Vergangenes

Bericht über die Selbstvertretungs-Tagung im Matrei von 18.10-21.10 2018

Am Donnerstag am 18.10.2018 fuhren wir zu der SV Tagung nach Matrei. Treffpunkt war um 9 Uhr am Hauptbahnhof Wien beim Löwen. Abfahrt erfolgte erst um 9 Uhr 30 oben beim Bahnsteig 8 im hinteren Waggon 32. Anwesend waren Günther, Ossi. Maria Iris und unser Unterstützer Fynn. Vom Jugend am Werk nahmen auch Leute bei dieser SV Tagung im Matrei teil.

Susi konnte nicht mitfahren. Wir stiegen in den Zug und unsere Sitzplätze waren reserviert. Als wir am späteren  Nachmittag in Innsbruck ankamen kauften sich einige zu Essen. Dort trafen wir uns mit anderen Selbstvertretern und Selbstvertreterinnen aus anderen Ländern wie Z.B. Deutschland und  Österreich, Italien, Südtirol, Schweiz.

Dort stiegen wir in einen Pendlerzug und  fuhren bis nach Matrei, dann fuhr man mit dem Ambulanzwagen ins Bildungshaus St. Michael hinauf. Andere wohnten im Ort im Hotel Krone. Wir alle luden unsere Koffer aus dem Bus und bezogen die Zimmer. Abendessen war um 18 Uhr im großen Speiseaal und es gab mehrere Menüs zur Auswahl. Etwas später wurden wir von den Ansprechpersonen herzlichst begrüßt und sie erklärten  die Regeln. Foto und Film konnte man ansehen und es gab ein offenes Mikrophon. Nach dieser Begrüßung waren einige schon sehr müde von der langen Reise.

Am Freitag 19.10.2018 frühmorgens gab es ein Frühstücks-Buffet Kaffee Kakao Tee, Butter, Marmelade, Wurst, Käse, Aufstriche Eier, Müsli, Obst , Getränke.

Um 9 Uhr 30 wurde das Programm der Leiter und Leiterinnen vorgestellt. Danach gab es die sechs Arbeitsgruppen mit verschiedenen Themen und etwas später gab es eine kurze Pause mit Getränken. Damit ging es weiter bis zu Mittag. Um 12 Uhr war das Mittagessen im großen Speiseaal und es gab mehrere Menüs zur Auswahl. Es gab die Auswahl zwischen Vegetarisch und Vegan. Nach dem Mittagessen bereiteten die Arbeitsgruppe ihre Ergebnisse vor und es gab einige Rückmeldungen an die Teilnehmer und Teilnehmerinnen. Abendessen war erst wie gewohnt um 18 Uhr und danach hielt Stefan Göthling im großen Saal einen Vortrag über die UN Konvention, aber es war manchmal etwas zu laut und man verstand kaum was er sagte.

Am Samstag 20.10.2018 fand eine Demonstration in Innsbruck beim Landhaus statt. Treffpunkt war unten bei den Info Tischen. Es gab Lunchpaket für alle. Einige blieben im Bildungshaus und hielten ein Ersatz-Programm vom Kaspar Modersbacher der leider verhindert war. Wir fuhren mit dem Bus in den Ort dann ging es weiter mit dem Zug nach Innsbruck. Dann gingen wir bis zum Landhaus und dort wurde ein Theaterstück von der WIBS vorgeführt zum Beispiel über eine Arbeits-Verweigerung und eine schlechte Unterstützung. Danach bekam jede/r ein Plakat in die Hand welche Rechte für Menschen mit Behinderung wir fordern.

Unterwegs zur Demo wurde Alfred Rauchecker  von einer Radfahrerin auf der Straße niedergestoßen. Er war zum Glück nur leicht verletzt und wurde mit der Rettung ins Spital gebracht.

Dort wurde Alfred medizinisch versorgt und konnte wieder entlassen werden. Um 14 Uhr 30 ging die Rückfahrt mit dem Zug von Innsbruck  nach Matrei. Darauf um 16 Uhr berichteten wir von der Demo wie es allen gefallen hatte und die Arbeitsgruppe berichtet von ihrem Ersatz-Programm und dann wurde die Rückmeldung von den Vortragenden eingeteilt.

Um 18 Uhr gab es wie gewohnt das Abendessen. Gegen 20 Uhr gab es eine Disco im Keller. Günther und Maria waren beide Buddys. Michael Hahnl und Benjamin unterstützten uns bei der Bar. es gab verschiedene Getränke mit und ohne Alkohol. Es gab Gutscheine für jedes Getränk bei der Kassa  zu  kaufen. Um 22 Uhr 45 war die Disco zu Ende, alles wurde saubergemacht und Tische abgeräumt. Danach fuhr Günther mit dem Taxi ins Hotel zurück.

Am Sonntag 21.10.2018 um 8 Uhr war Frühstück und dann wurden die Zimmer aufgeräumt und die Schlüssel abgegeben. Danach gab es einige Rückmeldungen von den Gruppen wie es  ihnen gefallen hatte. Danach wurden auf die Luftballon Forderungen geschrieben. Ein Gruppenfoto wurde gemacht um sie steigen zu lassen. Monika Rauchberger kündigte die nächste SV Tagung 2020 an. Sie sagte, dass es nächstes Jahr keine SV Tagung gibt weil das Bildungshaus St. Michael ausgebucht ist. Danach verabschieden wir uns von den Selbstvertreterinnen aus allen Ländern und wünschten ihnen eine gute Heimreise und freuen uns auf ein nächstes Treffen.

Bericht von Maria Schwarr


Bericht über den Vortrag vom FEM VITAL

Am Freitag, 28. September 2018 fand eine Veranstaltung zum Thema  FEM VITAL im Rathaus statt. Es waren sehr viele Leute anwesend. Maria und Natalia hielten einen Vortrag auf der FEM VITAL über das Thema Gesundheit inklusive Möglichkeiten der Selbstvertretung von Frauen mit Behinderung.

Natalia erzählte von ihren Folien wie viele Frauen mit Behinderungen es in Österreich gibt. Manche geben an in Ihrem Alter eine dauerhafte Beeinträchtigung zu haben.

Viele Frauen besitzen einen Behindertenpass und sind begünstigte Behinderte. Maria erzählte dass sie keinen Behindertenpass besitzt und keine Begünstigte Behinderte ist. Stattdessen besitzt Maria einen Mobilpass.

Natalia erzählte dass Frauen in vollbetreuten oder teilbetreuten Wohnen leben und arbeiten in der Tagesstruktur. Maria erzählte ich wohne bei meiner Familie und arbeite bei Jugend am Werk im Kaffeeahaus und arbeite auch ehrenamtlich im Selbstvertretungszentrum mit. Das Zentrum wird von Menschen mit Lernschwierigkeiten geleitet. Wir vertreten uns selbst.

Natalia erzählte von Lebenswelten. Über Verhütungsmethoden und Überhütung.bFrauen mit Lernschwierigkeiten leiden unter Geschlechtslosigkeit, Leben häufiger alleine, haben sehr niedriges Bildungsniveau oder bekommen keinen Zugang zum Arbeitsmarkt, sind aber armutsgefährdet.

Maria erzählte dass Frauen in den Tagesstrukturen ein Taschengeld und eine Monatskarte erhalten das ist sehr wenig.

Natalia erzählte von der Zufriedenheit mit dem Gesundheitszustand. Es gibt Unterschiede zu den Frauen die in ihren eigenen Haushalten wohnen und in Einrichtungen leben. Maria sagte ich bin zufrieden mit meinem Gesundheitszustand aber meine Ärztin ist manchmal kompliziert wenn man sie für etwas bräuchte, sowie Formulare ausfüllen. Darum geht meine Schwester mit mir zum Arzt.

Natalia erzählte von der Gesundheit von Frauen mit Behinderung. Sie haben weniger Wissen über ihren Gesundheitszustand und werden schlechter bei Vorsorgeuntersuchung unterstützt. Es herrscht Mangel an spezifische oder bedürfnisgerechten Angeboten. Maria sagte viele Frauen mit Lernschwierigkeiten wurden unfruchtbar gemacht Manche waren einverstanden aber nicht alle. Das hieß Zwangsterilisation. Wenn Frauen mit Lernschwierigkeiten Kinder bekamen wurden sie vom Jugendamt weggenommen oder ins Krisenzentrum gesteckt. Natalia erzählte dass Frauen mit Behinderung in ihre Lebensläufe häufige Verletzungen durch körperliche oder sexuelle Übergriffe haben.

Frauen mit Behinderung haben weniger Bewusstsein über Brustkrebs und wissen kaum über die Risikofaktoren vom Brustkrebs. Sie gehen seltener  zur Brustkrebsvorsorgeuntersuchung oder zur Mammographie. Maria erzählte Ich gehe regelmäßig zur Mammographie.

Zum Abschluss erklärte ich den GEKO Pass und wozu man diesen verwendet.

Der GEKO PASS wurde vom Dachverband der Wiener Sozialeinrichtung entwickelt. Ich habe mit anderen Menschen mit Lernschwierigkeiten zusammengearbeitet und eine Mappe erstellt. Darin gibt es somit die wichtigsten Informationen, die man braucht. Das hilft vielen Leuten auch wenn man eine Sprachschwierigkeit hat, soll es für manche leichter werden. Beim Arzt oder Krankenhaus braucht man nicht viel erklären und bekommt trotzdem eine gute Versorgung. Frau Katharina Schossleitner war an diesen Tag anwesend und präsentierte den GEKO PASS mit Mappen zur Besichtigung und gibt gerne Auskunft. Danach bedankten sich Natalia und Maria für den Vortrag auf der FEM VITAL und bekam als Geschenk eine Decke von der FEM VITAL überreicht: Der Vortrag war ein Erfolg. Es gab einige Infostände in denen man sich viele Informationen über Gesundheit holen konnte und beraten wurde.

Bericht von Maria Schwarr


Bericht über das Treffen zum Frauen-Volksbegehren am 30.Mai 2018

Im Selbstvertretungszentrum mit Frau Hladky eine Expertin vom Frauen-Volksbegehren und unsere Unterstützerin Susi Bali.

Zuerst gab es eine Vorstellrunde, danach erklärte uns Frau Hladky über das Frauen-Volksbegehren und was es bedeutet.

Jede/r stellte Fragen an Frau Hladky welche Forderungen brauchen wir? Es kamen Rückfragen an Frau Hladky. Sie berichtete uns über das Frauen-Volksbegehren in Österreich das Eltern mit Kindern keine Kinderbetreuungs-Plätze bekommen sowie  Frauen weniger für ihre Arbeit bezahlt werden und welche Ungerechtigkeiten entstanden sind. Das Frauen-Volksbegehren ist für alle Bürger und Bürgerinnen zuständig. Ab 1-8. Oktober 2018 kann man beim Gemeindeamt Wien eine Bürgerkarte beantragen. Man braucht einen Reisepass oder Lichtbild_Ausweis dafür. Es haben sehr viele Frauen dieses Frauen-Volksbegehren unterschrieben. Als Abschluss bedankten wir uns bei Frau Hladky das sie sich die Zeit genommen hatte und wünschten allen einen schönen Tag.

Bericht von Maria Schwarr 


Bericht über den WUK Mitarbeiter_innen Tag am 28.Mai 2018 im großen Saal

Am Montag den 28.Mai 2018 fand ein WUK Mitarbeiter_innen-Tag im großen Saal statt.

