Schwarr vom Selbstvertretungszentrum Wien, Frau Katharina Schossleitner vom Dachverband und Herr Anton Diestelberger von Rainman´s Home an einer Podiums-Diskussion teil. Sie berichteten über den GEKO-Pass, das heißt Gesundheits-Kommunikations-Pass. Sie erklärten, wozu ist dieser wichtig und wer bekommt ihn. Welche Informationen kann man damit weitergeben und wie verbessert sich damit die Kommunikation im Gesundheits-Bereich. In so einem Pass sind die persönlichen Daten drin. Es gibt Information über Allergien, Krankheiten, Medikamente und vieles mehr. Es gibt dazu auch eine Mappe, darin ist mehr Platz zum Beispiel für Befunde. Es gab dazu auch einige Rückfragen an die Personen am Podium.

Hier spricht Maria Schwarr am Podium.

Gegen Nachmittag gab es noch eine Kaffeepause. Zum Abschluss war ein Vortag über Qualifizierungs-Module für Fachkräfte im Gesundheits-Bereich. Das heißt, das sind Fortbildungs-Module damit Fachkräfte ihren Umgang mit Menschen mit Beeinträchtigungen verbessern. Zum Beispiel ist das für Ärzte und Ärztinnen, oder für Pflege-Personal. Vor den abschließenden Worten gab es ein Figuren-Theater von der Gruppe ExAKT von der Lebenshilfe. Es wurde eine Szene gespielt, wo ein Mensch mit Lern-Schwierigkeiten zum Zahnarzt musste. Der Mensch hatte Schmerzen, aber hatte auch Angst vor dem Arztbesuch. Das Theater war wirklich sehr gut gespielt. Zum Abschluss bedankten sich Frau Rader, Frau Schossleitner und Herr Schmalhofer bei allen. Sie bedankten sich auch für das Bild-Protokoll von Frau Petra Plicka. Es gab ein gemeinsames Abschieds-Gruppenfoto.

Das ist das Abschieds-Gruppenfoto.

Bericht von Maria Schwarr
Fotos vom Dachverband Wiener Sozialeinrichtungen

Dort kann ich einen GEKO-Pass bekommen: www.geko.wien

Hier finden Sie das Bild-Protokoll von der Tagung.


Wir haben den Inklusions-Preis 2016 gewonnen!

Wir freuen uns sehr!
Die Verleihung war am 30. November 2016.
Im Studio 44 von den österreichischen Lotterien in Wien.

Hier kann man mehr über die Preisträger_innen lesen: BERICHT

Das sind wir auf der Bühne, mit Claudia Stöckl, Andreas Zehetner und Bettina Glatz-Kremsner.

Das sind wir auf der Bühne,
mit Claudia Stöckl, sie hat moderiert,
mit Andreas Zehetner, er war in der Jury, die uns gewählt hat,
und mit Bettina Glatz-Kremsner von den österreichischen Lotterien.

Das Foto ist von: Lebenshilfe Österreich / Antina Zlatkova

Unser Bericht über den Inklusionspreis 2016

Am 30.November 2016 fand die Preisverleihung des Inklusionspreises im Studio 44 der Österreichischen Lotterie am Rennweg statt. Es waren sehr viele Teilnehmer und Teilnehmerinnen bei dieser Preisverleihung anwesend.

Um 19:30 Uhr war der Einlass im großen Saal. Es gab verschiedene Menüs zur Auswahl. Getränke und Kuchen  wurden zur Verfügung gestellt. Wir wurden herzlichst begrüßt. Es wurde von den Vortragenden Andreas Zehetner und den Präsident der  Lebenshilfe Österreich Germain Weber eine Ansprache gehalten.  Danach wurde ein Film über einen Mann mit einer körperlichen Beeinträchtigung gezeigt. Ein zweiter Film erzählte von anderen Personen, die einen geschützten Arbeitsplatz haben und ein richtiges Gehalt verdienen. Etwas später wurden Gewinner und Gewinnerinnen, die auch den Preis gewonnen haben, auf die Bühne gebeten. Einige bekamen Bilder mit verschiedenen Motiven und zuletzt  wurde dem Selbstvertretungszentrum Wien der Inklusionspreis in der Höhe  von 5000€ überreicht. Erinnerungsfotos wurden gemacht

Wir bedankten uns bei den Österreichischen Lotterien. Nach der Inklusionspreisübergabe hielt Ossi noch eine Abschlussrede. Zum Abschluss spielte die Hausmusik Hartberg STMK mit ihren Instrumenten einige Stücke. Es wurde mit den Leuten geplaudert und ausgetauscht.  Wir wünschten den Gewinnern und Gewinnerinnen alles Gute.

Bericht von Maria Schwarr


Bericht über die Selbstvertretungs-Tagung 2016
vom Netzwerk Selbstvertretung Österreich

Am 13. -16. Oktober 2016 fand die Selbstvertretungs-Tagung in Matrei am Brenner statt. Am Donnerstag 13. Oktober trafen wir uns in der Halle im Bahnhof Wien Meidling. Abfahrt war um 7 Uhr, wir gingen zum Bahnsteig 5. Wir hatten reservierte Sitzplätze aber es gab sie leider nicht, dies war ein Fehler von der ÖBB. Als Entschädigung durften wir mit der ersten Klasse fahren. Am späten Nachmittag kamen wir in Innsbruck an und besorgten uns ein Mittagessen, da noch etwas Zeit war bis wir in den anderen Zug umstiegen, der nach Matrei/Brenner fuhr. Es waren sehr viele Selbstvertreter_innen von verschiedenen Vereinen anwesend, die an diesem Wochenende teilgenommen haben. Die Rollstuhlfahrer und Rollstuhlfahrerinnen fuhren mit eigenen Fahrten-Diensten, wir bestellten uns ein Taxi, das uns ins Bildungshaus St Michael brachte. Die Taschen wurden aus dem Bus geladen, danach wurden uns die Zimmer zugeteilt, wer bei wem schlafen wird. Da schon die Zimmer im Haupthaus vollbesetzt waren, schliefen andere Leute im Nebenhaus. Unsere Unterstützerinnen übernachteten in einem Appartement mit mehreren Personen. Am späteren Abend gab es ein Abendessen mit verschiedenen Menüs zur Auswahl. Danach ging es in den großen Saal hinunter im Untergeschoß, wo schon Plakate und die Themen vorbereitet wurden für den nächsten Tag.