Es waren sehr viele Mitarbeiterinnen vom WUK anwesend, und auch die Selbstvertreter und Selbstvertreterin Günther, Maria, und unsere Unterstützer und Unterstützerin Fynn, Susi Bali, sowie auch Lisi Buxhofer haben an diesen Mitarbeiter_innen Tag teilgenommen.

Zuerst wurden wir von Christoph Trauner, der einer der Geschäftsführer vom WUK ist herzlichst zu den Mitarbeiter_innen Tag begrüßt. Danach hielt Christoph Trauner eine Ansprache über WUK Bildung Beratung und es wurde eine Präsentation auf einer großen Leinwand gezeigt über welche Berufssparten es im WUK gibt, zum Beispiel Jugendcoaching Plus und andere Berufe.

Danach gab es eine kurze Pause. Kaffee, Tee, Kuchen Getränke wurden von ihnen zu Verfügung gestellt. Dann ging es weiter mit einem Vortrag von Philip König, der berichtete über das Datenschutz-Gesetz. Was man beachten muss, welche Vorschriften es gibt. Zum Beispiel keine Dokumente oder Unterlagen am Arbeitsplatz offenliegen lassen, sondern in einem verspeerbaren Schrank aufbewahren.

Darauf gab es ein Kabarett mit Stefan Geiershofer über Burnout, Stress am Arbeitsplatz oder Unterdrückung in der Firma. Welche Auslöser es für Burnout gibt.

Zum Schluss stellte sich der Betriebsrat vor um ihre Ergebnisse zu präsentieren. Sie schlugen vor, dass jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin einen ganz kleinen Teil von ihrem Gehalt spendet an den Betriebsrat.

Als Abschluss hielt Christoph Trauner einige Worte und bedankte sich für zahlreiches Erscheinen. Danach wurden wir vom Geschäftsführer Christoph Trauner zum Essen im Alten AKH im Gasthaus eingeladen, wo man vor einigen Jahren schon mal war. Es wurde mit Anderen geplaudert und gelacht und wir ließen diesen Abend ausklingen und wünschten Ihnen eine gute Heimfahrt und bis zum nächsten Mal.

Bericht vom Maria Schwarr


Bericht über die Selbstvertretungs-Tagung im ÖGB Catamaran am 7.Mai 2018

Am Montag den 7. Mai 2018 fand eine Selbstvertretungs-Tagung im ÖGB Catamaran oben im Festsaal statt. Die Mitglieder der Experten und Expertinnen-Gruppe trafen sich zusammen mit den Buddys und bekamen graue T-Shirts und eine Tasche. Die Anmeldung war oben bei der Rezeption. Es waren 171 Teilnehmer und Teilnehmerinnen sowie Lehrlinge bei dieser Tagung anwesend. Um 9 Uhr begrüßte uns Herr Robert Bacher vom FSW. Danach gab es mit der Experten und Expertinnen-Gruppe sowie mit den Moderatoren und Moderatorinnen ein gemeinsames Foto. Die Moderation stellte sich vor, dann wurde der Tagesablauf angekündigt. Beim Ausgang wurden Plakate an die Wand gehängt. Um 9 Uhr 20 wiederholten die Moderatoren und Moderatorinnen was beim ersten Selbstvertretungs-Tag 2017 passiert ist.

Danach berichtete Robert Bacher darüber was seit dem letzten Jahr im Fond Soziales Wien geschehen ist. Im Hintergrund sah man eine Präsentation mit Fotos. Robert Bacher erzählte uns, dass eine Richtlinie in leichte Sprache übersetzt wurde und es eine Ausbildung für Peer- Streitschlichter und Streitschlichterinnen geben wird. Es wurden Dinge aufgezeigt, die noch nicht geschehen sind.

Die Arbeitsgruppen stellten sich kurz vor. Inzwischen wurde eine Zeichen-Zusammenfassung von Frau Plicka präsentiert. Es gab eine kurze Pause: Kaffee, Tee und Getränke, Obst, Kuchen wurden zur Verfügung gestellt. Um 10 Uhr 30 begrüßte uns die Stadträtin Sandra Frauenberger und hielt eine kurze Ansprache. Danach bedankte ich mich für ihre Worte und überreichte ihr einen Blumenstrauß. Ich hatte die Vormittags-Moderation. Dann gab es ein gemeinsames Foto mit der Stadträtin. Im Anschluss gingen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen zu ihren Arbeitsgruppen. Es waren  4 Arbeitsgruppen zu verschiedenen Arten von Unterstützung.

1.    Unterschied zwischen Unterstützung und Betreuung

2.    Unterstützung durch Personen

3.    Unterstützung durch Organisationen

4.    Unterstützung durch Politik

 

Die Mittagspause fand im Untergeschoß in der Kantine statt. Es gab 3 Menüs zur Auswahl. Danach ging es weiter in den Arbeitsgruppen in den kleinen Räumen. Danach wurden die Ergebnisse der Arbeitsgruppen vorgestellt. Um 15 Uhr gab es eine Kaffeepause mit Kuchen und Getränken.

Danach stellte Petra Plicka in einer Zeichen-Zusammenfassung die Ergebnisse des Tages vor.

Zum Abschluss sagte Robert Bacher ein paar Worte. Dann bedankte sich Lucia Vock bei Herbert Pichler und Robert Bacher für die Einladung und jeder bekam Süßigkeiten. Wir wünschten allen eine gute Heimreise und hoffen auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

Bericht von Maria Schwarr


Bericht über das EU Projekt von Verein RYTHMUS in Prag am 20.2-22.2.2018

Am Montag 19.Februar 2018 fuhren wir zu einem EU Projekt von Verein RYTMUS nach Prag. Treffpunkt war um 14 Uhr 45 Eingang Hauptbahnhof im Obergeschoß beim Löwen.

Wer war dabei?: Ossi ,Günther, Maria, Iris unser Praktikant Benedikt und unsere Unterstützerin Susi Bali.

Abfahrt war um 15 Uhr 10 Bahngleis 2 Wagen 24.
Sitzplätze waren für uns reserviert. Als wir in Prag ankamen fuhren wir gemeinsam mit der U-Bahn bis Florenz und gingen ein Stück zu Fuß ins Hotel ADEBA. Dort meldeten wir uns an und bezogen unser Zimmer im ersten und zweiten Stock. Es waren auch andere Urlaubsgäste im Hotel. Danach gingen wir ins Untergeschoß, dort befand sich ein kleines Restaurant und wir kauften uns etwas zum Essen. Am nächsten Morgen gab es ein Frühstückbuffet mit Kaffee, Kakao, Tee, Getränke und Brote, Butter, Marmelade, Honig, Wurst, Käse, Müsli, gekochte Eier und Aufstriche.

Danach fuhren wir mit der U-Bahn bis Florenz und gingen etwas zu Fuß zu dem Verein RYTMUS. In dem Gebäude befand sich ein kleiner Innenhof und ein Lift. Mit diesem fuhren wir in das zweite Obergeschoß

Wir wurden vom Verein RYTMUS herzlichst begrüßt und mit Getränke versorgt. Wir befanden uns in einem großen Raum. Es waren 35 Personen aus verschiedenen Ländern und die Projektleiterin Iva, die dieses Projekt leitete.

Es gab ein Kennenlernen der Leute und eine kleine Kaffeepause. Da haben wir ein Jerusalem Spiel gemacht. Es gab spezielle Regeln. Alle tanzten zur Musik um die Stühle herum. Wenn die Musik angehalten wurde, dann mussten alle auf die Stühle. Für jeden musste ein Platz gefunden werden, sonst hatten alle verloren. Es war sehr lustig.

Danach stellten sich alle einzelnen Gruppen vor. Es waren Gruppen aus verschiedenen Ländern: Kroatien, Spanien, England, Tschechien, Österreich. Danach gab es eine Mittagspause entweder man bestellte Pizza oder ein Nudelgericht.

Nach der Mittagspause wurden die Präsentationen der Projekte in englischer Sprache vorgestellt. Darauf bildete sich eine Gruppenarbeit wo jede/r etwas sagen konnte. Als Abschluss wurde das Programm für den nächsten Tag angekündigt. Dann fuhren wir wieder ins Hotel zurück.

Am nächsten Tag hatten wir eine Prag-Besichtigung. Wir fuhren mit der U-Bahn und mit der Straßenbahnlinie 2 und gingen zu Fuß bis zur Karlsbrücke hinauf. Von dort sah man den Fluss der Moldau und auch enge Gassen. In verschiedene Geschäfte konnte sich jede/r etwas kaufen. Danach fuhren wir wieder zurück und gingen in ein Gasthaus arabisch Essen.

Danach gab es ein Programm im Kulturellen Zentrum. Das hat allen gefallen und in einem Seminar wurde über die Vorurteile gesprochen. Teilnehmer und Teilnehmerinnen erzählten, dass sie schreckliche Dinge erlebt hatten.

Am Abend fuhren wir mit der U-Bahn bis zur Station Florenz und stiegen in den Bus und gingen in einem Pub zum Abendessen. Es waren sehr viele Leute hier. Jede/r bestellte sich etwas zum Essen. Es gab viel zur Auswahl und Getränke. Es wurde mit anderen Leuten geplaudert und gelacht, welchen Beruf sie haben und wo sie leben.

Als Abschluss fuhren wir wieder zurück und gingen in den Darts Club wo auch Ossi spielte. Andere waren schon sehr müde von dem ganzen Tag und gingen ins Hotel.

Am nächsten Tag wurde ein Seminar über Manipulation gehalten, zum Beispiel wie man Nein sagen oder sich wehren kann. Danach wurden Ideen gesammelt für das nächste Projekt Treffen. Diese wurden alle auf mehrere Flip Chart Tafeln geschrieben und präsentiert

Als Abschluss bedankten wir uns für die Einladung des Projektes.

Bericht von Maria Schwarr


Besuch beim Mitsprache-Café von TAGS 11

Tags 11 ist vom Verein Balance und ist in der Hochheimgasse im 13. Bezirk.

Unser Besuch war am 19. Jänner 2018

Treffpunkt war um 9 Uhr 30 bei der Linie U 4 Hietzing, oberhalb der Bushaltestellen. Ossi, Maria, Iris und unsere Unterstützerin Linda gingen zusammen zum Treffen. Wir fuhren mit dem Bus ein paar Stationen und gingen über die Straße geradeaus zu Fuß bis zu dem Verein Balance.

Zuerst wurden wir von den Gastgebern herzlichst begrüßt. Das Mitsprache-Café befand sich im großen Besprechungsraum. Darauf gab eine Vorstellrunde vom Verein Balance und das  Selbstvertretungszentrum stellte seine Arbeit vor. Eine Teilnehmerin erzählte von einer Tanz-Montage, die sie  für  Menschen mit Lernschwierigkeiten leitet. Andere arbeiten in der  Projekt-Gruppe und machen einen Ausflug in den Tiergarten Schönbrunn oder gehen ins  Haus der Musik oder ins Museum. Es kamen einige Fragen von den Teilnehmerinnen und an das Selbstvertretungszentrum. Die Projekt-Gruppe macht auch etwas zu Barrierefreiheit. Sie schauen im öffentlichen Raum, wo noch Barrierefreiheit fehlt. Danach gab es Kuchen und Kaffee und Obst. Und es wurden noch Fotos gezeigt.

Als Abschluss bedankten wir uns für die Einladung ins Mitsprache-Café von Tags 11 und wünschten ihnen einen schönen Tag.

Bericht von Maria Schwarr


Wir waren beim Bundespräsidenten!

Am 15. Dezember fand in der Hofburg der Weihnachtsempfang für Bürger_innen mit Behinderungen statt. Eingeladen hat der Bundespräsident Alexander Van der Bellen. Oswald, Iris und Susi waren dort.

Der Bundespräsident hat eine Rede gehalten. Auch Herbert Pichler, der Präsident vom Österreichischen Behindertenrat hat gesprochen. Weihnachtsgeschichten wurden vorgelesen. Der Chor vom Gymnasium der Wiener Sängerknaben hat gesungen.

Oswald und Iris haben dem Bundespräsidenten von Selbstvertretungszentrum erzählt. Das sieht man auf dem Foto! Schön wars!

Iris Kopera, Susi Bali und Owald Föllerer reden mit dem Bundespräsidenten


Bericht über den Wiener Gesundheits-Preis

Aus der Praxis auf die Bühne am 18.September 2017  im Rathaus

Am 18. September 2017 fand im Rathaus die Gesundheits-Konferenz der WIG statt. Es wurde auch der Wiener Gesundheitspreis verliehen. Es waren sehr viele Leute anwesend.

Es gab eine Ansprache von Frau Brauer Susanne. Das Thema war: Wie weit reicht Eigenverantwortung aus der Sicht der Ethik? Welche Verantwortung habe ich und was muss man beachten für die Gesundheit? Es gab danach eine Diskussion mit den Gästen und Rückfragen.

Gegen Nachmittag gab es eine kurze Pause. Kaffee, Getränke und Obst wurden zur Verfügung gestellt. Danach wurde der Wiener Gesundheitspreis 2017 an alle Preisträgerinnen verliehen. Es wurde ein Film gezeigt „Gesunde gerechte Stadt“. Es wurden heuer 55 Projekte vorgestellt sowie das Projekt „Gesund in Einrichtungen“.

Die Gewinner und Gewinnerinnen erhielten zwischen 500 € und 2.000 €. Zuletzt wurde der Dachverband mit dem Medienpreis ausgezeichnet. Katharina Schossleithner und Toni Schmalhofer gaben Wortmeldungen ab. Maria Schwarr stellte den GEKO Pass vor. Sie erklärte, wozu man ihn braucht. Als Abschluss wurde auch von allen Preisträgerinnen ein Foto gemacht.

Es war ein sehr schöner Nachmittag. Es gibt schon Pläne für das nächste Jahr.

Bericht von Maria Schwarr


Bericht über das IKT Forum 2017

Am 4.und 5 Juli 2017 fand das IKT Forum in der Johannes Kepler Universität in Linz statt. Günther Leitner, Maria Schwarr, Iris Kopera und Linda Exenberger, unsere Unterstützerin, trafen sich beim Westbahnhof um 8 Uhr 15 im Obergeschoß bei der Infostelle. Zuerst besorgten wir uns für zwei Tage die Fahrkarten - Hinfahrt und Rückfahrt nach Linz bis Wien. Die Abfahrt erfolgte um 8Uhr 45 beim Bahngleis sechs. Wir fuhren mit der  Westbahn nach Linz. Danach ging es die Rolltreppe hinunter bis zur Straßenbahn 2. Wir stiegen aus bei der Endstelle Johannes Kepler. Diese war ein paar Minuten zu Fuß bis zu der Universität.

Es waren sehr viele Teilnehmer und Teilnehmerinnen  aus verschiedenen Vereinen bei der Tagung anwesend. Im Obergeschoß befand sich ein Buffet mit Kaffee, Kekse und Getränke. Danach ging es in den Raum BR 6. Dort bekamen wir von den zwei Vortragenden Herr  Schwarz und Herr Braun von der Miteinander GmbH, einen Einblick in die Unterstützte Kommunikation mit Hilfe von digitalen Medien. Es wurden einige Fragen gestellt man bekam auch einige Antworten und Rückmeldungen.

Beim zweiten Vortrag wurde ein Film über die Arbeit der Kulturformen Kunst und Menschen mit Beeinträchtigungen gezeigt. Frau Kristiane Petersmann aus dem Institut Hartheim erzählte uns, dass sie ein  Geschäftsladen besitzt, in welchem Kunst  von Menschen mit Beeinträchtigung ausgestellt wird. Diese Bilder kann man käuflich erwerben.  

Um 12 Uhr berichtete uns der Künstler Herr Edler über die Inklusive Malkunst. Er zeigte uns was er gezeichnet hatte.

Um 12Uhr 30 war Mittagspause im Erdgeschoß in der Mensa. Eine Mitarbeiterin verteilte die  Essensgutscheine diese wurden in Jetons umgetauscht Es gab zwei verschiedene Menüs zur Auswahl.

Nach dem Mittagessen  gab es zwei  Workshops. Man hatte die Auswahl zwischen „Gesundheits- Förderung in der Stadt“ oder „Eigenverantwortung“. Wir gingen in den Workshop „Eigenverantwortung“ mit den drei Vortragenden: Herr Karl Mühlbacher und Herr Rene Morwind und  Frau Ulrike Lauss vom KJ-I. Es gab eine Vorstellrunde und jeder erzählte in welcher Einrichtung sie arbeiten. Danach wurde Fragen gestellt. Jeder erzählte welche Eigenverantwortung  man hat. Zum Beispiel bei der Arbeit, beim Wohnen und in der Freizeit. Wir sprachen auch darüber: wo brauche ich Unterstützung? Einige hatten Fragen und bekamen Antworten. Jede /r konnte etwas sagen. Dann  gab es eine kurze Pause. Damit war der erste Tag vorbei. Wir bedankten uns für diese Einladung und wünschten ihnen eine gute Heimreise.

Am nächsten Tag trafen wir uns zur selben Zeit beim Westbahnhof und fuhren zur Tagung nach Linz. Um 11 Uhr 30 Vormittag begann ein  Vortrag im selben Raum. „Ich kann helfen“ von Anita Phiringer. Sie erklärte uns, was man im Notfall machen muss, um Erste Hilfe zu leisten. Zum Beispiel: Zuerst die Rettung verständigen.  Wenn jemand auf der Straße einen Unfall mit dem Rad oder Moped hat und schwerverletzt ist, sollte man sofort in das nächste Krankenhaus gebracht werden. Frau Phiringer erstellt gerade ein Erste-Hilfe-Heft für Menschen mit Lernschwierigkeiten.

Beim nächsten Vortrag hat uns Frau Karina Lattner gezeigt, wie man Visualisierungen macht. Es wurden auf dem Flip Chart ein paar Menschen gezeichnet. Jede/r bekam ein Papier und Stifte und zeichnete wie er/sie es konnte.

Wir bedankten uns für die Tagung und wünschten ihnen eine gute Heimreise. Es war sehr interessant und spannend. Man konnte viele Informationen sammeln und anderen Leuten weitergeben.

Bericht von Maria Schwarr

 Maria, Linda, Iris und Günther mit Bildern vom Workshop Eigenverantwortung


Von 20. bis 22. Oktober 2017 ist die 10. Selbstvertretungs-Tagung
in Wien im Kardinal König Haus.

Die Tagung macht das Netzwerk Selbstvertretung Österreich.
Früher war die Tagung immer in Matrei am Brenner.
Dieses Jahr ist die Tagung in Wien.

Es gibt eine große Demonstration in Wien.
Wir stellen laut unsere Forderungen:
Lohn statt Taschengeld,
Assistenz auch für Menschen mit Lern-Schwierigkeiten,
selbstbestimmtes Wohnen - wie und wo wir wollen!!
Wenn ihr wollt, dann könnt ihr bei der Demonstration teilnehmen.
Wir finden es sehr wichtig, dass ihr alle teilnimmt.
Denn um so größer umso stärker sind wir!

Treffpunkt ist am 21. Oktober um 12 Uhr am Graben bei der Pestsäule.
Um 13.00 Uhr gehen wir los zum Heldenplatz.
Demo-Ende ist um 15.00 Uhr am Heldenplatz.


Bericht über die FSW-Tagung für Wiener Selbstvertreter_innen im ÖGB-Haus Catamaran am 8.Mai 2017

Am 8. Mai 2017 fand eine-Tagung für Selbstvertreter_innen in Wien im ÖGB-Haus Catamaran statt. Zum Thema „Wie kann ich mitbestimmen?“ Es waren sehr viele Teilnehmer Innen anwesend. Im Obergeschoß wurden bei der Anmeldung die Namenschildern und Unterlagen verteilt. Um 9 Uhr 30 begann die offizielle Eröffnung von Herrn Bacher Robert vom FSW (Fonds Soziales Wien). Herbert Pichler von der ÖGB (Österreichischer Gewerkschafts-Bund) war an diesen Tag leider krank. Herr Bacher berichtete über den FSW und was in den letzten Jahren für Menschen mit Behinderungen gemacht wurde. Danach moderierten der Selbstvertreter Josef Hochmeister und Petra Plicka gemeinsam den Tagesablauf. Sie stellten uns die Arbeitsgruppen vor. Um 10 Uhr 15 gab es eine Pause mit belegten Broten, Obst und Getränke. Auch Kuchen wurde zu Verfügung gestellt. Danach wurden 4 Arbeitsgruppen eingeteilt. Jeder bekam dazu Punkte in verschieden Farben. 40 Leute waren bei der Arbeitsgruppe 2 zum Thema Arbeit. Jede/r sagte den Namen, die Organisation, und welche Funktion er /sie dort hatte. Es gab auch einige Fragen zu den Problemen in den Werkstätten. Wünsche, Anliegen und Beschwerden wurden auf bunte Kärtchen geschrieben, die wir auf den Flip Chart geklebt haben. Die Arbeitsgruppe war sehr spannend, denn viele Menschen sind dort zu Wort gekommen. Viele haben erzählt, dass sie in ihrer Werkstätte noch nicht viel Möglichkeit zur Mitsprache haben. Um 12 Uhr 30 gab es eine Mittagspause im Untergeschoß. Es gab 2 Menüs zur Auswahl, mit Fleisch und Vegetarisch. Nach dem Mittagessen moderierten Günther Leitner und Petra Plicka. Im Hintergrund wurde Musik gespielt zum Pausenende, Günther tanzte dazu. Etwas später moderierte Petra Plicka die Zeichenzusammenfassung vom Vormittag und Nachmittag. Es wurden die einzelnen Arbeitsgruppen vorgestellt. Zum Abschluss bedankten sich die Moderatoren für das zahlreiche Erscheinen bei dieser Tagung. Wir werden sehen, was mit den vielen Rückmeldungen der Selbstvertreter_innen passiert. Robert Bacher sagte bei den Abschiedsworten, dass wir uns in einem Jahr wieder alle beim Selbstvertretungs-Tag treffen. Denn der Selbstvertretungs-Tag war ein Erfolg. Zuletzt wurden viele grüne Karten in die Rückmeldebox geworfen, und die Namenschilder musste man abgeben. Wir wünschten allen eine gute Heimfahrt.

Bericht von Maria Schwarr


Bericht über den Workshop „Leichte Sprache“ bei der Mitglieder-Versammlung von Amnesty International am 29.April 2017 in Wels / OÖ.

Am 29. April 2017 machten wir einen Workshop über „Leichte Sprache“ für die Mitglieder von Amnesty International im Bildungshaus Schloss Puchberg in Wels in Oberösterreich.