Am Freitag begannen die einzelnen Arbeitsgruppen mit verschiedenen Themen. Am Nachmittag wurde die Ergebnisse von den Arbeitsgruppen vorgestellt. Am späten Abend wurde von einer Arbeitsgruppe der Selbstvertreterinnen von WIBS Tirol einen Film von Reinhard Köbler „Die Trommel geigt nicht“ gezeigt. Reinhard hat als Selbstvertreter bei WIBS Tirol gearbeitet, und ist leider bei einem Autounfall verstorben. Es gab auch einen anderen Film vom Netzwerk Österreich, die auch ein Buch geschrieben haben.

Am Samstag fand eine Demonstration in Innsbruck statt - einige blieben im Haus, andere fuhren mit dem Auto oder mit der Bahn nach Innsbruck. Um 12 Uhr ging es los mit den Trillerpfeifen, danach marschierten alle durch die Stadt bis zum Landhaus. Die Polizei sperrte für uns den ganzen Straßenverkehr. Wir forderten unsere Rechte und Teilhabe in der Gesellschaft, unser Motte hieß: „Wir sind hier, wir sind laut, weil man unsre Rechte klaut!“ Danach war die Demo vorbei. Gregor, Ossi, Maria, Susi und Anna fuhren mit dem Auto zu WIBS in das Büro und brachten ihre Musikanlage zurück. Danach besuchten wir das Grab vom Reinhard Köbler, wo er begraben wurde. Darauf wollten wir auf ein Getränk gehen, aber das Gasthaus öffnete erst um 15 Uhr. Wir entschlossen uns, zurück ins Hotel zu fahren, wir hatten also bei schönem Wetter eine Autofahrt durch die grüne Landschaft. Am Abend gab es eine Disco, einige tanzten mit und andere waren schön müde. Am nächsten Tag packten wir unsere Koffer für die Heimreise. Als Abschluss wurde im freien Gelände vor dem Haus ein Gruppenfoto mit allen Selbstvertreter_innen gemacht, zur Erinnerung an Matrei /Brenner. Dann ließ man die Luftballone steigen, verabschiedete sich bei allen und wünschte allen eine gute Heimreise. Ich hoffe, alle im nächsten Jahr wieder zu sehen.

Bericht von Maria Schwarr

Das war die Demonstration vor dem Landhaus in Innsbruck.

Das war die Demonstration vor dem Landhaus in Innsbruck.

Susi Bali und Maria Schwarr mit einem Forderungs-Plakat.

Susi Bali und Maria Schwarr mit einem Forderungs-Plakat.

Das Tagungs-Haus ist im schönen Wipp-Tal.

Das Tagungs-Haus ist im schönen Wipp-Tal.


Bericht über die Tagung der Frauenbeauftragten
am 31. August 2016 in Berlin

Am 29. August 2016 fuhren ich und Anna, meine Unterstützerin, mit dem Nachtzug nach Berlin.  Treffpunkt war am Hauptbahnhof Wien beim Anker im Obergeschoß. Da dieser Zug Verspätung hatte, musste man warten. Zur späten Nacht standen einige Leute am Bahnsteig. Als wir mit Koffer in den Zug stiegen, suchten wir uns unseren Liegewagen. Da auch andere Urlauber im selben Abteil waren, waren alle 6 Betten belegt. Zum Schlafen war es sehr eng, es gab doppelstöckige Bänke, die ausklappbar waren.

Am nächsten Tag um 10 Uhr Vormittag kamen wir in Berlin an, danach gingen wir zu der Bushaltestelle  123, wo der Bus bis zur Stephanstraße fuhr. Wir gingen zu Fuß zum Hotel wo wir untergebracht waren. Bevor wir unser Zimmer bezogen, meldeten wir uns bei der Rezeption an. Am selben Tag bekamen wir die Unterlagen für die Tagung. Danach ruhten wir uns von der langen Fahrt aus und machten uns ein wenig später auf dem Weg in die Stadt. Zuerst kamen wir bei einem Fernsehturm vorbei und machten ein Foto davon. Gegen Mittag gingen wir auf ein Mittagessen in ein Gasthaus, es gab verschiedene Speisen. zB. Pizza oder ein Menü. Darauf sahen wir uns die verschiedenen Sehenswürdigkeiten an, die man hier in Österreich nicht sehen kann. Am späten Nachmittag fuhren wir mit der Buslinie 100 bis in das Stadtzentrum und machten eine Rundführung mit dem Bus wo auch das Brandenburger Tor, die vielen Geschäfte, Häuser und das Parlament zu sehen war. Wir sahen auch die Berliner Mauer, wo viele Künstler auf diese Wände gezeichnet haben, zum Beispiel ein Gemälde wo die Mauer zerstört wurde. Anna machte ein paar Fotos als Erinnerung an diese Malerei. Danach spazierten wir in einem großen Park beim Friedrichshain, wo noch sehr viele Leute beim Kaffeehaus oder Eltern mit Kindern am Spielplatz waren. Ich und Anna gingen auf ein  Getränk. Am späten Abend spazierten wir entlang des Spree Flusses und man sah große Schiffe vorbeifahren. Dann fuhren wir mit der U-Bahn zum Kottbusser Tor und trafen uns mit Anne, einer Freundin, in einem Kaffeehaus und bestellten sich etwas zum Essen und Trinken. Am späten Abend fuhren wir wieder zurück ins Hotel, wo am nächsten Tag die Tagung stattfand.

Im Veranstaltungsraum waren sehr viele Teilnehmerinnen aus verschiedenen Vereinen anwesend, die bei dieser Tagung der Frauenbeauftragten teilgenommen haben. Frauenbeauftragte sind Frauen mit Behinderung, die in den Einrichtungen andere Frauen mit Behinderung unterstützen. Sie informieren zum Beispiel über Rechte, oder beraten bei Gewalt. Wir wurden von den ausgebildeten Frauenbeauftragten herzlichst begrüßt. Danach hielten sie am Podium einen Vortrag über das Thema der Frauenbeauftragten, wie man Frauen besser in den Werkstätten und Wohngemeinschaften unterstützen kann und wo sie sich hinwenden können. Danach gab es eine kurze Pause. Kaffee und Getränke, Kuchen wurden von ihnen bereitgestellt. Damit ging es weiter mit der Tagung  wo auch ausgebildete Frauen-Beauftragte für ihre Arbeit geehrt wurden. Nach der Mittagspause wurden wir in zwei Arbeitsgruppe geteilt, wo jede/r entscheiden konnte, in welcher Gruppe er/sie mitarbeiten möchte. Ich war in einer Arbeitsgruppe, wo über das Mitspracherecht von Frauenbeauftragten geredet wurde. Also, ob sie in den Einrichtungen etwas zu sagen haben, und wie man das einfordet. Es wurde sehr viel diskutiert und einige Themen auf dem Flip Chart  geschrieben, danach gab es  von jeder Gruppe eine eigene Präsentation. Als Abschluss bedankten wir uns für die Tagung und wünschten allen eine gute Heimreise. Ich war von dieser Stadt Berlin sehr beeindruckt und würde wieder an dieser Tagung teilnehmen.

Bericht von Maria Schwarr

Maria und Anna im Park Friedrichshain.

Maria und der Fernsehturm.

 


Bericht vom großen Eröffnungsfest

Am Freitag 10 .6.2016 fand endlich das Eröffnungs-Fest vom Selbstvertretungs-Zentrum statt. Es waren sehr viele Leute aus verschiedenen Vereinen und von vielen Organisationen anwesend. Zuerst hielten die Mitarbeiterinnen vom WUK eine kurze Ansprache über die Eröffnung: Iris Kopera, Maria Schwarr, Günther Leitner und Oswald Föllerer. Auch der Geschäftsführer von WUK Bildung und Beratung Christoph Trauner hat ein paar Worte gesprochen.

Danach wurde das Buffet eröffnet: Speisen, Getränke, Kuchen und Kaffee wurden bereitgestellt. Wir bedankten uns bei LIDL, Ströck, und dem WUK Betriebs-Rat. Das waren unsere Sponsoren die für das leibliche Wohl Essen und Getränke zur Verfügung gestellt haben.

Es gab auch eine Besichtigung durch die SVZ Räume wo jede/r sein Büro hergezeigt hat und was er/sie für Aufgaben hat. Es wurde auch ein Film über uns Selbstvertreter_innen gezeigt. Im Film ging es um unsere Lebensgeschichten, und um unsere Selbstvertretungs-Arbeit. Den Film hat unser ehemaliger Praktikant Kim Walser gemacht. Der Film hat vielen Gästen gut gefallen.

Am späten Nachmittag spielte Maria ein paar Lieder auf der Harmonika. Es gab einen großen Applaus. Da eine Kundin von der Caritas NÖ an diesen Tag Geburtstag hatte, spielte Maria auch ein Ständchen und wünschte ihr alles Gute und Gesundheit. Iris Grasel übernahm dann die Diskothek, sie spielte ihre Musik-CDs. Iris hat dafür eine gute Musik-Anlage mitgebracht.

Viele Leute plauderten miteinander, in unserem Büro und im Hof. Es gab viel Austausch unter den Gästen. Wir haben informiert, wie sich jede/r mit dem Selbstvertretungs-Zentrum in Verbindung setzen kann.

Als Schluss wurden Lose verkauft zugunsten von der Selbstvertretungs-Gruppe „Vienna People First“. Danach gab es eine Verlosung mit vielen Preisen.

Als Abschluss dieses Festes wurde ein Foto vom Team vom Zentrum gemacht. Viele fuhren nach Hause und wünschten alles Gute und noch viele Jahre Erfolg. Am Abend wurde in kleiner Runde mit ein paar Flaschen Sekt gefeiert.

Es war ein sehr gelungenes Eröffnungsfest!

Bericht von Maria Schwarr

Das Team jubelt über das Eröffnungsfest.

 


Die Presse-Eröffnung von Selbstvertretungszentrum

Die Presse-Eröffnung fand am 27.04.2016 von 10 Uhr bis 11 Uhr 30 statt.

Stadträtin Sonja Wehsely, die Chefin der Wiener Gebietskrankenkasse Ingrid Reischl und unsere Ansprechpersonen Andreas Keclik und Heidrun Rader sowie der Geschäftsführer der WiG-Wiener Gesundheitsförderung, Dennis Beck kamen mit Ihren Fotografen und Ihren Öffentlichkeitsarbeiterinnen in das Selbstvertretungszentrum in Simmering.  
Alle haben über Ihre Unterstützung für das Selbstvertretung von Menschen mit Lernschwierigkeiten geredet und waren sich einig, dass die Arbeit von unserem Selbstvertretungszentrum für Menschen mit Lernschwierigkeiten wichtig ist und weiter gefördert werden soll.

Wir Selbstvertreter_innen:  Iris Kopera, Maria Schwarr, Leitner Günther und Oswald Föllerer, haben bei der Presse-Eröffnung durch die Neuen Räume des Selbstvertretungszentrums geführt und dabei erzählt, wie wir das Zentrum aufgebaut haben und über unsere Arbeit gesprochen.
Auch unsere Unterstützerinnen Anna Voggeneder und Susi Bali waren da und haben ihre Unterstützungsarbeit vorgestellt. Die Koordinatorin, Elisabeth Buxhofer hat bei den Vorbereitungen geholfen und die Grußbotschaft von Christoph Trauner, Geschäftsleitung WUK Bildung & Beratung vorgelesen.
Höhepunkt war die Überreichung eines Neuen Eingangsschildes für das Selbstvertretungszentrums von Frau Wehsely und Frau Reischl an Oswald Föllerer der sich für die Öffentlichkeitsarbeit im SVZ verantwortlich ist.

Das war für das ganze Team eine schöne Eröffnung. Viele Gruppenfotos wurden gemacht, und das Buffet von Schmatz....matz Catering (Schulprojekt Holzhausergasse) war sehr gut.
Hier gibt es den Bericht : HIER KLICKEN
Hier gibt es Interview von BIZEPS mit den Selbstvertreter_innen anlässlich der Eröffnung. HIER KLICKEN

Das neue Türschild wird überreicht.