Günther Leitner, Maria Schwarr, Iris Kopera und Susi Bali trafen sich um 8 Uhr beim Westbahnhof bei der Informationsstelle im Obergeschoss. Abfahrt war 8 Uhr 20 am Bahngleis 5, wir fuhren diesmal mit der Westbahn zu der Mitglieder-Versammlung nach Wels. Dort stiegen wir in das Taxi, dieses brachte uns direkt in das Schloss Puchberg. Wir nahmen auch unsere Materialen mit, was wir alles für den Workshop brauchten. Es waren viele Teilnehmer_innen vom Amnesty International anwesend, die über Menschenrechtsverletzungen und Ungerechtigkeiten in der Öffentlichkeit forschen. Es gab eine Vorstellrunde und alle erzählten uns, weshalb sie im Workshop sind. Danach stellte Iris das ganze Programm vor, und sagte, wozu man leichte Sprache braucht. Günther und Maria stellten die einzelnen Plakate vor. Beide erzählten von guten und schlechten Erfahrungen mit Leichter Sprache: Bei einem Gesundheitskurs, und bei einem Rettungseinsatz. Auch Iris erzählte von ihren Erfahrungen, die sie erlebt hatte. Danach wurden Regeln für Leichte Sprache vorgestellt. Um 13 Uhr gingen wir Mittagessen, es gab zwei Menüs zur Auswahl: Mit Fleisch und Vegetarisch. Kuchen und Getränke wurden von dem Küchenpersonal zur Verfügung gestellt. Jede/r konnte sich nehmen, was man wollte. Nach der Mittagspause ging es weiter mit dem zweiten Workshop. Dabei wurden Kleingruppen - zu dritt oder zu viert – gebildet. Es gab eine Übung: „Sag es in Leichter Sprache“. Jede Gruppe zog zwei Karten mit schweren Worten, die verdeckt waren. Sie hatten eine Viertelstunde Zeit, um die Worte in Leichte Sprache zu übersetzen. Günther sagte allen Gruppen mit Augenzwinkern, dass sie die Übersetzungen nicht im Internet nachschauen sollen. Danach wurden die Übersetzungen vorgestellt und man konnte auch Bilder dazu zeichnen. Am Ende von der Arbeitsgruppe wurde eine Power-Point Präsentation über das Selbstvertretungszentrum Wien vorgestellt. Günther und Maria berichteten darüber, wie es gegründet wurde und welche Aufgaben jede/r hat. Als Abschluss bedankten wir uns für die Einladung, es wurde noch geplaudert. Alle wünschten uns eine gute Heimfahrt.

Bericht von Maria Schwarr

Ein Bild vom Ankündigungsschild von unserem Workshop. Darauf steht: "Warum brauchen wir Leichte Sprache- und wie geht sie?"

Das ist das unser Türschild beim Workshop

Das sind Maria Schwarr, Günther Leitner und Iris Kopera im Schloss Puchberg.

Das sind Maria Schwarr, Günther Leitner und Iris Kopera im Schloss Puchberg.

 


Bericht über die Tagung 
„Gesundheit verstehen, Gesundheit sprechen“

Am Donnerstag, den 2. Februar 2017 fand eine Fachtagung im Wiener Rathaus über das Thema Gesundheit statt.  Es haben ungefähr 100 Teilnehmer und Teilnehmerinnen an dieser Fachtagung teilgenommen. Die Tagung war vom Dachverband der Wiener Sozialeinrichtungen und von der Wiener Gesundheitsförderung.

Um 9 Uhr begann die Registrierung mit Begrüßungskaffee. Günther Leitner, Maria Schwarr und Susi Bali, die Unterstützerin, trafen sich um 9.30 Uhr bei der U-Bahn-Station Rathaus beim Ausgang oben. Von dort gingen wir zu der Fachtagung. Um 10 Uhr begrüßte uns Frau Maria Brandl, die diese Tagung moderierte. Es begrüßten uns auch einige Vortragende: Frau Eva Luger, Geschäftsführerin vom Dachverband der Wiener Sozialeinrichtung, Herr Dennis Beck, Geschäftsführer der Wiener Gesundheitsförderung, Frau Zoufal Karin Direktorin der Wiener Gebietskrankenkasse und Frau Mörk Gabriele, Vorsitzende der Gemeinde-rechtlichen Behindertenkommission. Danach übernahm Germain Weber von der Universität Wien der Lebenshilfe Österreich das Podium und hielt einen Vortrag über Menschen mit Lernschwierigkeiten und komplexen Beeinträchtigungen. Es ging um die Herausforderung in der Gesundheits-Versorgung. Danach gab es einige Fragen an die Vortragenden, eine kurze Pause wurde angesagt: Es gab im anderen Raum ein Buffet, wo Kaffee Kuchen und Getränke bereitgestellt wurden. Am späten Vormittag  ging es weiter. Frau Schader Marlene vom Frauengesundheitszentrum berichtete über die Gesundheits-Kompetenz. Das heißt, wie können Menschen mit Beeinträchtigungen mehr über Gesundheit wissen und anwenden? Wie kann man diese Kompetenz fördern? Danach gab es eine Mittagspause mit Buffet mit einer großen Menü-Auswahl.

Um 13 Uhr stellte sich Günther Leitner aus dem Selbstvertretungszentrum Wien vor, und Frau Heidrun Rader von der Wiener Gesundheits-Förderung. Die beiden berichteten über den Kurs „Gesundsein“ für Menschen mit Lernschwierigkeiten. Eine Power-Point-Präsentation wurde auf einer großen Leinwand vorgestellt. Die beiden erzählten, welche Erfahrungen und Ergebnisse es gab, und wie es mit dem Kurs-Angebot weiter geht. Etwa später nahmen Maria Schwarr vom Selbstvertretungszentrum Wien, Frau Katharina Schossleitner vom Dachverband und Herr Anton Diestelberger von Rainman´s Home an einer Podiums-Diskussion teil. Sie berichteten über den GEKO-Pass, das heißt Gesundheits-Kommunikations-Pass. Sie erklärten, wozu ist dieser wichtig und wer bekommt ihn. Welche Informationen kann man damit weitergeben und wie verbessert sich damit die Kommunikation im Gesundheits-Bereich. In so einem Pass sind die persönlichen Daten drin. Es gibt Information über Allergien, Krankheiten, Medikamente und vieles mehr. Es gibt dazu auch eine Mappe, darin ist mehr Platz zum Beispiel für Befunde. Es gab dazu auch einige Rückfragen an die Personen am Podium.

Hier spricht Maria Schwarr am Podium.

Gegen Nachmittag gab es noch eine Kaffeepause. Zum Abschluss war ein Vortag über Qualifizierungs-Module für Fachkräfte im Gesundheits-Bereich. Das heißt, das sind Fortbildungs-Module damit Fachkräfte ihren Umgang mit Menschen mit Beeinträchtigungen verbessern. Zum Beispiel ist das für Ärzte und Ärztinnen, oder für Pflege-Personal. Vor den abschließenden Worten gab es ein Figuren-Theater von der Gruppe ExAKT von der Lebenshilfe. Es wurde eine Szene gespielt, wo ein Mensch mit Lern-Schwierigkeiten zum Zahnarzt musste. Der Mensch hatte Schmerzen, aber hatte auch Angst vor dem Arztbesuch. Das Theater war wirklich sehr gut gespielt. Zum Abschluss bedankten sich Frau Rader, Frau Schossleitner und Herr Schmalhofer bei allen. Sie bedankten sich auch für das Bild-Protokoll von Frau Petra Plicka. Es gab ein gemeinsames Abschieds-Gruppenfoto.

Das ist das Abschieds-Gruppenfoto.

Bericht von Maria Schwarr
Fotos vom Dachverband Wiener Sozialeinrichtungen

Dort kann ich einen GEKO-Pass bekommen: www.geko.wien

Hier finden Sie das Bild-Protokoll von der Tagung.


Wir haben den Inklusions-Preis 2016 gewonnen!

Wir freuen uns sehr!
Die Verleihung war am 30. November 2016.
Im Studio 44 von den österreichischen Lotterien in Wien.

Hier kann man mehr über die Preisträger_innen lesen: BERICHT

Das sind wir auf der Bühne, mit Claudia Stöckl, Andreas Zehetner und Bettina Glatz-Kremsner.

Das sind wir auf der Bühne,
mit Claudia Stöckl, sie hat moderiert,
mit Andreas Zehetner, er war in der Jury, die uns gewählt hat,
und mit Bettina Glatz-Kremsner von den österreichischen Lotterien.

Das Foto ist von: Lebenshilfe Österreich / Antina Zlatkova

Unser Bericht über den Inklusionspreis 2016

Am 30.November 2016 fand die Preisverleihung des Inklusionspreises im Studio 44 der Österreichischen Lotterie am Rennweg statt. Es waren sehr viele Teilnehmer und Teilnehmerinnen bei dieser Preisverleihung anwesend.

Um 19:30 Uhr war der Einlass im großen Saal. Es gab verschiedene Menüs zur Auswahl. Getränke und Kuchen  wurden zur Verfügung gestellt. Wir wurden herzlichst begrüßt. Es wurde von den Vortragenden Andreas Zehetner und den Präsident der  Lebenshilfe Österreich Germain Weber eine Ansprache gehalten.  Danach wurde ein Film über einen Mann mit einer körperlichen Beeinträchtigung gezeigt. Ein zweiter Film erzählte von anderen Personen, die einen geschützten Arbeitsplatz haben und ein richtiges Gehalt verdienen. Etwas später wurden Gewinner und Gewinnerinnen, die auch den Preis gewonnen haben, auf die Bühne gebeten. Einige bekamen Bilder mit verschiedenen Motiven und zuletzt  wurde dem Selbstvertretungszentrum Wien der Inklusionspreis in der Höhe  von 5000€ überreicht. Erinnerungsfotos wurden gemacht

Wir bedankten uns bei den Österreichischen Lotterien. Nach der Inklusionspreisübergabe hielt Ossi noch eine Abschlussrede. Zum Abschluss spielte die Hausmusik Hartberg STMK mit ihren Instrumenten einige Stücke. Es wurde mit den Leuten geplaudert und ausgetauscht.  Wir wünschten den Gewinnern und Gewinnerinnen alles Gute.

Bericht von Maria Schwarr


Bericht über die Selbstvertretungs-Tagung 2016
vom Netzwerk Selbstvertretung Österreich

Am 13. -16. Oktober 2016 fand die Selbstvertretungs-Tagung in Matrei am Brenner statt. Am Donnerstag 13. Oktober trafen wir uns in der Halle im Bahnhof Wien Meidling. Abfahrt war um 7 Uhr, wir gingen zum Bahnsteig 5. Wir hatten reservierte Sitzplätze aber es gab sie leider nicht, dies war ein Fehler von der ÖBB. Als Entschädigung durften wir mit der ersten Klasse fahren. Am späten Nachmittag kamen wir in Innsbruck an und besorgten uns ein Mittagessen, da noch etwas Zeit war bis wir in den anderen Zug umstiegen, der nach Matrei/Brenner fuhr. Es waren sehr viele Selbstvertreter_innen von verschiedenen Vereinen anwesend, die an diesem Wochenende teilgenommen haben. Die Rollstuhlfahrer und Rollstuhlfahrerinnen fuhren mit eigenen Fahrten-Diensten, wir bestellten uns ein Taxi, das uns ins Bildungshaus St Michael brachte. Die Taschen wurden aus dem Bus geladen, danach wurden uns die Zimmer zugeteilt, wer bei wem schlafen wird. Da schon die Zimmer im Haupthaus vollbesetzt waren, schliefen andere Leute im Nebenhaus. Unsere Unterstützerinnen übernachteten in einem Appartement mit mehreren Personen. Am späteren Abend gab es ein Abendessen mit verschiedenen Menüs zur Auswahl. Danach ging es in den großen Saal hinunter im Untergeschoß, wo schon Plakate und die Themen vorbereitet wurden für den nächsten Tag.