Bericht zum Gruppentreffen am 18. April 2016
Thema: Was tun gegen Gewalt? Mit Tina (Polizistin)

Am 18.4.2016 fand das Gruppentreffen mit einer Polizistin statt. Es haben Leute aus verschiedenen Organisationen bei diesem Treffen teilgenommen. Zuerst wurden wir herzlichst begrüßt, danach erzählte Tina über ihre Arbeit, also wofür man bei der Polizei  zuständig ist. In der Runde wurde ein Polizeiausweis gezeigt, damit alle wissen wie dieser aussieht. Tina sagte, dieser Ausweis ist gesetzlich vorgeschrieben, man muss ihn als Polizistin immer bei sich tragen. Darauf erklärte sie uns, wie man sich vor Gewalt und sexuellen Übergriffen schützen kann, z. B in U-Bahn Stationen oder auf offener Straße. Man soll nicht in finsteren Gassen oder auf unbeleuchteten Wegen gehen. Tina sagt, Täter_innen fürchten sich vor Licht, vor Lärm und vor anderen Leuten. Sie zeigte uns ein Hand-Alarmgerät. Wenn man das Gerät wegwirft, fängt es laut zu heulen an. Das verscheucht oft Täter_innen. Das ist besser wie ein Pfeffer-Spray, weil man den selbst in die Augen bekommen kann. Man ist dann selber kurzzeitig blind, das ätzt in den Augen. Tina gibt diesen Rat: Wenn jemand Geld von mir will, und mich mit einer Waffe bedroht, dann soll man das Geld sofort hergeben. Bevor mich die Person verletzt oder umbringt. In der Zeitung liest man viel von Gewalt in der Öffentlichkeit. Wien ist aber eine ziemlich sichere Stadt, sagt die Polizistin Tina. Und wenn etwas passiert, gibt es die Polizei. Der Notruf ist 133.

Von Maria Schwarr


Bericht über das Gruppen-Treffen Soziale Medien

Am 15. Februar 2015 fand ein Gruppentreffen im SVZ statt. Es waren 20 Personen anwesend. 3 Studentinnen aus St. Pölten haben das Treffen gemacht. Sie schreiben ihre Abschlussarbeiten bis April über das Thema Soziale Medien. Zuerst stellten wir uns vor. Jeder erzählte, was er/sie im Selbstvertretungszentrum macht  und es wurde eine kleine Führung durch das neue Büro gemacht. Danach wurden verschiedene Bilder auf den Boden gelegt, wie man die Sozialen Medien nützen kann. Alle nahmen ein Bild und fragten was dies bedeutet. Man schrieb die Themen auf ein Flip-Chart und dann gab es Vorschläge: Wozu braucht man einen Ratgeber über Soziale Medien? Wo hole ich Hilfe, wenn ich sie brauche beim Internet? Welche Folgen kann es haben, wenn man in einen falschen Freundeskreis kommt? Danach wurden 3 Gruppen gebildet mit den Studenten die sich mit diesen Themen beschäftigten. Als Abschluss kamen einige Rückmeldungen von allen, wie es ihnen gefallen hat. Wir bedankten uns bei den Studentinnen und wünschten ihnen einen schönen Tag.

Bericht von Maria  Schwarr


Unser neues Zentrum in der Simmeringer Haupstraße 30-32/3/R1

Zuerst waren wir 2 Jahre im WUK und suchten nach einem größeren Büro, das behindertengerecht auch für Rollstuhlfahrer zugänglich ist. Im vorigen Jahr im Sommer besichtigten wir 2 Büros. Eines war im 15. Bezirk. Da es nicht barrierefrei und zu teuer war, entschlossen wir uns das Büro in Simmering zu nehmen. Denn es sind hellere Räume und 2 Büros wo jede/r arbeiten kann. Ein Lager, 2 WCs, Küche und ein großer Besprechungsraum sind vorhanden, wo man Sitzungen oder Treffen abhalten kann. Damit brauchen wir keine Stufen mehr steigen und das Material nicht mehr hin und her tragen. Denn dies war eine mühsame Arbeit. Im Dezember 2015 übersiedelten wir in das neue Büro. Es wurden Möbel gekauft und die Wände ausgemalt. Und alles sehr schön eingerichtet. Man fühlt sich wohl im neuen Büro zu arbeiten. Denn im ehemaligen Büro im WUK ist es eng geworden. Es war ein langer Kampf, dieses Büro zu bekommen.

Bericht von Maria Schwarr

Das sind wir im neuen Büro.


Bericht über die Special Olympics Winterspiele in Österreich

Von 10. bis 15. Jänner 2016 fanden die Nationalen Spiele in der Ramsau/Dachstein und in Schladming statt. Es haben sehr viele Sportler aus verschiedenen Vereinen daran teilgenommen. Freiwillige Helfer und Volontäre nahmen auch daran teil. Die Eröffnung fand an ersten Tag am Abend bei einem Sportzentrum in Schladming in freiem Gelände statt. Es wurde eine Ansprache vom Bürgermeister Herr Kröll und von Johanna, seiner Sekretärin, abgehalten. Danach gab es eine Tanzvorführung von Menschen mit Lernschwierigkeiten, die ihre Künste zeigten. Eine Musikgruppe spielte, und zuletzt spielten sie das Lied „Life is life“ von der Band Opus. Ein Filmausschnitt von den vergangenen Olympiaden wurde gezeigt. Das olympische Feuer wurde entzündet und die olympische Fahne wurde von den Trägern gehisst.

Am nächsten Tag begannen die einzelnen Bewerbe in der Ramsau und in Schladming: Langlauf, Alpin, Eisschnelllaufen, Eislaufen, Stockschießen, Schneeschuhlaufen. Jede/r konnte sein Bestes geben und manche konnten eine Medaille nach Hause mitnehmen. Ich selbst habe beim Langlaufen mitgemacht. Ich habe mich sehr bemüht und habe den vierten Platz gemacht. Aber mir ging es nicht ums Gewinnen, sondern ums Dabei-Sein.

Diese Tage gingen schnell vorüber. Am vorletzten Tag fand die Abschlussfeier in einem großen Festsaal statt. Herr Kröll und einige Sportreferenten hielten eine Ansprache an alle Sportler/innen und bedankten sich bei allen Vereinen und Organisator/innen, die ihre Leistungen gebracht haben. Ohne diese wäre es nicht möglich gewesen.

Österreich konnte stolz sein auf die vielen Medaillen, die wir errungen haben. Diese Olympiade wird mir noch lange in Erinnerung bleiben. Die kommenden Special Olympics Weltwinterspiele finden im März 2017 in Schladming statt. Ich hoffe, dass ich auch wieder mitspielen kann.

Bericht von Maria Schwarr 


Bericht über Beth Mount und John O‘Brian
Arbeits-Gruppe am 6. und 7. November 2015

Am Freitag & Samstag den 6.11./7.11.15 fand eine 2 tägige Arbeits-Gruppe im Albert Schweizer Haus statt. Es waren sehr viele Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus verschiedenen Organisationen da. Zuerst bekam auch jede/r ein Namenskärtchen. Danach wurden wir von Beth Mount und John O‘Brian herzlichst begrüßt. Beide Moderatoren sprachen in Englisch und Deutsch und auch in Gebärden-Sprache wurden übersetzt. Am späteren Vormittag gab es in der Pause Kaffee, und auch Getränke wurden zur Verfügung gestellt.

Danach wurde ein Film gezeigt über eine damals sehr junge Frau, ihr ist der Gedanke gekommen einen Selbstmord zu begehen weil sie nicht mehr mit ihren Leben weiter wusste. Sie war eine Rollstuhl-Fahrerin. Beth Mount wollte mit ihr eine Persönliche Zukunftsplanung machen und plötzlich ging es bergauf. Inzwischen ist die Frau leider gestorben. Sie ist fast 70 Jahre alt geworden und hatte ein gutes Leben.

Dann ist noch ein Film gezeigt worden. Über eine Frau, die selber Gewalt erlebt hat und dann gewalttätig war. Die Frau hatte man ins Gefängnis gesperrt. Die Frau war traumatisiert von der erlebten Gewalt. Auch diese Frau hat eine Zukunftsplanung gemacht. Sie hat dann trotzdem noch Fehler gemacht. Aber sie hatte sich auch sehr gebessert und hatte einen großen Unterstützungskreis bekommen.

Am Schluss vom zweiten Tag gab es eine kreative Arbeits-Gruppe. Beth Mount hat viele Bilder auf dem Boden aufgelegt. Jeder konnte sich die eigenen Träume, Ziele und Vorstellungen heraussuchen. Wir haben dann Ausschnitte auf einem Plakat aufgeklebt. Am Schluss hat jeder diese Plakate hergezeigt, also was die Bilder bedeuten. Dann waren eigentlich schon Abschlussworte und Beth Mount und John O’Brien haben sich für die Einladung nach Wien bedankt. Ich habe ihnen beiden noch alles Gute für die Heimreise gewünscht.

Bericht von Maria Schwarr


Gruppen-Treffen zum Thema Zukunfts-Planung

Am 19. Oktober war wieder ein Gruppen-Treffen.
Das Thema vom Treffen war Persönliche Zukunfts-Planung.
Iris Kopera hat viel darüber erzählt.
Wir haben auch ein ganz besonderes Stärken-Plakat gemacht.
Hier könnt ihr die Stärken im Team sehen, und Iris:

Das ist Iris neben dem Stärkenplakat.


Am Europäischen Kongress für Selbstvertretung
1. bis 4. Oktober 2015 in Madrid, Spanien

1 Tag

Günther, Maria, Anna und ich sind nach Spanien gereist. Am ersten Tag der Reise gab es schon eine große Panne. Es geht keine Schnellbahn von Floridsdorf Richtung Flughafen und auch nicht mit CAT. So müssen wir ein Taxi nehmen von der Landstraße  Richtung Flughafen Schwechat. Als wir ankommen am Flughafen Schwechat haben wir noch ein Glück, dass wir noch Einchecken können. Als wir im Flugzeug Iberia sitzen, sind wir erleichtert und so fliegen wir Richtung Madrid, drei Stunden. Als das Flugzeug in Madrid landet, warten wir in der Nähe vom Flughafen auf ein Sammeltaxi Richtung Hotel Diana. Angekommen beziehen wir unsere Zimmer und nachher fahren wir mit der U-Bahn in die Stadt hinein und spazieren herum  und schauen die Gegend an und fotografieren auch.

2 Tag 

Es ist die Eröffnung zu dieser „EU Congreso in Spanien 2015“ von Selbstvertretern. Andreas und Max von der Lebenshilfe Wien sind auch da. Am Abend gibt es noch eine Fahrt in das Zentrum von Madrid wo wir im Rathaus von Madrid empfangen werden mit Musik und Puzzle hinkleben und Brötchen gibt es. Maria und Andreas haben auf der Bühne die Österreich Fahne gehalten

3 Tag

Es gibt schon eine Arbeitsgruppe und Workshops. Die sind sehr spannend. Die Themen sind Unterstützte Endscheidungsfindung, Welche Rechte habe ich und was heißt Rechts-Fähigkeit, Peer-Unterstützung, Wählen gehen, Leichte Sprache, Mit Geld umgehen, Über Sex reden, Gefühle und Emotionen, Wie mache ich einen Video-Lebenslauf, Inklusiver Tanz, Gedichte und Poesie, Kunst, Sicheres Internet-Surfen, Ohne Worte sprechen. Wir unterhalten uns gut mit den finnischen Selbstvertretern und auch mit den anderen. Ich werde anerkannt für meine Wortmeldungen und Informationen wie man sich in Politische Arbeit einbringt. Nach dem Congreso fahren wir mit den Autobus wieder nach Madrid in ein Hotel, wo wir alle Selbstvertreter und Unterstützer bei Nachtmahl zusammen sitzen und uns austauschen, und unsere Unterstützerin hat viel für uns auf Deutsch übersetzt. Ohne sie könnten wir nichts verstehen, weil nur auf Spanisch und Englisch geredet wurde.

4 Tag

Es werden noch zum Abschied Worte an die Selbstvertreter gesprochen und ich gebe noch ein Interview: Wann wurde ich Selbstvertreter was mach ich als Selbstvertreter. Gegen Mittag reisen wir ab vom Hotel Diana Richtung Flughafen Madrid nach Wien. Es war ein schöner Aufenthalt. 

Bericht von Oswald Föllerer

Das sind Maria, Anna und Günther in der Arbeitsgruppe.

Das sind Maria, Anna und Günther in der Arbeitsgruppe.

Das ist Maria auf der Bühne mit der Österreichfahne.

Das ist Maria auf der Bühne mit der Österreichfahne.


Wir haben einen neuen Wochen-Plan!

Seit Mitte September ist es in unserer Arbeit bunter:
Der neue Wochen-Plan ist fertig!
Es ist eine große, magnetische Tafel - selbst gebastelt!
In dem Plan hat jede_r Selbstvertreter_in eine eigene Farbe.
Und eigenen Platz, um die Arbeits-Aufgaben aufzuschreiben.
Wir sind gespannt, wie es uns damit geht.

Unterstützerin Susi Bali zeichnet den Wochenplan.

Ein Bild vom fertigen Wochenplan.


Der Info-Brief für Herbst ist fertig!