Am Freitag begannen die einzelnen Arbeitsgruppen mit verschiedenen Themen. Am Nachmittag wurde die Ergebnisse von den Arbeitsgruppen vorgestellt. Am späten Abend wurde von einer Arbeitsgruppe der Selbstvertreterinnen von WIBS Tirol einen Film von Reinhard Köbler „Die Trommel geigt nicht“ gezeigt. Reinhard hat als Selbstvertreter bei WIBS Tirol gearbeitet, und ist leider bei einem Autounfall verstorben. Es gab auch einen anderen Film vom Netzwerk Österreich, die auch ein Buch geschrieben haben.

Am Samstag fand eine Demonstration in Innsbruck statt - einige blieben im Haus, andere fuhren mit dem Auto oder mit der Bahn nach Innsbruck. Um 12 Uhr ging es los mit den Trillerpfeifen, danach marschierten alle durch die Stadt bis zum Landhaus. Die Polizei sperrte für uns den ganzen Straßenverkehr. Wir forderten unsere Rechte und Teilhabe in der Gesellschaft, unser Motte hieß: „Wir sind hier, wir sind laut, weil man unsre Rechte klaut!“ Danach war die Demo vorbei. Gregor, Ossi, Maria, Susi und Anna fuhren mit dem Auto zu WIBS in das Büro und brachten ihre Musikanlage zurück. Danach besuchten wir das Grab vom Reinhard Köbler, wo er begraben wurde. Darauf wollten wir auf ein Getränk gehen, aber das Gasthaus öffnete erst um 15 Uhr. Wir entschlossen uns, zurück ins Hotel zu fahren, wir hatten also bei schönem Wetter eine Autofahrt durch die grüne Landschaft. Am Abend gab es eine Disco, einige tanzten mit und andere waren schön müde. Am nächsten Tag packten wir unsere Koffer für die Heimreise. Als Abschluss wurde im freien Gelände vor dem Haus ein Gruppenfoto mit allen Selbstvertreter_innen gemacht, zur Erinnerung an Matrei /Brenner. Dann ließ man die Luftballone steigen, verabschiedete sich bei allen und wünschte allen eine gute Heimreise. Ich hoffe, alle im nächsten Jahr wieder zu sehen.

Bericht von Maria Schwarr

Das war die Demonstration vor dem Landhaus in Innsbruck.

Das war die Demonstration vor dem Landhaus in Innsbruck.

Susi Bali und Maria Schwarr mit einem Forderungs-Plakat.

Susi Bali und Maria Schwarr mit einem Forderungs-Plakat.

Das Tagungs-Haus ist im schönen Wipp-Tal.

Das Tagungs-Haus ist im schönen Wipp-Tal.


Bericht über die Tagung der Frauenbeauftragten
am 31. August 2016 in Berlin

Am 29. August 2016 fuhren ich und Anna, meine Unterstützerin, mit dem Nachtzug nach Berlin.  Treffpunkt war am Hauptbahnhof Wien beim Anker im Obergeschoß. Da dieser Zug Verspätung hatte, musste man warten. Zur späten Nacht standen einige Leute am Bahnsteig. Als wir mit Koffer in den Zug stiegen, suchten wir uns unseren Liegewagen. Da auch andere Urlauber im selben Abteil waren, waren alle 6 Betten belegt. Zum Schlafen war es sehr eng, es gab doppelstöckige Bänke, die ausklappbar waren.

Am nächsten Tag um 10 Uhr Vormittag kamen wir in Berlin an, danach gingen wir zu der Bushaltestelle  123, wo der Bus bis zur Stephanstraße fuhr. Wir gingen zu Fuß zum Hotel wo wir untergebracht waren. Bevor wir unser Zimmer bezogen, meldeten wir uns bei der Rezeption an. Am selben Tag bekamen wir die Unterlagen für die Tagung. Danach ruhten wir uns von der langen Fahrt aus und machten uns ein wenig später auf dem Weg in die Stadt. Zuerst kamen wir bei einem Fernsehturm vorbei und machten ein Foto davon. Gegen Mittag gingen wir auf ein Mittagessen in ein Gasthaus, es gab verschiedene Speisen. zB. Pizza oder ein Menü. Darauf sahen wir uns die verschiedenen Sehenswürdigkeiten an, die man hier in Österreich nicht sehen kann. Am späten Nachmittag fuhren wir mit der Buslinie 100 bis in das Stadtzentrum und machten eine Rundführung mit dem Bus wo auch das Brandenburger Tor, die vielen Geschäfte, Häuser und das Parlament zu sehen war. Wir sahen auch die Berliner Mauer, wo viele Künstler auf diese Wände gezeichnet haben, zum Beispiel ein Gemälde wo die Mauer zerstört wurde. Anna machte ein paar Fotos als Erinnerung an diese Malerei. Danach spazierten wir in einem großen Park beim Friedrichshain, wo noch sehr viele Leute beim Kaffeehaus oder Eltern mit Kindern am Spielplatz waren. Ich und Anna gingen auf ein  Getränk. Am späten Abend spazierten wir entlang des Spree Flusses und man sah große Schiffe vorbeifahren. Dann fuhren wir mit der U-Bahn zum Kottbusser Tor und trafen uns mit Anne, einer Freundin, in einem Kaffeehaus und bestellten sich etwas zum Essen und Trinken. Am späten Abend fuhren wir wieder zurück ins Hotel, wo am nächsten Tag die Tagung stattfand.

Im Veranstaltungsraum waren sehr viele Teilnehmerinnen aus verschiedenen Vereinen anwesend, die bei dieser Tagung der Frauenbeauftragten teilgenommen haben. Frauenbeauftragte sind Frauen mit Behinderung, die in den Einrichtungen andere Frauen mit Behinderung unterstützen. Sie informieren zum Beispiel über Rechte, oder beraten bei Gewalt. Wir wurden von den ausgebildeten Frauenbeauftragten herzlichst begrüßt. Danach hielten sie am Podium einen Vortrag über das Thema der Frauenbeauftragten, wie man Frauen besser in den Werkstätten und Wohngemeinschaften unterstützen kann und wo sie sich hinwenden können. Danach gab es eine kurze Pause. Kaffee und Getränke, Kuchen wurden von ihnen bereitgestellt. Damit ging es weiter mit der Tagung  wo auch ausgebildete Frauen-Beauftragte für ihre Arbeit geehrt wurden. Nach der Mittagspause wurden wir in zwei Arbeitsgruppe geteilt, wo jede/r entscheiden konnte, in welcher Gruppe er/sie mitarbeiten möchte. Ich war in einer Arbeitsgruppe, wo über das Mitspracherecht von Frauenbeauftragten geredet wurde. Also, ob sie in den Einrichtungen etwas zu sagen haben, und wie man das einfordet. Es wurde sehr viel diskutiert und einige Themen auf dem Flip Chart  geschrieben, danach gab es  von jeder Gruppe eine eigene Präsentation. Als Abschluss bedankten wir uns für die Tagung und wünschten allen eine gute Heimreise. Ich war von dieser Stadt Berlin sehr beeindruckt und würde wieder an dieser Tagung teilnehmen.

Bericht von Maria Schwarr

Maria und Anna im Park Friedrichshain.

Maria und der Fernsehturm.

 


Bericht vom großen Eröffnungsfest

Am Freitag 10 .6.2016 fand endlich das Eröffnungs-Fest vom Selbstvertretungs-Zentrum statt. Es waren sehr viele Leute aus verschiedenen Vereinen und von vielen Organisationen anwesend. Zuerst hielten die Mitarbeiterinnen vom WUK eine kurze Ansprache über die Eröffnung: Iris Kopera, Maria Schwarr, Günther Leitner und Oswald Föllerer. Auch der Geschäftsführer von WUK Bildung und Beratung Christoph Trauner hat ein paar Worte gesprochen.

Danach wurde das Buffet eröffnet: Speisen, Getränke, Kuchen und Kaffee wurden bereitgestellt. Wir bedankten uns bei LIDL, Ströck, und dem WUK Betriebs-Rat. Das waren unsere Sponsoren die für das leibliche Wohl Essen und Getränke zur Verfügung gestellt haben.

Es gab auch eine Besichtigung durch die SVZ Räume wo jede/r sein Büro hergezeigt hat und was er/sie für Aufgaben hat. Es wurde auch ein Film über uns Selbstvertreter_innen gezeigt. Im Film ging es um unsere Lebensgeschichten, und um unsere Selbstvertretungs-Arbeit. Den Film hat unser ehemaliger Praktikant Kim Walser gemacht. Der Film hat vielen Gästen gut gefallen.

Am späten Nachmittag spielte Maria ein paar Lieder auf der Harmonika. Es gab einen großen Applaus. Da eine Kundin von der Caritas NÖ an diesen Tag Geburtstag hatte, spielte Maria auch ein Ständchen und wünschte ihr alles Gute und Gesundheit. Iris Grasel übernahm dann die Diskothek, sie spielte ihre Musik-CDs. Iris hat dafür eine gute Musik-Anlage mitgebracht.

Viele Leute plauderten miteinander, in unserem Büro und im Hof. Es gab viel Austausch unter den Gästen. Wir haben informiert, wie sich jede/r mit dem Selbstvertretungs-Zentrum in Verbindung setzen kann.

Als Schluss wurden Lose verkauft zugunsten von der Selbstvertretungs-Gruppe „Vienna People First“. Danach gab es eine Verlosung mit vielen Preisen.

Als Abschluss dieses Festes wurde ein Foto vom Team vom Zentrum gemacht. Viele fuhren nach Hause und wünschten alles Gute und noch viele Jahre Erfolg. Am Abend wurde in kleiner Runde mit ein paar Flaschen Sekt gefeiert.

Es war ein sehr gelungenes Eröffnungsfest!

Bericht von Maria Schwarr

Das Team jubelt über das Eröffnungsfest.

 


Die Presse-Eröffnung von Selbstvertretungszentrum

Die Presse-Eröffnung fand am 27.04.2016 von 10 Uhr bis 11 Uhr 30 statt.

Stadträtin Sonja Wehsely, die Chefin der Wiener Gebietskrankenkasse Ingrid Reischl und unsere Ansprechpersonen Andreas Keclik und Heidrun Rader sowie der Geschäftsführer der WiG-Wiener Gesundheitsförderung, Dennis Beck kamen mit Ihren Fotografen und Ihren Öffentlichkeitsarbeiterinnen in das Selbstvertretungszentrum in Simmering.  
Alle haben über Ihre Unterstützung für das Selbstvertretung von Menschen mit Lernschwierigkeiten geredet und waren sich einig, dass die Arbeit von unserem Selbstvertretungszentrum für Menschen mit Lernschwierigkeiten wichtig ist und weiter gefördert werden soll.

Wir Selbstvertreter_innen:  Iris Kopera, Maria Schwarr, Leitner Günther und Oswald Föllerer, haben bei der Presse-Eröffnung durch die Neuen Räume des Selbstvertretungszentrums geführt und dabei erzählt, wie wir das Zentrum aufgebaut haben und über unsere Arbeit gesprochen.
Auch unsere Unterstützerinnen Anna Voggeneder und Susi Bali waren da und haben ihre Unterstützungsarbeit vorgestellt. Die Koordinatorin, Elisabeth Buxhofer hat bei den Vorbereitungen geholfen und die Grußbotschaft von Christoph Trauner, Geschäftsleitung WUK Bildung & Beratung vorgelesen.
Höhepunkt war die Überreichung eines Neuen Eingangsschildes für das Selbstvertretungszentrums von Frau Wehsely und Frau Reischl an Oswald Föllerer der sich für die Öffentlichkeitsarbeit im SVZ verantwortlich ist.

Das war für das ganze Team eine schöne Eröffnung. Viele Gruppenfotos wurden gemacht, und das Buffet von Schmatz....matz Catering (Schulprojekt Holzhausergasse) war sehr gut.
Hier gibt es den Bericht : HIER KLICKEN
Hier gibt es Interview von BIZEPS mit den Selbstvertreter_innen anlässlich der Eröffnung. HIER KLICKEN

Das neue Türschild wird überreicht.


Bericht zum Gruppentreffen am 18. April 2016
Thema: Was tun gegen Gewalt? Mit Tina (Polizistin)

Am 18.4.2016 fand das Gruppentreffen mit einer Polizistin statt. Es haben Leute aus verschiedenen Organisationen bei diesem Treffen teilgenommen. Zuerst wurden wir herzlichst begrüßt, danach erzählte Tina über ihre Arbeit, also wofür man bei der Polizei  zuständig ist. In der Runde wurde ein Polizeiausweis gezeigt, damit alle wissen wie dieser aussieht. Tina sagte, dieser Ausweis ist gesetzlich vorgeschrieben, man muss ihn als Polizistin immer bei sich tragen. Darauf erklärte sie uns, wie man sich vor Gewalt und sexuellen Übergriffen schützen kann, z. B in U-Bahn Stationen oder auf offener Straße. Man soll nicht in finsteren Gassen oder auf unbeleuchteten Wegen gehen. Tina sagt, Täter_innen fürchten sich vor Licht, vor Lärm und vor anderen Leuten. Sie zeigte uns ein Hand-Alarmgerät. Wenn man das Gerät wegwirft, fängt es laut zu heulen an. Das verscheucht oft Täter_innen. Das ist besser wie ein Pfeffer-Spray, weil man den selbst in die Augen bekommen kann. Man ist dann selber kurzzeitig blind, das ätzt in den Augen. Tina gibt diesen Rat: Wenn jemand Geld von mir will, und mich mit einer Waffe bedroht, dann soll man das Geld sofort hergeben. Bevor mich die Person verletzt oder umbringt. In der Zeitung liest man viel von Gewalt in der Öffentlichkeit. Wien ist aber eine ziemlich sichere Stadt, sagt die Polizistin Tina. Und wenn etwas passiert, gibt es die Polizei. Der Notruf ist 133.

Von Maria Schwarr


Bericht über das Gruppen-Treffen Soziale Medien

Am 15. Februar 2015 fand ein Gruppentreffen im SVZ statt. Es waren 20 Personen anwesend. 3 Studentinnen aus St. Pölten haben das Treffen gemacht. Sie schreiben ihre Abschlussarbeiten bis April über das Thema Soziale Medien. Zuerst stellten wir uns vor. Jeder erzählte, was er/sie im Selbstvertretungszentrum macht  und es wurde eine kleine Führung durch das neue Büro gemacht. Danach wurden verschiedene Bilder auf den Boden gelegt, wie man die Sozialen Medien nützen kann. Alle nahmen ein Bild und fragten was dies bedeutet. Man schrieb die Themen auf ein Flip-Chart und dann gab es Vorschläge: Wozu braucht man einen Ratgeber über Soziale Medien? Wo hole ich Hilfe, wenn ich sie brauche beim Internet? Welche Folgen kann es haben, wenn man in einen falschen Freundeskreis kommt? Danach wurden 3 Gruppen gebildet mit den Studenten die sich mit diesen Themen beschäftigten. Als Abschluss kamen einige Rückmeldungen von allen, wie es ihnen gefallen hat. Wir bedankten uns bei den Studentinnen und wünschten ihnen einen schönen Tag.

Bericht von Maria  Schwarr


Unser neues Zentrum in der Simmeringer Haupstraße 30-32/3/R1

Zuerst waren wir 2 Jahre im WUK und suchten nach einem größeren Büro, das behindertengerecht auch für Rollstuhlfahrer zugänglich ist. Im vorigen Jahr im Sommer besichtigten wir 2 Büros. Eines war im 15. Bezirk. Da es nicht barrierefrei und zu teuer war, entschlossen wir uns das Büro in Simmering zu nehmen. Denn es sind hellere Räume und 2 Büros wo jede/r arbeiten kann. Ein Lager, 2 WCs, Küche und ein großer Besprechungsraum sind vorhanden, wo man Sitzungen oder Treffen abhalten kann. Damit brauchen wir keine Stufen mehr steigen und das Material nicht mehr hin und her tragen. Denn dies war eine mühsame Arbeit. Im Dezember 2015 übersiedelten wir in das neue Büro. Es wurden Möbel gekauft und die Wände ausgemalt. Und alles sehr schön eingerichtet. Man fühlt sich wohl im neuen Büro zu arbeiten. Denn im ehemaligen Büro im WUK ist es eng geworden. Es war ein langer Kampf, dieses Büro zu bekommen.

Bericht von Maria Schwarr

Das sind wir im neuen Büro.


Bericht über die Special Olympics Winterspiele in Österreich

Von 10. bis 15. Jänner 2016 fanden die Nationalen Spiele in der Ramsau/Dachstein und in Schladming statt. Es haben sehr viele Sportler aus verschiedenen Vereinen daran teilgenommen. Freiwillige Helfer und Volontäre nahmen auch daran teil. Die Eröffnung fand an ersten Tag am Abend bei einem Sportzentrum in Schladming in freiem Gelände statt. Es wurde eine Ansprache vom Bürgermeister Herr Kröll und von Johanna, seiner Sekretärin, abgehalten. Danach gab es eine Tanzvorführung von Menschen mit Lernschwierigkeiten, die ihre Künste zeigten. Eine Musikgruppe spielte, und zuletzt spielten sie das Lied „Life is life“ von der Band Opus. Ein Filmausschnitt von den vergangenen Olympiaden wurde gezeigt. Das olympische Feuer wurde entzündet und die olympische Fahne wurde von den Trägern gehisst.

Am nächsten Tag begannen die einzelnen Bewerbe in der Ramsau und in Schladming: Langlauf, Alpin, Eisschnelllaufen, Eislaufen, Stockschießen, Schneeschuhlaufen. Jede/r konnte sein Bestes geben und manche konnten eine Medaille nach Hause mitnehmen. Ich selbst habe beim Langlaufen mitgemacht. Ich habe mich sehr bemüht und habe den vierten Platz gemacht. Aber mir ging es nicht ums Gewinnen, sondern ums Dabei-Sein.

Diese Tage gingen schnell vorüber. Am vorletzten Tag fand die Abschlussfeier in einem großen Festsaal statt. Herr Kröll und einige Sportreferenten hielten eine Ansprache an alle Sportler/innen und bedankten sich bei allen Vereinen und Organisator/innen, die ihre Leistungen gebracht haben. Ohne diese wäre es nicht möglich gewesen.

Österreich konnte stolz sein auf die vielen Medaillen, die wir errungen haben. Diese Olympiade wird mir noch lange in Erinnerung bleiben. Die kommenden Special Olympics Weltwinterspiele finden im März 2017 in Schladming statt. Ich hoffe, dass ich auch wieder mitspielen kann.

Bericht von Maria Schwarr 


Bericht über Beth Mount und John O‘Brian
Arbeits-Gruppe am 6. und 7. November 2015

Am Freitag & Samstag den 6.11./7.11.15 fand eine 2 tägige Arbeits-Gruppe im Albert Schweizer Haus statt. Es waren sehr viele Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus verschiedenen Organisationen da. Zuerst bekam auch jede/r ein Namenskärtchen. Danach wurden wir von Beth Mount und John O‘Brian herzlichst begrüßt. Beide Moderatoren sprachen in Englisch und Deutsch und auch in Gebärden-Sprache wurden übersetzt. Am späteren Vormittag gab es in der Pause Kaffee, und auch Getränke wurden zur Verfügung gestellt.

Danach wurde ein Film gezeigt über eine damals sehr junge Frau, ihr ist der Gedanke gekommen einen Selbstmord zu begehen weil sie nicht mehr mit ihren Leben weiter wusste. Sie war eine Rollstuhl-Fahrerin. Beth Mount wollte mit ihr eine Persönliche Zukunftsplanung machen und plötzlich ging es bergauf. Inzwischen ist die Frau leider gestorben. Sie ist fast 70 Jahre alt geworden und hatte ein gutes Leben.

Dann ist noch ein Film gezeigt worden. Über eine Frau, die selber Gewalt erlebt hat und dann gewalttätig war. Die Frau hatte man ins Gefängnis gesperrt. Die Frau war traumatisiert von der erlebten Gewalt. Auch diese Frau hat eine Zukunftsplanung gemacht. Sie hat dann trotzdem noch Fehler gemacht. Aber sie hatte sich auch sehr gebessert und hatte einen großen Unterstützungskreis bekommen.

Am Schluss vom zweiten Tag gab es eine kreative Arbeits-Gruppe. Beth Mount hat viele Bilder auf dem Boden aufgelegt. Jeder konnte sich die eigenen Träume, Ziele und Vorstellungen heraussuchen. Wir haben dann Ausschnitte auf einem Plakat aufgeklebt. Am Schluss hat jeder diese Plakate hergezeigt, also was die Bilder bedeuten. Dann waren eigentlich schon Abschlussworte und Beth Mount und John O’Brien haben sich für die Einladung nach Wien bedankt. Ich habe ihnen beiden noch alles Gute für die Heimreise gewünscht.

Bericht von Maria Schwarr


Gruppen-Treffen zum Thema Zukunfts-Planung

Am 19. Oktober war wieder ein Gruppen-Treffen.
Das Thema vom Treffen war Persönliche Zukunfts-Planung.
Iris Kopera hat viel darüber erzählt.
Wir haben auch ein ganz besonderes Stärken-Plakat gemacht.
Hier könnt ihr die Stärken im Team sehen, und Iris:

Das ist Iris neben dem Stärkenplakat.


Am Europäischen Kongress für Selbstvertretung
1. bis 4. Oktober 2015 in Madrid, Spanien

1 Tag

Günther, Maria, Anna und ich sind nach Spanien gereist. Am ersten Tag der Reise gab es schon eine große Panne. Es geht keine Schnellbahn von Floridsdorf Richtung Flughafen und auch nicht mit CAT. So müssen wir ein Taxi nehmen von der Landstraße  Richtung Flughafen Schwechat. Als wir ankommen am Flughafen Schwechat haben wir noch ein Glück, dass wir noch Einchecken können. Als wir im Flugzeug Iberia sitzen, sind wir erleichtert und so fliegen wir Richtung Madrid, drei Stunden. Als das Flugzeug in Madrid landet, warten wir in der Nähe vom Flughafen auf ein Sammeltaxi Richtung Hotel Diana. Angekommen beziehen wir unsere Zimmer und nachher fahren wir mit der U-Bahn in die Stadt hinein und spazieren herum  und schauen die Gegend an und fotografieren auch.