Wir haben das erste Mal einen Info-Brief mit der Post verschickt.
Weil viele Menschen mit Lern-Schwierigkeiten lieber Post als Mails bekommen.
Und weil viele gar keine Email-Adresse benutzen.
Günther Leitner hat Anfang September die Briefe vorbereitet.
Maria Schwarr hat am selben Vormittag einen Bericht geschrieben.
Auf dem Foto sind beide zu sehen.

Die fertigen Infobriefe über unser Programm.


Danke an unseren Praktikanten Kim!

Das ist Kim Walser.

Das ist Kim Walser.
Er war unser erster Praktikant und super!
Sein Praktikum ist leider schon vorbei.

Am Montag 6. Juli 2015 waren wir uns verabschieden.
Kim hat uns in seine Wohn-Gemeinschaft eingeladen.
Er hat gute Spinat-Knödel und Käse-Knödel gekocht.

Kims Spinat und Käseknödel.


Matrei-Treffen vom Netzwerk-Selbstvertretung
im Oktober 2015 leider abgesagt!!

Leider müssen wir euch mitteilen, dass das Treffen vom Netzwerk Selbstvertretung in Matrei für heuer abgesagt ist.

Manche von euch werden es schon wissen. Reinhard Köbler ist leider am 20. Juni 2015 bei einem Autounfall gestorben. Reinhard Köbler war der Leiter vom Netzwerk Selbstvertretung. Alle sind noch sehr traurig und schockiert. So kann man kein schönes Treffen machen. Reinhard und WIBS hätten sehr viel Arbeit für das Treffen gemacht. Wir wissen noch nicht wie wir diese Netzwerk-Arbeit in Zukunft aufteilen.

Wir vermissen Reinhard sehr. Ihn würde freuen, wenn unsere Netzwerk-Arbeit weitergeht. Deswegen wird das Treffen 2016 in Matrei wieder stattfinden. Wir würden uns freuen, wenn wir uns dort treffen.

Liebe Grüße, Ossi Föllerer und die Kern-Gruppe
vom Netzwerk Selbstvertretung Österreich

Ein Foto von Reinhard Köbler.

Das ist Reinhard Köbler bei der Klausur von der Netzwerk-Kerngruppe.
Reinhard hatte den Kopf immer voller guter Ideen und Visionen.
Danke für die gute Zusammen-Arbeit und deine Freundschaft, Reinhard!

Abschieds-Feier von Reinhard Köbler in Innsbruck

Am Freitag, den 10. Juli 2015, konnte man in Innsbruck viele Leute sehen, die bei Sonnenuntergang rohe Nudeln und Tortellini in den Fluss geworfen haben. Dabei wurde gelacht, geweint, geredet und geschwiegen, und auch Gitarre gespielt. Reinhard Köbler war ein besonderer und humorvoller Mensch, und so haben wir uns auch von ihm verabschiedet!

Das ist auf der Abschiedsfeier von Reinhard in Innsbruck.

Wir werfen Nudeln in den Fluss Inn für Reinhard.


Es gab eine neue Arbeits-Gruppe vom Selbstvertretungs -Zentrum Wien!
2 Tage zum Thema: Sexualität geht alle an!

Das war am Montag 28. und Dienstag, 29. September 2015
von 9 Uhr bis 16 Uhr. 

Zwei Tage lang fand ein Workshop zum Thema Sexualität in der Volkshochschule Meidling Längenfeldgasse statt. Es waren sehr viele Teilnehmer/innen anwesend und stellten sich mal vor. Wir hatten einige Themen gesammelt, danach bildeten sich Frauen- und Männergruppen und wir besprachen was Sexualität bedeutet. Wir haben uns gegenseitig ausgetauscht. Darauf trafen wir uns in einer Großgruppe und stellten unsere Ergebnisse vor. Man merkte, dass Frauen und Männer viele unterschiedliche Themen hatten, die schrieben wir auf Flipcharts. Dann teilten sich die Männer und Frauen wieder in zwei Räume auf. Die Frauen machten eine Zeichnung von einem Frauen- Körper, die Männer zeichneten einen Körper eines Mannes. Wir überlegten: „Was haben weibliche und männliche Körper miteinander zu tun? Wofür ist es wichtig und welche Merkmale sieht man von außen und welche nicht?“ Danach trafen sich alle in der Großgruppe und legten die beiden Körperbilder nebeneinander auf. Die Flipcharts wurden auch der anderen Gruppe vorgestellt. Wir fragten: „Wie ist euch ergangen, gut oder nicht gut? Wie hat es euch gefallen und was habt ihr daraus gelernt?“ Die Teilnehmer/innen sagten, sie wollen wieder einen Workshop über Sexualität machen. Nächstes Jahr veranstalten wir eventuell wieder einen Workshop.

Bericht von Maria Schwarr

 

Horst hat schöne Bilder gezeichnet.

Horst hat schöne Bilder gezeichnet.


Bericht über die Special Olympics
Weltsommerspiele 2015 in Los Angeles / USA

Von 25. Juli bis 2. August 2015 fanden die Weltsommerspiele in Los Angeles statt. Wir schauten uns die Stadt an, was sie zu bieten hat. Man lernte andere Länder und Leute kennen. Ein paar freie Tage hatten wir bis zu den Vorbewerben. Da fuhren wir mit einer Bahn bis nach Hollywood und besichtigten das Wachskabinett von der Madame Tussauds. Die Figuren die in jedem Raum standen, durfte man nur an der Hand berühren und nicht im Gesicht. Am nächsten Tag fuhren wir mit einem Geländewagen nach Beverly wo die prominenten Schauspieler ihre Villen haben, danach ging es wieder zurück nach Hause. In diesen Tagen besichtigten wir einige Sehenswürdigkeiten. Man sah in einer Halle alte Flugzeuge, die schon in den 80iger Jahren mehrmals ins Weltall geflogen sind. Man sah auch Bilder von Astronauten, die am Mond geforscht und gearbeitet haben. Ein Film wurde über Jerusalem gezeigt, dort wo auch Mönche beten.