2 Tag 

Es ist die Eröffnung zu dieser „EU Congreso in Spanien 2015“ von Selbstvertretern. Andreas und Max von der Lebenshilfe Wien sind auch da. Am Abend gibt es noch eine Fahrt in das Zentrum von Madrid wo wir im Rathaus von Madrid empfangen werden mit Musik und Puzzle hinkleben und Brötchen gibt es. Maria und Andreas haben auf der Bühne die Österreich Fahne gehalten

3 Tag

Es gibt schon eine Arbeitsgruppe und Workshops. Die sind sehr spannend. Die Themen sind Unterstützte Endscheidungsfindung, Welche Rechte habe ich und was heißt Rechts-Fähigkeit, Peer-Unterstützung, Wählen gehen, Leichte Sprache, Mit Geld umgehen, Über Sex reden, Gefühle und Emotionen, Wie mache ich einen Video-Lebenslauf, Inklusiver Tanz, Gedichte und Poesie, Kunst, Sicheres Internet-Surfen, Ohne Worte sprechen. Wir unterhalten uns gut mit den finnischen Selbstvertretern und auch mit den anderen. Ich werde anerkannt für meine Wortmeldungen und Informationen wie man sich in Politische Arbeit einbringt. Nach dem Congreso fahren wir mit den Autobus wieder nach Madrid in ein Hotel, wo wir alle Selbstvertreter und Unterstützer bei Nachtmahl zusammen sitzen und uns austauschen, und unsere Unterstützerin hat viel für uns auf Deutsch übersetzt. Ohne sie könnten wir nichts verstehen, weil nur auf Spanisch und Englisch geredet wurde.

4 Tag

Es werden noch zum Abschied Worte an die Selbstvertreter gesprochen und ich gebe noch ein Interview: Wann wurde ich Selbstvertreter was mach ich als Selbstvertreter. Gegen Mittag reisen wir ab vom Hotel Diana Richtung Flughafen Madrid nach Wien. Es war ein schöner Aufenthalt. 

Bericht von Oswald Föllerer

Das sind Maria, Anna und Günther in der Arbeitsgruppe.

Das sind Maria, Anna und Günther in der Arbeitsgruppe.

Das ist Maria auf der Bühne mit der Österreichfahne.

Das ist Maria auf der Bühne mit der Österreichfahne.


Wir haben einen neuen Wochen-Plan!

Seit Mitte September ist es in unserer Arbeit bunter:
Der neue Wochen-Plan ist fertig!
Es ist eine große, magnetische Tafel - selbst gebastelt!
In dem Plan hat jede_r Selbstvertreter_in eine eigene Farbe.
Und eigenen Platz, um die Arbeits-Aufgaben aufzuschreiben.
Wir sind gespannt, wie es uns damit geht.

Unterstützerin Susi Bali zeichnet den Wochenplan.

Ein Bild vom fertigen Wochenplan.


Der Info-Brief für Herbst ist fertig!

Wir haben das erste Mal einen Info-Brief mit der Post verschickt.
Weil viele Menschen mit Lern-Schwierigkeiten lieber Post als Mails bekommen.
Und weil viele gar keine Email-Adresse benutzen.
Günther Leitner hat Anfang September die Briefe vorbereitet.
Maria Schwarr hat am selben Vormittag einen Bericht geschrieben.
Auf dem Foto sind beide zu sehen.

Die fertigen Infobriefe über unser Programm.


Danke an unseren Praktikanten Kim!

Das ist Kim Walser.

Das ist Kim Walser.
Er war unser erster Praktikant und super!
Sein Praktikum ist leider schon vorbei.

Am Montag 6. Juli 2015 waren wir uns verabschieden.
Kim hat uns in seine Wohn-Gemeinschaft eingeladen.
Er hat gute Spinat-Knödel und Käse-Knödel gekocht.

Kims Spinat und Käseknödel.


Matrei-Treffen vom Netzwerk-Selbstvertretung
im Oktober 2015 leider abgesagt!!

Leider müssen wir euch mitteilen, dass das Treffen vom Netzwerk Selbstvertretung in Matrei für heuer abgesagt ist.

Manche von euch werden es schon wissen. Reinhard Köbler ist leider am 20. Juni 2015 bei einem Autounfall gestorben. Reinhard Köbler war der Leiter vom Netzwerk Selbstvertretung. Alle sind noch sehr traurig und schockiert. So kann man kein schönes Treffen machen. Reinhard und WIBS hätten sehr viel Arbeit für das Treffen gemacht. Wir wissen noch nicht wie wir diese Netzwerk-Arbeit in Zukunft aufteilen.

Wir vermissen Reinhard sehr. Ihn würde freuen, wenn unsere Netzwerk-Arbeit weitergeht. Deswegen wird das Treffen 2016 in Matrei wieder stattfinden. Wir würden uns freuen, wenn wir uns dort treffen.

Liebe Grüße, Ossi Föllerer und die Kern-Gruppe
vom Netzwerk Selbstvertretung Österreich

Ein Foto von Reinhard Köbler.

Das ist Reinhard Köbler bei der Klausur von der Netzwerk-Kerngruppe.
Reinhard hatte den Kopf immer voller guter Ideen und Visionen.
Danke für die gute Zusammen-Arbeit und deine Freundschaft, Reinhard!

Abschieds-Feier von Reinhard Köbler in Innsbruck

Am Freitag, den 10. Juli 2015, konnte man in Innsbruck viele Leute sehen, die bei Sonnenuntergang rohe Nudeln und Tortellini in den Fluss geworfen haben. Dabei wurde gelacht, geweint, geredet und geschwiegen, und auch Gitarre gespielt. Reinhard Köbler war ein besonderer und humorvoller Mensch, und so haben wir uns auch von ihm verabschiedet!

Das ist auf der Abschiedsfeier von Reinhard in Innsbruck.

Wir werfen Nudeln in den Fluss Inn für Reinhard.


Es gab eine neue Arbeits-Gruppe vom Selbstvertretungs -Zentrum Wien!
2 Tage zum Thema: Sexualität geht alle an!

Das war am Montag 28. und Dienstag, 29. September 2015
von 9 Uhr bis 16 Uhr. 

Zwei Tage lang fand ein Workshop zum Thema Sexualität in der Volkshochschule Meidling Längenfeldgasse statt. Es waren sehr viele Teilnehmer/innen anwesend und stellten sich mal vor. Wir hatten einige Themen gesammelt, danach bildeten sich Frauen- und Männergruppen und wir besprachen was Sexualität bedeutet. Wir haben uns gegenseitig ausgetauscht. Darauf trafen wir uns in einer Großgruppe und stellten unsere Ergebnisse vor. Man merkte, dass Frauen und Männer viele unterschiedliche Themen hatten, die schrieben wir auf Flipcharts. Dann teilten sich die Männer und Frauen wieder in zwei Räume auf. Die Frauen machten eine Zeichnung von einem Frauen- Körper, die Männer zeichneten einen Körper eines Mannes. Wir überlegten: „Was haben weibliche und männliche Körper miteinander zu tun? Wofür ist es wichtig und welche Merkmale sieht man von außen und welche nicht?“ Danach trafen sich alle in der Großgruppe und legten die beiden Körperbilder nebeneinander auf. Die Flipcharts wurden auch der anderen Gruppe vorgestellt. Wir fragten: „Wie ist euch ergangen, gut oder nicht gut? Wie hat es euch gefallen und was habt ihr daraus gelernt?“ Die Teilnehmer/innen sagten, sie wollen wieder einen Workshop über Sexualität machen. Nächstes Jahr veranstalten wir eventuell wieder einen Workshop.

Bericht von Maria Schwarr

 

Horst hat schöne Bilder gezeichnet.

Horst hat schöne Bilder gezeichnet.


Bericht über die Special Olympics
Weltsommerspiele 2015 in Los Angeles / USA

Von 25. Juli bis 2. August 2015 fanden die Weltsommerspiele in Los Angeles statt. Wir schauten uns die Stadt an, was sie zu bieten hat. Man lernte andere Länder und Leute kennen. Ein paar freie Tage hatten wir bis zu den Vorbewerben. Da fuhren wir mit einer Bahn bis nach Hollywood und besichtigten das Wachskabinett von der Madame Tussauds. Die Figuren die in jedem Raum standen, durfte man nur an der Hand berühren und nicht im Gesicht. Am nächsten Tag fuhren wir mit einem Geländewagen nach Beverly wo die prominenten Schauspieler ihre Villen haben, danach ging es wieder zurück nach Hause. In diesen Tagen besichtigten wir einige Sehenswürdigkeiten. Man sah in einer Halle alte Flugzeuge, die schon in den 80iger Jahren mehrmals ins Weltall geflogen sind. Man sah auch Bilder von Astronauten, die am Mond geforscht und gearbeitet haben. Ein Film wurde über Jerusalem gezeigt, dort wo auch Mönche beten.

Zum Schluss der Woche wurde eine Abschlussfeier im Freien veranstaltet, es waren sehr viele Sportler anwesend. Jede Delegation marschierte herein, auf beiden Seiten waren Sitzplätze vorhanden. Musikdarbietungen und Tänze wurden geboten. Danach hielten auch Sportverbände und Präsidenten, sowie auch der Bürgermeister von Schladming eine Ansprache über die Sommerspiele in Los Angeles, die den Sportlern gewidmet war. Danach wurde die Special Olympics Fahne nach Österreich gebracht, wo sie gut aufbewahrt ist. Die Sommerspiele gingen zu Ende und jede/r gab das Beste, um eine Medaille zu gewinnen und sie mit nach Hause zu nehmen. Es war ein sehr gelungener Erfolg für Österreich, wir konnten auch stolz darauf sein, was die Sportler geleistet hatten. Ich freute mich wieder in meine Heimat zurückzukommen, aber es hatte mir in Amerika sehr gut gefallen. Ich würde wieder bei einer Olympiade teilnehmen, wenn es möglich wäre.

Die Frau rechts ist Maria Schwarr.

Bericht von Maria Schwarr am 16. 9. 2015


Zero Project Landes-Konferenz in Wien

am Donnerstag, den 21. Mai 2015 von 9h30 bis 17h00

Das Thema von der Konferenz war:Selbstbestimmt leben!

Es war eine riesengroße Veranstaltung. Ganz am Anfang – da war die Veranstaltung noch nicht - haben wir uns mit Herrn Lambauer von der Caritas getroffen. Er hat uns erklärt worum es überhaupt ging. Wir durften unsere Ideen einbringen und manche Dinge sind auch in die Veranstaltung hineingenommen worden. Einen Tag davor haben wir uns vorbereitet, wir haben uns überlegt wie wir das SVZ vorstellen können und haben uns den Inhalt aufgeteilt. Bald war es so weit, die Projekt Zero Konferenz konnte beginnen.

Es gab einen sehr großen Raum, weil es waren auch viele Gäste eingeladen worden. Viele Organisationen, Freunde und Selbstvertreter waren anwesend. Danach gab es ein Buffet mit Obst und Getränke wurden zur Verfügung gestellt, und wir durften uns noch nichts nehmen. Im vorderen Bereich war eine Bühne. Der Moderator hielt eine Ansprache über die verschiedenen Themen. So manches war schwerer zu verstehen, oder nicht in leichter Sprache. Die Peer Beraterinnen haben sich auch vorgestellt. Das SVZ knüpfte Kontakte um eventuell eine Peer Beratung Ausbildung machen zu können. Dies wäre optimal.