Zum Schluss der Woche wurde eine Abschlussfeier im Freien veranstaltet, es waren sehr viele Sportler anwesend. Jede Delegation marschierte herein, auf beiden Seiten waren Sitzplätze vorhanden. Musikdarbietungen und Tänze wurden geboten. Danach hielten auch Sportverbände und Präsidenten, sowie auch der Bürgermeister von Schladming eine Ansprache über die Sommerspiele in Los Angeles, die den Sportlern gewidmet war. Danach wurde die Special Olympics Fahne nach Österreich gebracht, wo sie gut aufbewahrt ist. Die Sommerspiele gingen zu Ende und jede/r gab das Beste, um eine Medaille zu gewinnen und sie mit nach Hause zu nehmen. Es war ein sehr gelungener Erfolg für Österreich, wir konnten auch stolz darauf sein, was die Sportler geleistet hatten. Ich freute mich wieder in meine Heimat zurückzukommen, aber es hatte mir in Amerika sehr gut gefallen. Ich würde wieder bei einer Olympiade teilnehmen, wenn es möglich wäre.

Die Frau rechts ist Maria Schwarr.

Bericht von Maria Schwarr am 16. 9. 2015


Zero Project Landes-Konferenz in Wien

am Donnerstag, den 21. Mai 2015 von 9h30 bis 17h00

Das Thema von der Konferenz war:Selbstbestimmt leben!

Es war eine riesengroße Veranstaltung. Ganz am Anfang – da war die Veranstaltung noch nicht - haben wir uns mit Herrn Lambauer von der Caritas getroffen. Er hat uns erklärt worum es überhaupt ging. Wir durften unsere Ideen einbringen und manche Dinge sind auch in die Veranstaltung hineingenommen worden. Einen Tag davor haben wir uns vorbereitet, wir haben uns überlegt wie wir das SVZ vorstellen können und haben uns den Inhalt aufgeteilt. Bald war es so weit, die Projekt Zero Konferenz konnte beginnen.

Es gab einen sehr großen Raum, weil es waren auch viele Gäste eingeladen worden. Viele Organisationen, Freunde und Selbstvertreter waren anwesend. Danach gab es ein Buffet mit Obst und Getränke wurden zur Verfügung gestellt, und wir durften uns noch nichts nehmen. Im vorderen Bereich war eine Bühne. Der Moderator hielt eine Ansprache über die verschiedenen Themen. So manches war schwerer zu verstehen, oder nicht in leichter Sprache. Die Peer Beraterinnen haben sich auch vorgestellt. Das SVZ knüpfte Kontakte um eventuell eine Peer Beratung Ausbildung machen zu können. Dies wäre optimal.

Viel Zeit ist vorübergegangen, die Mittagspause wurde angesagt. Jetzt kamen wir dran. Um 13:30 stellten wir uns vor: Iris, Maria, Oswald und Günther.  Die Unterstützerinnen waren im Hintergrund. Wir saßen auf der Bühne mit dem Moderator und haben über das SVZ berichtet. Danach gab es einen tosenden Applaus. Als Abschluss berichtete Maria über die Frauenbeauftragte und Iris hat die Rückmeldungen eingeleitet. Es kamen viele Rückmeldungen zurück. Also was sagt man dazu: Die Veranstaltung Project Zero Konferenz ist gelungen!

Bericht von Iris Kopera und Maria Schwarr

Das sind wir in den Raumfahrer-Sesseln am Podium.


Vortrag zum Thema:

"Die UN-Konvention für Menschen mit Behinderungen"

Samstag, 7. Februar 2015 von 13 bis 17 Uhr im Kardinal-König-Haus

mit Prof. Dr. Theresia Degener

Über die Veranstaltung:

Theresia Degener war die Vortragende.
Frau Degener ist aus Deutschland.
Frau Degener ist Mitglied im Ausschuss der Vereinten Nationen
für die Rechte von Menschen mit Behinderungen.
Für diese Arbeit reist Frau Degener um die ganze Welt.
Frau Degener ist auch Professorin.
Frau Degener macht selten Vorträge.
Wir sind deshalb sehr froh, dass Frau Degener
für diesen Vortrag nach Wien gekommen ist.

Oswald Föllerer schenkt Theresia Degener Pralinen als Dankeschön.

Bericht über den Vortrag:

Freitag Abend gingen wir mit Theresia Degener in einem Heurigen essen. Am nächsten Tag hatten wir uns schon um 11:00 Uhr im Kardinal König Haus getroffen und bereiteten uns für die Organisation vor.

Beginn war erst um 13:00 Uhr. Marianne Schulze begrüßte die Gäste herzlichst. Maria saß am Infotisch und teilte Info-Materialien aus und ging als Letzte zu dem Vortrag.

Theresia Degener berichtete über diese Themen: der Genfer Ausschuss und über die UN-Konvention. Danach zeigte sie Bilder von Personen die im Genfer Ausschuss dabei sind. Es kamen sehr viele Fragen an Theresia Degener.

Iris teilte auch die Rückmelde-Bögen aus, somit konnte jede/r seine Meinungen auf diesen Bögen beantworten. Darauf wurden sie in die Box geworfen. Zum Schluss gab es ein Buffet mit Kuchen, Kaffee, Obst. Getränke wurden auch bereitgestellt. Einige unterhielten sich noch mit anderen Gästen. Es war sehr interessant, bei diesem Vortrag dabei zu sein.

Bericht von Maria Schwarr

Ein Gruppenfoto mit Theresia Degener und Ehrengästen.


Für Kurz-Entschlossene!
Inklusives Fest auf der Donau-Insel
„Inclusive Space Shake“
Freitag 3.Juli 2015 ab 16h, im Porto Pollo

Das Bild zum Fest.
Wir Selbstvertreter_innen gehen seit einigen Monaten auf die Universität.
Wir machen dort bei Forschungs-Seminaren mit.
Diese Forschungs-Seminare sind inklusiv:
Menschen mit Lernschwierigkeiten, Professor_innen und Student_innen arbeiten gemeinsam.
Wir wollen die gute Zusammen-Arbeit und den Sommer feiern.
Schon diesen Freitag, 3. Juli! Wir starten im Porto Pollo um 16h.

Kommt! Ladet Freund_innen ein!
Und bringt euer Lieblings-Essen mit! Getränke gibt es in der Bar zu kaufen.

Das Porto Pollo ist eine kleine Bar mit vielen Sitz-Gelegenheiten am Wasser.
Die Bar liegt auf der Stadt-Seite der Donau-Insel.
Zu Fuß sind es etwa fünf Minuten von der Reichs-Brücke.
Die nächste U-Bahn-Station ist die U1 Donau-Insel.

Das ist ein Plan vom Porto Pollo.


Radio-Sendung auf Radio Orange
am Montag 29. Juni, 16h30 - Zum Nachhören im Internet!!

Oswald Föllerer, Günther Leitner und Maria Schwarr haben ein Interview gegeben.
Ines Fohler vom WUK Radio hat daraus eine Sendung über das Selbstvertretungs-Zentrum gemacht.

Die Sendung war am Montag, 29.06.2015, um 16 Uhr 30 auf Radio Orange 94.0.

Das ist natürlich schon vorbei, aber keine Sorge:

Die Radio-Sendung wurde danach auch archiviert.
Das heißt, ihr könnt sie im Internet nachhören oder herunter-laden.
Ihr müsst hier draufklicken:  http://cba.fro.at/291030


Gruppen-Treffen zum Thema "Sucht"
im Selbstvertretungs-Zentrum

Am Montag, den 22. Juni, war unser letztes Gruppen-Treffen vor der Sommer-Pause.
Es war auch für uns im Team sehr spannend. Denn es sind so viele Ideen gekommen.

Wir freuen uns besonders über die guten Rückmeldungen!
Zum Beispiel:

"Tolle Sache, dass wir in der Gruppe so offen reden können."
"Je mehr wir uns treffen, desto vertrauter wird es in der Gruppe."

Unser Praktikant Kim und die Selbstvertreter Günther und Maria moderieren das Treffen.


Klausur vom Netzwerk Selbstvertretung Österreich

Von 10. bis 12. Juni war war die Klausur von der Kerngruppe des Netzwerk Selbstvertretung.
Die Kerngruppe ist für die Veranstaltungen vom Netzwerk verantwortlich.
In der Kerngruppe sind 5 Selbstvertreter_innen aus Vorarlberg, Innsbruck, Salzburg und Wien.
Ossi Föllerer ist für Wien mit dabei.

Die Klausur war in Götzis in Vorarlberg. Dort ist das Büro von Mensch Zuerst Vorarlberg.
Die Klausur war anstrengend. Wir haben viel über die Zukunft vom Netzwerk geredet.
Aber es war auch schön. Es war sehr gut organisiert.
Und wir hatten auch Zeit zum Pause machen und Feiern.

Auch in Götzis gab es Einiges zu sehen.
Wir besuchten eine Tagesstruktur der Lebenshilfe.
Dort gab es Mittagessen, und wir haben uns die Kreativ-Werkstatt angesehn.

Das ist ein Foto von der Klausur.
Wir haben unsere Stärken gesammelt. Das war eine schöne Sache.


Ninlil und das Selbstvertretungs-Zentrum Wien haben 3 kostenlose Veranstaltung miteinander gemacht.

Arbeits-Gruppen "Reden wir über Gewalt"
am 19. November 2014 und 4. Februar 2015

Bild: Logo Ninlil

Die Arbeits-Gruppe „Reden wir über Gewalt“ war eine gemischte Gruppe. Es waren Frauen und Männer da. Das Thema war so spannend, dass sich viele Menschen angemeldet haben. Sie wollten auch mitreden bei dem Thema. Wir haben also zwei Termine angeboten. Wir haben dazu zwei Leiterinnen eingeladen. Die Leiterinnen haben in die Gruppe gefragt: „Was ist denn alles Gewalt?“ Es kamen ganz viele Ideen. Zum Beispiel Gewalt mit Waffen, oder durch Hinhauen, oder durch dreckige Sprache. Wir haben auch über Gewalt an Tieren gesprochen. Wir haben auch Bewegungs-Übungen gemacht. Das Thema war: „Wie nahe kann jemand zu mir hingehen, ohne dass ich Angst habe? Wie halte ich Abstand?“ Ich habe bei der Arbeits-Gruppe etwas dazu gelernt. Dass man zum Beispiel nicht gleich hinhauen muss. Zuerst will ich mit dem Mensch reden, ohne dass eine Streiterei herauskommt.

Bericht von Günther Leitner

Vorstellung vom Verein Ninlil
am Donnerstag, 4. Dezember 2014

Es gab auch eine Vorstellung vom Verein Ninlil:
Lisa Udl ist die Geschäfts-Führerin von Ninlil.
Sie stellte bei uns im Zentrum die beiden Bereiche von Ninlil vor.
"Kraftwerk" arbeitet gegen sexuelle Gewalt an Frauen mit Lern-Schwierigkeiten.
"Zeitlupe" ist eine Peer-Beratungs-Stelle von und für Frauen mit Behinderung.
Dieses Angebot war nur für Frauen.


Messe "Jeder für Jeden"

am 4. November 2014 im Rathaus in Wien

Der Stand für die „ Jeder für Jeden Messe“ war toll. Aber was da für Arbeit dahintersteht. Das ist weniger toll. Aber wir haben uns für die Messe entschieden, weil wir unser Selbstvertretungs-Zentrum hier am besten präsentieren können. Und weil wir auch viel Spaß haben werden.

Auf einmal heißt es, wir können auch auf der Bühne stehen und unser Zentrum vorstellen. Aber wer soll das machen? Jeder hat sich überlegt, dass er auf der Bühne steht. „Jeder für Jeden“ wollte nur zwei Leute auf der Bühne. Wir konnten uns nicht entscheiden. Aber dann wussten wir die Lösung: Wir alle stehen auf der Bühne! Wir haben uns überlegt, wann jeder da ist. Den ganzen Tag oder den halben. Wir haben alle aufgebaut.

Unser Messestand war neben Vienna People First. Viele Menschen mit Behinderung kennen diesen Stand. So hatten wir es nicht schwer die Menschen anzusprechen. Aber die Schwierigkeiten bestehen dahin, dass viele glaubten, dass unser Selbstvertretungszentrum zusammen mit People First ist. Das müssen wir immer wieder dazu sagen. 

Und wir wurden aufgerufen. Auf der Bühne hatten wir über unser Selbstvertretungszentrum ein bisschen etwas zu erzählen. Die Moderatorin hat uns Fragen gestellt. Die sie uns schon vor der Messe bei einem Vorbereitungstermin gestellt hat. Da haben wir uns Antworten überlegt. Es war sehr schön das Treffen. Nach einer halben Stunde, wir hatten viele Zuhörer, haben wir  viel Applaus bekommen.

Am Ende der Messe mussten wir wieder alles wegräumen. Aber ich, Iris, konnte leider nicht helfen, weil ich den Abschluss zusammen mit der Moderatorin ankündigen durfte. Das war sehr, sehr lustig.

Bericht von Iris Kopera

Das sind wir auf der Bühne.

Fotorecht: Andrew Rhinky