Viel Zeit ist vorübergegangen, die Mittagspause wurde angesagt. Jetzt kamen wir dran. Um 13:30 stellten wir uns vor: Iris, Maria, Oswald und Günther.  Die Unterstützerinnen waren im Hintergrund. Wir saßen auf der Bühne mit dem Moderator und haben über das SVZ berichtet. Danach gab es einen tosenden Applaus. Als Abschluss berichtete Maria über die Frauenbeauftragte und Iris hat die Rückmeldungen eingeleitet. Es kamen viele Rückmeldungen zurück. Also was sagt man dazu: Die Veranstaltung Project Zero Konferenz ist gelungen!

Das sind wir in den Raumfahrer-Sesseln am Podium.

Bericht von Iris Kopera und Maria Schwarr


Monatliche Gruppen-Treffen
im ersten Halb-Jahr 2015

Die Gruppen-Treffen finden ein Mal im Monat statt.
Die Gruppen-Treffen sind offen und
kostenlos.
Alle Menschen mit Lern-Schwierigkeiten sind herzlich willkommen.
Jede und jeder kann mitreden.

Es gab verschiedene spannende Themen:

Montag, 23. März
Was ist Macht? Und was hat Macht mit uns zu tun?

Montag, 20. April
Sexualität von Menschen mit Behinderungen

Montag, 18. Mai
Was ist gute Unterstützung?

Montag, 22. Juni
Sucht: Was ist das? Wie kann ich damit umgehen?

Wir freuen uns besonders über die guten Rückmeldungen:
"Tolle Sache, dass wir in der Gruppe so offen reden können."
"Je mehr wir uns treffen, desto vertrauter wird es in der Gruppe."


Vortrag zum Thema:
"Die UN-Konvention für Menschen mit Behinderungen"

Samstag, 7. Februar 2015 von 13 bis 17 Uhr im Kardinal-König-Haus

mit Prof. Dr. Theresia Degener

Über die Veranstaltung:

Theresia Degener war die Vortragende.
Frau Degener ist aus Deutschland.
Frau Degener ist Mitglied im Ausschuss der Vereinten Nationen
für die Rechte von Menschen mit Behinderungen.
Für diese Arbeit reist Frau Degener um die ganze Welt.
Frau Degener ist auch Professorin.
Frau Degener macht selten Vorträge.
Wir sind deshalb sehr froh, dass Frau Degener
für diesen Vortrag nach Wien gekommen ist.

Oswald Föllerer schenkt Theresia Degener Pralinen als Dankeschön.

Bericht über den Vortrag:

Freitag Abend gingen wir mit Theresia Degener in einem Heurigen essen. Am nächsten Tag hatten wir uns schon um 11:00 Uhr im Kardinal König Haus getroffen und bereiteten uns für die Organisation vor.

Beginn war erst um 13:00 Uhr. Marianne Schulze begrüßte die Gäste herzlichst. Maria saß am Infotisch und teilte Info-Materialien aus und ging als Letzte zu dem Vortrag.

Theresia Degener berichtete über diese Themen: der Genfer Ausschuss und über die UN-Konvention. Danach zeigte sie Bilder von Personen die im Genfer Ausschuss dabei sind. Es kamen sehr viele Fragen an Theresia Degener.

Iris teilte auch die Rückmelde-Bögen aus, somit konnte jede/r seine Meinungen auf diesen Bögen beantworten. Darauf wurden sie in die Box geworfen. Zum Schluss gab es ein Buffet mit Kuchen, Kaffee, Obst. Getränke wurden auch bereitgestellt. Einige unterhielten sich noch mit anderen Gästen. Es war sehr interessant, bei diesem Vortrag dabei zu sein.

Bericht von Maria Schwarr

Ein Gruppenfoto mit Theresia Degener und Ehrengästen.


Für Kurz-Entschlossene!
Inklusives Fest auf der Donau-Insel
„Inclusive Space Shake“
Freitag 3.Juli 2015 ab 16h, im Porto Pollo

Das Bild zum Fest.
Wir Selbstvertreter_innen gehen seit einigen Monaten auf die Universität.
Wir machen dort bei Forschungs-Seminaren mit.
Diese Forschungs-Seminare sind inklusiv:
Menschen mit Lernschwierigkeiten, Professor_innen und Student_innen arbeiten gemeinsam.
Wir wollen die gute Zusammen-Arbeit und den Sommer feiern.
Schon diesen Freitag, 3. Juli! Wir starten im Porto Pollo um 16h.

Kommt! Ladet Freund_innen ein!
Und bringt euer Lieblings-Essen mit! Getränke gibt es in der Bar zu kaufen.

Das Porto Pollo ist eine kleine Bar mit vielen Sitz-Gelegenheiten am Wasser.
Die Bar liegt auf der Stadt-Seite der Donau-Insel.
Zu Fuß sind es etwa fünf Minuten von der Reichs-Brücke.
Die nächste U-Bahn-Station ist die U1 Donau-Insel.

Das ist ein Plan vom Porto Pollo.


Radio-Sendung auf Radio Orange
am Montag 29. Juni, 16h30 - Zum Nachhören im Internet!!

Oswald Föllerer, Günther Leitner und Maria Schwarr haben ein Interview gegeben.
Ines Fohler vom WUK Radio hat daraus eine Sendung über das Selbstvertretungs-Zentrum gemacht.

Die Sendung war am Montag, 29.06.2015, um 16 Uhr 30 auf Radio Orange 94.0.

Das ist natürlich schon vorbei, aber keine Sorge:

Die Radio-Sendung wurde danach auch archiviert.
Das heißt, ihr könnt sie im Internet nachhören oder herunter-laden.
Ihr müsst hier draufklicken:  http://cba.fro.at/291030


Gruppen-Treffen zum Thema "Sucht"
im Selbstvertretungs-Zentrum

Am Montag, den 22. Juni, war unser letztes Gruppen-Treffen vor der Sommer-Pause.
Es war auch für uns im Team sehr spannend. Denn es sind so viele Ideen gekommen.

Wir freuen uns besonders über die guten Rückmeldungen!
Zum Beispiel:

"Tolle Sache, dass wir in der Gruppe so offen reden können."
"Je mehr wir uns treffen, desto vertrauter wird es in der Gruppe."

Unser Praktikant Kim und die Selbstvertreter Günther und Maria moderieren das Treffen.


Klausur vom Netzwerk Selbstvertretung Österreich

Von 10. bis 12. Juni war war die Klausur von der Kerngruppe des Netzwerk Selbstvertretung.
Die Kerngruppe ist für die Veranstaltungen vom Netzwerk verantwortlich.
In der Kerngruppe sind 5 Selbstvertreter_innen aus Vorarlberg, Innsbruck, Salzburg und Wien.
Ossi Föllerer ist für Wien mit dabei.

Die Klausur war in Götzis in Vorarlberg. Dort ist das Büro von Mensch Zuerst Vorarlberg.
Die Klausur war anstrengend. Wir haben viel über die Zukunft vom Netzwerk geredet.
Aber es war auch schön. Es war sehr gut organisiert.
Und wir hatten auch Zeit zum Pause machen und Feiern.

Auch in Götzis gab es Einiges zu sehen.
Wir besuchten eine Tagesstruktur der Lebenshilfe.
Dort gab es Mittagessen, und wir haben uns die Kreativ-Werkstatt angesehn.

Das ist ein Foto von der Klausur.
Wir haben unsere Stärken gesammelt. Das war eine schöne Sache.


Ninlil und das Selbstvertretungs-Zentrum Wien haben 3 kostenlose Veranstaltung miteinander gemacht.

Arbeits-Gruppen "Reden wir über Gewalt"
am 19. November 2014 und 4. Februar 2015

Bild: Logo Ninlil

Die Arbeits-Gruppe „Reden wir über Gewalt“ war eine gemischte Gruppe. Es waren Frauen und Männer da. Das Thema war so spannend, dass sich viele Menschen angemeldet haben. Sie wollten auch mitreden bei dem Thema. Wir haben also zwei Termine angeboten. Wir haben dazu zwei Leiterinnen eingeladen. Die Leiterinnen haben in die Gruppe gefragt: „Was ist denn alles Gewalt?“ Es kamen ganz viele Ideen. Zum Beispiel Gewalt mit Waffen, oder durch Hinhauen, oder durch dreckige Sprache. Wir haben auch über Gewalt an Tieren gesprochen. Wir haben auch Bewegungs-Übungen gemacht. Das Thema war: „Wie nahe kann jemand zu mir hingehen, ohne dass ich Angst habe? Wie halte ich Abstand?“ Ich habe bei der Arbeits-Gruppe etwas dazu gelernt. Dass man zum Beispiel nicht gleich hinhauen muss. Zuerst will ich mit dem Mensch reden, ohne dass eine Streiterei herauskommt.

Bericht von Günther Leitner

Vorstellung vom Verein Ninlil
am Donnerstag, 4. Dezember 2014

Es gab auch eine Vorstellung vom Verein Ninlil:
Lisa Udl ist die Geschäfts-Führerin von Ninlil.
Sie stellte bei uns im Zentrum die beiden Bereiche von Ninlil vor.
"Kraftwerk" arbeitet gegen sexuelle Gewalt an Frauen mit Lern-Schwierigkeiten.
"Zeitlupe" ist eine Peer-Beratungs-Stelle von und für Frauen mit Behinderung.
Dieses Angebot war nur für Frauen.


Messe "Jeder für Jeden"

am 4. November 2014 im Rathaus in Wien

Der Stand für die „ Jeder für Jeden Messe“ war toll. Aber was da für Arbeit dahintersteht. Das ist weniger toll. Aber wir haben uns für die Messe entschieden, weil wir unser Selbstvertretungs-Zentrum hier am besten präsentieren können. Und weil wir auch viel Spaß haben werden.

Auf einmal heißt es, wir können auch auf der Bühne stehen und unser Zentrum vorstellen. Aber wer soll das machen? Jeder hat sich überlegt, dass er auf der Bühne steht. „Jeder für Jeden“ wollte nur zwei Leute auf der Bühne. Wir konnten uns nicht entscheiden. Aber dann wussten wir die Lösung: Wir alle stehen auf der Bühne! Wir haben uns überlegt, wann jeder da ist. Den ganzen Tag oder den halben. Wir haben alle aufgebaut.

Unser Messestand war neben Vienna People First. Viele Menschen mit Behinderung kennen diesen Stand. So hatten wir es nicht schwer die Menschen anzusprechen. Aber die Schwierigkeiten bestehen dahin, dass viele glaubten, dass unser Selbstvertretungszentrum zusammen mit People First ist. Das müssen wir immer wieder dazu sagen. 

Und wir wurden aufgerufen. Auf der Bühne hatten wir über unser Selbstvertretungszentrum ein bisschen etwas zu erzählen. Die Moderatorin hat uns Fragen gestellt. Die sie uns schon vor der Messe bei einem Vorbereitungstermin gestellt hat. Da haben wir uns Antworten überlegt. Es war sehr schön das Treffen. Nach einer halben Stunde, wir hatten viele Zuhörer, haben wir  viel Applaus bekommen.

Am Ende der Messe mussten wir wieder alles wegräumen. Aber ich, Iris, konnte leider nicht helfen, weil ich den Abschluss zusammen mit der Moderatorin ankündigen durfte. Das war sehr, sehr lustig.

Bericht von Iris Kopera

Das sind wir auf der Bühne.

Fotorecht: Andrew Rhinky